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08.44 Uhr | 13. September 2019

„Wir… in der Neuen Schulstraße 16” laden ein

20 Jahre Caritas Tagespflege in Lampertheim / Tag der offenen Tür am 20. September

Das Team der Tagespflege sowie deren Besuche stecken voller Vorfreude in den Vorbereitungen auf den Tag der offenen Tür am 20. September. Foto: Benjamin Kloos

LAMPERTHEIM – Vor 20 Jahren öffnete die Tagesstätte in der Neuen Schulstraße 16 ihre Türen. Bis zu 26 Besucher kommen täglich und nehmen die Hilfe der Tagesstätte in Anspruch. Gefeiert wird das Jubiläum am 20. September von 11 bis 16 Uhr.

Die Tagesstätte für psychisch kranke Menschen ist Teil des Gemeindepsychiatrischen Zentrums Bergstraße-Ried, welches seit 1999 am Standort Lampertheim vertreten ist. In dem zweistöckigen Gebäude mit Aufenthalts-, Ruhe- und Werkraum sowie Musikzimmer, Küche, Sanitäranlagen und Büroräumen hat das Lampertheimer Zentrum seinen idealen Standort gefunden. Beim Tag der offenen Tür können Interessierte beim Rundgang durch Aufenthaltsbereiche und Arbeitsräume der 

Tagesstätte einen Einblick in den Alltag erleben und mit Team und Klienten ins Gespräch kommen. 

Einblick in die Tagespflege gibt zudem eine Jubiläumsschrift, in der alle derzeitigen Besucherinnen und Besucher der Tagesstätte unter dem Motto „Wir… in der Neuen Schulstraße 16”  ihre Gedanken dazu geäußert haben, was sie glücklich macht, was sie sich wünschen, was ihnen besonders wichtig ist und warum sie in die Tagesstätte kommen und was sie hier schätzen. Zudem hat jede Bewohnerin und jeder Bewohner ein Bild ausgewählt, das entweder ihn oder sie selbst zeigt oder etwas, das ihm wichtig ist.

Menschen Halt geben

Das Angebot der Tagespflege richtet sich an erwachsene Menschen ab dem 18. Lebensjahr, die an einer psychischen Erkrankung leiden oder in einer seelischen Krise sind und Unterstützung brauchen. Diese finden die Besucher der Tagespflege bei Dienststellenleiterin Monika Horneff und ihrem fünfköpfigen Team. In der Tagesstätte erfahren die Besucherinnen und Besucher, wie sie ihre Zeit strukturieren und sinnvoll verbringen, dass sie Talente haben und etwas schaffen können. Denn eine Tagesstruktur gibt Sinn und hilft gegen Angst. In einer angenehmen und familiären Atmosphäre gibt es viele Beschäftigungsmöglichkeiten, die genauso wie das Essen von den Besuchern selbst mit ausgewählt und gestaltet werden können. 

Das Erleben der Gemeinschaft und der aktivierende Alltag sind wichtige Element der Tagesstätte. Durch ein multiprofessionelles Team aus Sozialarbeiterinnen, Ergotherapeutinnen und Hauswirtschafterinnen können viele unterschiedliche Aktivitäten angeboten werden, wie beispielsweise das gemeinsame Frühstück, das gemeinschaftliche Kochen und Mittagessen sowie die unterschiedlichen Alltagstätigkeiten und Freizeitangebote. Letztere bestehen beispielsweise aus Bowling, einer Lesegruppe, einer Musikgruppe, Nordic Walking, spazieren gehen, Achtsamtkeitstraining, Sport und Gymnastik oder Projekten wie Mithelfen auf einer Pferdekoppel.„Besonders unsere kreativen Angebote fördern dabei zudem das handwerkliche Geschick und vermitteln das Gefühl, etwas geschafft zu haben”, betont Monika Horneff.

Besucher der Tagespflege müssen diese mindestens dreimal und können diese bis zu fünfmal in der Woche besuchen, wobei die Teilnahme an diesem Angebot selbstverständlich völlig freiwillig ist. Dabei wohnen die Besucher in ihrer eigenen Wohnung und nehmen das Angebot tagsüber in Anspruch. „Wir haben ein sehr individuelles Konzept, einige Besucher bleiben den ganzen Tag, andere auch krankheitsbedingt nur eine oder wenige Stunden”, so Monika Horneff, die sich gemeinsam mit ihrem Team und den Klienten auf zahlreiche Besucher am Tag der offenen Tür freut. Benjamin Kloos

 

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