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Wassersportverein feierte die erfolgreichen Kanuten der Süddeutschen Meisterschaft

Erfolgreiche Hitzeschlacht mit Medaillenregen

Erfolgreiche Sportler des WSV Lampertheim nach den dreitägigen Süddeutschen Meisterschaften am heimischen Altrhein – frisch und munter, von den Anstrengungen nichts zu erkennen. Foto: Hannelore Nowacki

LAMPERTHEIM – Drei heiße Tage lagen hinter den 47 Kanuten des Wassersportvereins Lampertheim (WSV), die am frühen Sonntagabend mit ihren Booten von den Süddeutschen Meisterschaften in Mannheim-Sandhofen zum Heimathafen zurückkehrten. Die jüngste Kanutin war sieben Jahre alt, die Teilnehmer der Leistungsklasse sind Mitte zwanzig. Im Schatten der hohen Bäume ließ es sich auf dem WSV-Gelände gut aushalten, wo diesmal die Tische und Bänke für die Sportler und ihre Familienangehörigen aufgebaut waren. Das Wasser des Altrheins glitzerte in der Sonne und eine Gänsefamilie hatte sich zum Landgang entschlossen, doch die allgemeine Aufmerksamkeit der Sportler, Familien, Vereinsmitglieder und Gäste aus der Lokalpolitik richtete sich auf die erzielten sportlichen Erfolge. Am Empfang nahmen Hans Schlatter, Vorsitzender der Sportkommission, sowie der SPD-Fraktionsvorsitzende Marius Schmidt und die SPD-Stadtverordneten Bärbel Kronauer und Karl-Heinz Horstfeld teil. Die Erste Vorsitzende Erika Gabler berichtete von ihren Eindrücken bei der dreitägigen Regatta, die vor allem eine „Hitzeschlacht“ gewesen sei, jedoch mit Heimvorteil der WSV-Kanuten, die es nicht weit nach Hause zum eigenen Bett hatten. Mit drei Bootsanhängern seien die Sportler hingefahren, zum nächsten Wettbewerb dann mit dem neuen Transportfahrzeug, hofft Gabler. Später, nach dem offiziellen Empfang, sollten sich die Sportler mit den bestellten Party-Pizzen stärken können. In ihrer Begrüßungsrede dankte Gabler den Trainern für ihren Einsatz in der Nachwuchsförderung und den Eltern für ihre tatkräftige Unterstützung, unter anderem bei der Versorgung und beim Aufbau eines Zeltpavillons, der für erholsamen Schatten sorgte. „Die Erwartungen bei den Süddeutschen Meisterschaften haben sich nicht nur erfüllt, sie wurden sogar übertroffen“, teilte Gabler der großen Zuschauerrunde mit. Auch wer nichts aufs Treppchen kam, habe für die Mannschaft Leistung gebracht. Sportwart Dieter Brechenser wurde sehnlichst erwartet, denn er hatte die Ergebnisse mitgebracht, die er schnell noch in seine Rede einbaute, mit ganz frischen Eindrücken vom „Feldherrnhügel“ in Sandhofen. Von dort habe der WSV den besten Überblick auch über die Konkurrenz auf dem Wasser gehabt, verriet er. Seine mit Freude und erkennbarem Stolz vorgetragene Einschätzung für den WSV: „Alles ist sehr optimal gelaufen – in Süddeutschland sind wir ganz vorne mit dabei“ – dazu falle ihm nur der Begriff Wahnsinn ein. Die Sportler kamen mit 21 Goldmedaillen zurück, gewannen 19 Mal Silber und 13 Mal Bronze, auch ein Erfolg der Trainer, denen Brechenser für ihre Arbeit in der Freizeit dankte. Alle Medaillengewinner rief Brechenser nacheinander in Gruppen zu sich nach vorne, im Blickpunkt aller Zuschauer, und stellte sie mit ihren Leistungen einzeln vor. Sein Fazit: „Bei den vielen Erfolgen in den Schüler-B-Klassen braucht es uns um die Zukunft des WSV nicht bange zu sein“. Hannelore Nowacki

 

 

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