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Vierfache Bootstaufe zum Saisonauftakt

WSV Lampertheim durch vielfältiges Engagement im Nachwuchsbereich gut für Zukunft aufgestellt

Merlin Treuer und Simon Specht tauften gemeinsam mit Sponsoren Sibylle Fath ihr neues, wenn auch bereits erfolgreich erprobtes Boot, auf den Namen Paris – sehr zur Freude von Dieter Brechenser und der WSV-Familie. Foto: Benjamin Kloos


LAMPERTHEIM – Bei strahlendem Sonnenschein begrüßte Erika Gabler, Vorsitzende des Wassersportverein Lampertheim, am Sonntag die WSV-Familie zur Saisoneröffnung mit Bootstaufe am Lampertheimer Altrhein. „Das Jahr 2017 war wieder sehr erfolgreiche für den WSV. Es füllt mich mit Stolz, was unsere Sportler und Trainer geleistet haben. Ganz besonders hervorheben möchte ich die Elternarbeit in unserem Verein – die Unterstützung ist wirklich hervorragend und beispielhaft.” Einen Dank richtete Erika Gabler an die Sponsoren und Förderer, „ohne die weder Bootskäufe noch Trainingslager im In- und Ausland möglich wären.” Anschließend erläuterte sie eine besondere Aktion: „Da wir seit Jahren eine sehr gute Kinder- und Jugendarbeit machen, haben wir mittlerweile drei Kinderturngruppen, engagieren uns in der Kanu-Akademie, haben Talentaufbau- und Talentfördergruppen an den Grundschulen, bieten Ferienbetreuung und Aktionstage an und haben sehr viele Nachwuchssportler. Hierfür benötigen wir natürlich spezielles Bootsmaterial und Gerätschaften. Deshalb haben wir uns an der Crowdfounding-Aktion „Gemeinschaft, die bewegt” der Volksbank Darmstadt Südhessen mit dem Projekt „Kinder in Bewegung bringen” beteiligt. Insgesamt 34 Spender haben dafür gesorgt, dass das Projekt ein voller Erfolg wurde. Es kam ein Spendenbetrag von 7.630 Euro zusammen, wobei die Volksbank, vertreten durch Olav Diehl, 1.825 Euro beigetragen hat.” Von dem Betrag wurde ein Zweier-Kajak angekauft, das durch den Hauptsponsor Dr. Seelinger auf den Namen „Blue Focus“ getauft wurde. Zudem wurden ein Spiel-/Sportgerät sowie mehrere kleine Sportgeräte sowie bereits ein Aktionstag in der Altrheinhalle für Lampertheimer Kinder organisiert, weitere Aktionstage sollen folgen.
Neben „Blue Focus” konnten am Sonntag drei weitere Boote getauft werden, wobei sowohl ein Vierer- und ein Zweierkajak bereits im vergangenen Jahr dank der Förderung durch das Land Hessen und der Stadt Lampertheim für die Kanu-Akademie angekauft werden konnten – der Viererkajak wurde durch Bürgermeister Störmer passend zur finanziellen Förderung auf den Namen „Land Hessen”, der Zweier-Kajak durch den Ersten Stadtrat Jens Klingler auf den Namen „Stadt Lampertheim” getauft. Für die Leistungsträger des Vereins wurde dank einer Spende von Sibylle Fath ein weiterer Zweier-Kajak gekauft, der bereits von Simon Specht und Merlin Treuer mehr als erfolgreich getestet werden konnte – mit Medaillen bei der Deutschen Meisterschaft. Und so oblag es beiden, gemeinsam mit der Spenderin das Boot auf den Namen „Paris” zu taufen – nicht ganz ohne Hintergedanken, wie Bernd Brechenser erläuterte, denn „eines Tages werden die Olympischen Spiele in Paris stattfinden, und wir hoffen dass dann ein Boot aus Lampertheim an den Start gehen wird.”
„Möge das Boot immer einen Handbreit Wasser unter dem Kiel haben”, gaben sowohl Bürgermeister Gottfried Störmer als auch der Erste Stadtrat Jens Klingler bei der Bootstaufe den Athleten des WSV Lampertheim mit auf den Weg.

Dr. Seelinger taufte das Boot „Blue Focus”, das dank der erfolgreichen Teilnahme an der Crowdfounding-Aktion „Gemeinschaft, die bewegt” der Volksbank Darmstadt Südhessen angekauft werden konnte. Foto: Benjamin Kloos


Bernd Brechenser blickte in die Zukunft. „Vereine sind die Stütze der Gesellschaft. Aber man muss mit Visionen die Zukunft gestalten und mit der Zeit gehen, dies ist beim WSV der Fall, viele Ideen setzen wir um, die uns von den Mitgliedern vorgeschlagen werden – gerade um viele Kinder für den Wassersport zu begeistern. 2018 wollen wir an die sportlichen Erfolge des vergangenen Jahres ansetzen und noch besser werden. Man kann beim WSV trainieren, um an die Spitze zu kommen. Aber es ist auch möglich, zweimal die Woche zum Paddeln vorbeizukommen, diese Mitglieder sind uns ebenso willkommen.
Rainer Vetter warf für die Kanupolospieler einen Blick auf die kommende Saison: „Die Höhepunkte für unser Herrenteam werden die Süddeutschen Meisterschaften im Juni sowie die Deutschen Meisterschaften im September sein.” Daneben werden Christian Gabler sowie Annika Adler und Emily Bildat die Farben des WSV bei anderen Vereinen vertreten. „Annika und Emily werden nicht nur wieder Bundesliga spielen, sondern Emily ist bereits für die U12-WM in Kanada gesetzt. Auch Annika kämpft noch um ihren Platz im Team”, ergänzte Rainer Vetter, der mit Blick auf die anstehende Hallenbadschließung im kommenden Winter einer große Herausforderung für den Verein sieht: „Wir versuchen möglichst viel auf den Altrhein zu verlegen, ansonsten müssen wir in die Halle zum Krafttraining ausweichen.”
„Die Wertschätzung und Anerkennung, die der WSV in der Stadt Lampertheim genießt, wird auch durch die rege Teilnahme der städtischen Vertreter an diesem sonnigen Morgen deutlich”, hatte Bürgermeister Gottfried Störmer zuvor in seinem Grußwort betont. „Wir helfen gerne, wo wir als Stadt helfen können. Denn der WSV ist eine hervorragende Adresse.” Benjamin Kloos

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Geschrieben in Lampertheim und Stadtteile, Lokal am 15. April 2018

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