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Wie steht es mit der Schülerbeförderung im Kreis?

Dezernent Krug traf Schüler- und Elternvertreter zum Thema ÖPNV / Produktiver Austausch

Produktive Zusammenkunft: Evi Hahl vom Kreiselternbeirat, Johannes Strehler vom Kreisschülerbeirat, der hauptamtliche Kreisbeigeordnete Karsten Krug sowie Gudula Göck von der Kreisverwaltung bei ihrem Treffen zum Thema Schülerbeförderung. Foto: oh


 
KREIS BERGSTRASSE – Der hauptamtliche Kreisbeigeordnete Karsten Krug kam im März zum Thema Schülerbeförderung mit Vertretern des Kreiseltern- und des Kreisschülerbeirats zusammen. Am Treffen nahmen Evi Hahl für den Kreiselternbeirat und Johannes Strehler für den Kreisschülerbeirat teil. Als Fachexpertin aus der Kreisverwaltung war Gudula Göck, die stellvertretende Abteilungsleiterin Öffentlicher Nahverkehr, dabei.
Zunächst informierte ÖPNV-Dezernent Krug über die Fortschreibung des Nahverkehrsplan sowie die mögliche Bürgerbeteiligung hierzu, die auch über das Internet über www.nvp-bgs.igdb.de möglich sei. Auch die Schülerbeförderung sei hier ein Thema. „Im Bereich Schülerbeförderung wird viel geleistet“, betonte Krug. So investiere der Kreis aktuell rund sieben Millionen Euro pro Jahr in diesen Bereich, davon etwa 2,6 Millionen Euro für die Schülertickets. Es würden insgesamt etwa 1.000 Fahrten pro Schultag gemeistert. Eventuelle Problemfälle müssten hierzu in Relation gesetzt werden. Es handele sich um absolute Ausnahmefälle.
Nichtsdestotrotz müsse an diesen Stellen optimiert werden. Krug rief Elternvertreterin Hahl und Schülervertreter Strehler daher auf, die Fälle zu melden, bei denen die Beförderung nicht reibungslos funktioniere (per E-Mail an nahverkehr@kreis-bergstrasse.de). „Damit wir aktiv werden können, ist es jedoch notwendig, dass wir jeweils genau die Buslinie, den Tag und die Uhrzeit der Verbindung genannt bekommen, bei der Probleme auftraten“, hob Krug hervor.
Hahl und Strehler brachten ihrerseits die Themen Schülerticket/MAXX-Ticket/Hessenticket auf beziehungsweise setzten ein konkretes Anliegen bezüglich des Schulbusses, der das Litauische Gymnasium in Hüttenfeld ansteuert, auf die Agenda. Zudem wurde über das Thema Übergangstarif diskutiert sowie über die Einrichtung so genannter „Bringzonen“, die an Schulen eingerichtet werden sollten, um eine unübersichtliche Verkehrssituationen an Schulen zu den Stoßzeiten zu vermeiden. Im Rahmen des Gespräches betonten sowohl der Schülervertreter als auch die Elternvertreterin, dass ihnen keine grundsätzlichen Probleme hinsichtlich der Qualität der aktuellen Schülerbeförderung im Kreis bekannt seien.
Der Kreisbeigeordnete informierte die Gäste außerdem darüber, dass Schülerinnen und Schüler an der so genannten BusSchule teilnehmen können, die vom Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) angeboten wird. Hier werden die Mädchen und Jungen für mögliche Gefahren rund um den Busverkehr sensibilisiert und können das richtige Verhalten im Bus und an der Haltestelle anhand praktischer Übungen erlernen. Künftig wollen man sich mindestens einmal pro Jahr in dieser Runde zum Thema Schülerbeförderung austauschen, vereinbarten die Anwesenden abschließend. zg
 

 

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