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„Wollen mit WLAN und Internetausbau Lebensqualität erhöhen”

SPD-Bundestagsabgeordneter Dr. Jens Zimmermann informierte sich vor Ort über Breitbandausbau in Lampertheim

Interessiert lässt dich Dr. Nils Zimmermann, digitalpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion (2.v.r.), durch Marius Schmidt, Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung (3.v.r.) im Beisein von Santo Umberti (r.) und Brigitte Stass (2.v.l.) den Zugang zum WLAN-Hotspot im Stadtpark zeigen. Foto: Benjamin Kloos

LAMPERTHEIM – Die neue Breitbandförderung des Bundes sowie der Ausbau des WLAN und des mobilen Internets in Lampertheim standen am Mittwoch im Zentrum eines Besuches des SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Jens Zimmermann, seines Zeichens digitalpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, im Stadtpark. Der Ort war bewusst ausgewählt worden – denn erstens war es hier auch angesichts nach wie vor hochsommerlicher Temperaturen gut auszuhalten und zweitens befindet sich hier einer von mittlerweile vier WLAN-Hotspots in Lampertheim, wobei weitere folgen werden.

„Eine gute digitale Infrastruktur ist nötig, daher haben wir bereits  vor einigen Jahren in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen, eine flächendeckende Breitbandversorgung zu schaffen. Wir sind stolz, dass uns dies gemeinsam mit den Kräften des freien Marktes gelungen ist”, betonte Marius Schmidt in seiner Funktion als Fraktionsvorsitzender der SPD in der Stadtverordnetenversammlung. „Dies kann jedoch nur eine Grundlage sein, denn die 50 Mbit/s bis zum Verteilerkasten sind für die Zukunft zu wenig. Gerade mit Blick auf künftige Berufszweige mit vermehrter Arbeit am PC und der damit verbundenen Versendung von Daten herrscht hier weiter Handlungsbedarf.”

Ein weiterer Schwerpunkt für die SPD seien die WLAN-Hotspots, die auf Initiative der Sozialdemokraten eingerichtet wurden. Bis 2020 soll jeder Stadtteil über einen solchen verfügen, bisher gibt es WLAN-Hotspots im Stadtpark, in den Biedensand Bädern, am Schillerplatz und am Alten Rathaus. „Das Thema ist bei uns angekommen”, so Marius Schmidt, der auf die Zugriffszahlen auf die Hotspots verweist, welche die Sinnhaftigkeit ihrer Einführung bestätigten. „Gerade jetzt im Sommer werden die Hotspots stark genutzt. Wir haben als Stadt diesen Schwerpunkt bewusst gewählt, auch wenn jeder einzelne Hotspot monatlich einen vierstelligen Betrag kostet – dies ist es uns aber wert, um die Lebensqualität zu verbessern”, ergänzte Marius Schmidt.

Santo Umberti, Leiter des Regiebetriebes Stadtmarketing, betonte die Bedeutung der Einbeziehung der Stadtteile. So sollen die nächsten Hotspots am Bürgerhaus Hüttenfeld und am Alten Rathaus in Hofheim sowie am Bahnhof in Lampertheim eingerichtet werden, Neuschloß und Rosengarten sollen bald folgen, ebenso wie der Biedensand. „Wir wollen Lampertheim nutzbringend weiterentwickeln, für Unternehmen und die Bürger. Im Bereich Breitband sind wir gut aufgestellt, dürfen aber nicht stehen bleiben. Besonders für die Unternehmen ist der weitere Ausbau von großer Bedeutung.”

Dr. Jens Zimmermann zeigte sich von der aktuellen Umsetzung angetan. „Die Digitalisierung ist eines der Megathemen im Bund. Lampertheim ist bereit für den nächsten Schritt. Ziel muss nun sein, die Infrastruktur so weiterzuentwickeln, dass nach Möglichkeit jedes Gebäude Glasfaseranschluss bekommt und das Fernsehkabelnetz flächendeckend auf den neuesten Stand der Technik aufzurüsten. Sie haben hier in Lampertheim bisher alles richtig gemacht, in dem sie Anbieter des freien Marktes mit eingebunden haben. Bleiben Sie weiter dran und überzeugen Sie die Anbieter vom weiteren Ausbau, diesen Tipp kann ich Ihnen geben”, betonte Dr. Zimmermann und ergänzte: „Im Digitalfonds des Bundes stehen 2,5 Milliarden Euro. Zudem ist ein Förderprogramm für Industrie- und Gewerbegebiete geplant, um diese möglichst schnell an schnelles Breitband anschließen zu können. Denn hier reichen 50 Mbit/s bereits heute häufig nicht mehr aus. Wie kann man diese Gebiete mit Hilfe des Bundes möglichst schnell erschließen? Diese Frage sollten Sie intensiv bearbeiten.” Auch im Bereich der Schulen gelte es, jetzt die Weichen für die Zukunft zu stellen. „Bei den Schulen muss schnellstmöglich eine bessere Versorgung im Bereich des Breitbandes realisiert werden. Auch hier ist ein Förderprogramm des Bundes in Planung, mit einem Volumen von 5 Milliarden Euro für den Anschluss und die Versorgung in den Schulen. Aber gleichzeitig ist hier auch das Land Hessen gefordert, denn Bildung ist Ländersache – hier herrscht großer Handlungsbedarf.” Benjamin Kloos

 

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