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19.48 Uhr | 3. Dezember 2019

Zeit als besonderes Geschenk

Diakonie feierte Advent in der Notkirche / Buntes Programm und Raum für Gespräche

Pfarrerin Sabine Sauerwein begrüßte die Besucher der Adventsfeier der Diakonie in der Lampertheimer Notkirche mit einem adventlichen Impuls. Foto: Benjamin Kloos

LAMPERTHEIM – Im Zeichen der Weihnacht stand die traditionelle Adventsfeier der Diakonie am Dienstag in der mit 150 Besuchern gut besetzten Notkirche. „Wir möchten Ihnen einen schönen Nachmittag im Advent und vor allem Zeit schenken“, richtete sich Björn Burwitz an die Gäste.

Pfarrerin Sabine Sauerwein begrüßte im Rahmen eines kleinen adventlichen Impuls zu Beginn der Feier die Besucher und stimmte sie auf das bevorstehende Fest der Liebe ein.Thema ihrer Ansprache war der Advent und der Spruch des Monat Dezember aus dem Buch Jesaja. „Wer im Dunkel lebt und wem kein Licht leuchtet, der vertraue auf den Namen des Herrn und verlasse sich auf deinen Gott” heißt es hier – Pfarrerin Sauerwein verwies in diesem Zusammenhang auf die Lichter und die leuchtenden Sterne, die in der Adventszeit die Häuser schmücken und die Dunkelheit vertreiben sollen. „Doch es kann nicht nur auf der Straße oder im Keller dunkel sein, sondern auch in einem selbst. Auch hier trifft der Monatsspruch zu. Denn Gott sucht sich Menschen, die einen spüren lassen: Ich bin für Dich da! Diese Menschen werden zum Zeichen des Lichtes und tragen dieses in die Welt hinaus. So wie das Team der Diakonie, das Ihnen einen schönen und hellen Nachmittag bereitet”, so Pfarrerin Sauerwein abschließend.

Die Diakonie hatte sich für den Nachmittag ein buntes Programm ausgedacht, das für Begeisterung bei den Senioren sorgte. Die Kinder der Kita am Graben erfreuten mit ihrem Besuch. Für musikalische Unterhaltung sorgten Musiker der Band der Behindertenhilfe Bergstraße. Daneben bestand bei Kaffee und Kuchen die Möglichkeit für Gespräche und regen Gedankenaustausch. Und selbstverständlich durfte auch der Nikolaus nicht fehlen, der ebenfalls den Weg in die Notkirche gefunden hatte.

„Für unsere nicht mobilen Senioren haben wir eigens einen Fahrdienst eingerichtet“, erläuterte Björn Burwitz. Einen Dank richtete er an das Team, das an roten Nikolausmützen bestens zu erkennen war. „Alle haben ehrenamtlich mit viel Liebe und Freude diesen Nachmittag vorbereitet und Kuchen gebacken. Zum Teil hat das Team zudem in seiner Freizeit den Fahrdienst gewährleistet. Und das alles, damit unsere Senioren einen wunderschönen Nachmittag verbringen können.“ Benjamin Kloos

 

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