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„Wichtig für unsere Gesellschaft – als Vorbild herausstellen“

Roswitha Lauseker durch Verleihung des Landesehrenbriefs ausgezeichnet

Roswitha Lauseker mit Landesehrenbrief mit Bürgermeister Felix Kusicka (links), Landrat Christian Engelhardt und Rita Schramm, Vorsitzende der Gemeindevertretung. Foto: Hannelore Nowacki

BIBLIS – Für Roswitha Lauseker aus Wattenheim wurde es ein besonderer Tag und eine Überraschung war es dazu, denn von ihrer bevorstehenden Auszeichnung mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen hatte sie erst eine halbe Stunde vor der Verleihung erfahren. Um Diskretion hatte Bürgermeister Felix Kusicka gebeten und alle hatten sich daran gehalten. Roswitha Lauseker hatte nachträglich sichtlich ihre Freude an dieser Geheimhaltung. Bei der Feierstunde im Sitzungssaal des Rathauses war Ehemann Walter an ihrer Seite, Familienangehörige und Verwandte, auch aus Lampertheim, waren gekommen, Vertreter aus Politik und Verwaltung nahmen teil. Nachdem Bürgermeister Kusicka den besonderen Anlass hervorgehoben hatte, begrüßte Landrat Christian Engelhardt die Anwesenden, unter ihnen Ortsvorsteher Heinrich Ochsenschläger, Gemeindereferentin Alice Zelonka in Vertretung von Pfarrer Ludger Reichert und den evangelischen Pfarrer Arne Polzer sowie Rita Schramm, Vorsitzende der Gemeindevertretung, die Roswitha Lauseker die Ehrennadel anheften durfte, nachdem Landrat Christian Engelhardt die Laudatio vorgetragen und den Landesehrenbrief überreicht hatte. Landrat Engelhardt wies in seiner Rede darauf hin, dass ein Landesehrenbrief an Personen verliehen werden könne, die sich über einen langen Zeitraum und über das gewöhnliche Maß hinaus engagiert haben, meistens in einer Funktion. „Roswitha Lauseker ist die Art von Persönlichkeit, die wichtig für unsere Gesellschaft ist, die immer wieder Aufgaben übernommen hat, die ich heute als Vorbild herausstelle“. Andererseits liefen viele  Leute durch den Alltag, die gar nicht merken, wo man sich engagieren könne. Unter den zahlreichen Aktivitäten über Jahrzehnte hob Landrat Engelhardt ihr Engagement in der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) über 42 Jahre hinweg hervor, als sie Gruppenleiterin in der Kinderfreizeit, Vertrauensfrau und Leiterin eines Aktionskreises war. Auch beim Wattenheimer Seniorentreff  habe sich Roswitha Lauseker seit über 20 Jahren im Vorbereitungsteam und als mitverantwortliche Teamleiterin engagiert. Ihre Stimme werde seit 1976 bis heute als Sängerin beim Kirchenchor Cäcilia in der Pfarrei Sankt Michael Bürstadt gehört. Als aktives Mitglied im evangelischen Flötenensemble trage sie zur Ökumene bei.

Roswitha Lauseker. Foto: Hannelore Nowacki

Seit vielen Jahren übernehme sie die Geburtstagsbesuche der Katholiken in Wattenheim und Nordheim. Beim Projekt „Schöner Pfarrgarten“ arbeite sie mit und trage Kirchenzeitungen aus. „Sie schauen über den Tellerrand der eigenen Gemeinde hinaus“, sagte Engelhardt an Roswitha Lauseker gerichtet, alles in allem sind Sie ein wichtiger Teil des sozialen Engagements in Wattenheim“. Den Grundgedanken der christlichen Nächstenliebe sieht Landrat Engelhardt verwirklicht, sich dem anderen Menschen zuwenden, an ihn zu denken. Mit einem strahlenden Lächeln nahm Roswitha Lauseker den Landesehrenbrief entgegen. Ortsvorsteher Heinrich Ochsenschläger wünschte ihr weiterhin alles Gute. Während „kleine Köstlichkeiten“ aufgetragen wurden, nahm der evangelische Pfarrer Polzer im Gespräch mit der Presse auf Nachfrage Stellung zu dieser besonderen Auszeichnung. Roswitha Lauseker habe mit Tatkraft die Dörfer Wattenheim und Nordheim und die beiden Konfessionen zusammengebracht, fasste er ihre Leistung zusammen. Bei allen Schwierigkeiten sei sie „ganz unverdrossen, macht sie etwas“. Mit ihrer Flötengruppe spiele sie zu allen großen Anlässen wie Konfirmation und Christmette. Hannelore Nowacki

 

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Geschrieben in Biblis und Ortsteile, Lokal, Wattenheim am 10. August 2018

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