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09.22 Uhr | 31. Juli 2020

Zukunftsfähige Konzepte sind gefragt

CDU-SOMMERTOUR: Christdemokraten im Katholischen Familienzentrum zu Gast / Einweihung des Neubaus im Dezember

Kita-Leiterin Heike Kissel-Eltrop erläutert die Raumaufteilung im Neubau, den Sommertourlern gefiel der lichtdurchflutete Mehrzweck ausgesprochen gut. Foto: Petra Gahabka

HOFHEIM – Wenn die CDU Lampertheim auf Sommertour ist, dann wird auch in Hofheim Station gemacht. Am Montagabend erhielten Christdemokraten und interessierte Bürger vor Ort Informationen zur Sanierung und Erweiterung des Katholischen Familienzentrums St. Michael. Im Dezember sollen die neuen Räume eingeweiht werden. 

„Hofheim wächst, viele junge Familien kommen dazu, die Kinder müssen betreut werden“, dankte CDU-Fraktionschef Edwin Stöwesand dem Verwaltungsrat der Pfarrei für die Schaffung zusätzlicher Plätze schon während der Bauphase. Im Herbst letzten Jahres wurde im Turnraum eine vierte Gruppe eingerichtet. Doch auch an anderen Stellen müsse die Infrastruktur mitwachsen, betonte Ortsvorsteher Alexander Scholl. Das Neubaugebiet Rheinlüssen III und IV werde gerade erschlossen, Ende 2020/Anfang 2021 könne dort gebaut werden. Eine weitere Option für neues Baugelände sei „Im langen Gräbel“ zwischen Bahnhofstraße und Bahnübergang Wattenheimer Weg, hier gelte es die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen. Bei der innerörtlichen Entwicklung werde für die ehemalige Sparkasse sowie die Alte Schule eine qualitative Nutzung angestrebt. In das Thema komme endlich etwas Bewegung, sagte er mit Blick auf das Gebäude in der Wilhelm-Leuschner-Straße, die Gedankenspiele für eine Nutzung reichen vom barrierefreien Wohnraum über eine weitere Möglichkeit der Kinderbetreuung bis zur Nahversorgung. „Bedarf ist auf jeden Fall vorhanden, da muss etwas passieren“, so Scholl. Ziel sei es, Hofheim in den nächsten Jahren zukunftsfähig und modern zu gestalten.       

Im Familienzentrum St. Michael geht es voran, der Rohbau ist fertig. Ursprünglich war für das 1970 errichtete Gebäude, das 2014 um eine Krippe erweitert wurde, eine Generalsanierung vorgesehen. „Heute sind die Anforderungen was Essen, Schlafräume und Personal anbelangt andere“, dem gelte es gerecht zu werden, sagte der stellvertretende Verwaltungsratsvorsitzende Gerhard Keim. Als letztes Jahr deutlich geworden sei, dass zusätzlicher Bedarf bei der Ü3-Betreuung bestehe, wurde die Planung so angepasst, dass die Einrichtung nun einen Anbau erhält. „Diese Lösung greift wenig in die vorhandene Substanz ein“, machte er deutlich. Dass ein Teil der Rasenfläche nun wegfalle, sei nicht schlimm, der verbleibende große Sandkasten sowie der Spielbereich im Hof reichten aus. Die Sanierung des Altbestandes erfolge dann nächstes Jahr in den Sommerferien. Finanziert werde das Projekt mit 400 000 Euro aus Bundesmitteln, 350 000 Euro zahle die Stadt, 160 000 Euro das Bistum Mainz.

Was im Sitzungssaal beschlossen wurde, konnte nun vor Ort begutachtet werden. Kita-Leiterin Heike Kissel-Eltrop führte die rund 30 Sommertourler durch die bestehenden Räumlichkeiten und in den Neubau, wo unter anderem ein lichtdurchfluteter Mehrzweckraum, eine Küche mit Essensraum sowie ein Personalzimmer – das es bisher nicht gab – entstehen. Von den Bauarbeiten bekäme man nichts mit, da es sich um einen separaten Bauabschnitt handle. Aktuell belaufe sich die Zahl der Mitarbeiter auf 20, viele davon mit geringen Stundenzahlen. „Wir haben bereits mehr Personal, da wir die neue Gruppe schon installiert haben.“ Betreut werden Kinder ab einem Jahr, die Kombination Krippe und Kita sei sehr attraktiv, da es nur einer Eingewöhnung bedürfe. Der Lampertheimer CDU-Chef Franz Korb wollte abschließend wissen, ob es noch irgendwelche Wünsche an die Stadt gebe. „Wir sind wunschlos glücklich und sind froh, wenn es ab Dezember läuft“, ließ Gerhard Keim wissen. Petra Gahabka

CDU vor Ort

Sich informieren und mit den Mandatsträgern ins Gespräch kommen, dazu lädt die Sommertour der Christdemokraten am Montag, 3. August, um 18 Uhr ein. Treffpunkt ist der Lampertheimer Bahnhof. 

Durch den Neubau fällt ein Teil der Rasenfläche weg, der von den Kindern heißgeliebte Sandkasten bleibt. Foto: Petra Gahabka

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