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Was bedeutet Hochsensibilität?

Familien-Vortragsreihe des Evangelischen Dekanats Ried

LAMPERTHEIM – Im Rahmen der Familienvortragsreihe findet in der Stadtbücherei Lampertheim am Freitag, 20. März 2015 ein weiterer Vortrag zum Thema Hochsensibilität bei Kindern und Erwachsenen statt. Referentinnen sind die Dipl.-Sozialpädagoginnen Antje Güngerich und Tanja Signus von der Beratungspraxis der Frankfurter Initiative für Hochsensibilität/ Hochsensitivität in Frankfurt am Main. Alle Menschen nehmen täglich aus ihrer Umwelt Informationen auf und verarbeiten sie. Dabei wird aber ein Großteil der Informationen aus der Wahrnehmung sofort wieder herausgefiltert. Diese Prozesse werden nicht willentlich gesteuert. Sie geschehen automatisch. Bei hochsensitiven Menschen, die etwa 15- 20% der Bevölkerung ausmachen, so Untersuchungen aus den USA, ist dieses Filtersystem jedoch weniger stark ausgeprägt. Dadurch nehmen Kinder wie Erwachsene angenehme sowie unangenehme Einzelheiten viel intensiver war. Manche HSP (= Highly Sensitive Person) nehmen z. B. Gerüche, optische und akustische Eindrücke intensiver oder facettenreicher wahr, andere bemerken beispielsweise feine Nuancen in zwischenmenschlichen Beziehungen. Ganz wichtig ist es zu betonen, dass Hochsensibilität an sich keine Krankheit ist, dass betroffene Personen jedoch auf Grund ihres niedrigen Reizfiltersystems anfälliger für körperlichen und psychischen Stress sind, was dann vermehrt zu Erkrankungen führen kann. Hochsensible geraten schneller an ihre „Schmerzgrenze“. Infolge dieser Begrenzungen sind HSP von außen betrachtet scheinbar weniger belastbar. Auch laute Musik und große Gruppen von Menschen können zu Unwohlsein oder gar zu Schmerzen führen. Um eine Überreizung des Nervensystems zu verhindern, ziehen sich Hochsensible oft zurück. Dies wird häufig als Ungeselligkeit oder Unhöflichkeit interpretiert. Dagegen kann Hochsensibilität aufgrund der hohen nervlichen Aktivität zu besonderen Begabungen führen. Viele HSP sind außergewöhnlich kreativ, andere sind durch Schnelligkeit, Geistesgegenwart und fast pedantische Genauigkeit in ihrem Beruf überaus leistungsfähig. Durch ihr feines Gespür für Stimmungen werden Hochsensible gerne als gute ZuhörerInnen geschätzt. Das intensive Erleben selbst von Kleinigkeiten des Alltags gibt dem Leben eine Qualität, so dass HSP auf ihre Veranlagung trotz der Nachteile im Umgang mit Menschen nicht verzichten möchten. An diesem Abend geht es um Informationen über HSP. Wie erkennt man HSP? Was bedeutet es hochsensibel zu sein, als Kind und als Erwachsener? Welche Auswirkungen hat dieser Wesenszug auf Betroffene und auf die Familie? Der Eintritt bei diesen Veranstaltungen ist frei. Veranstalter der Vortragsreihe ist das Evangelische Dekanat Ried in Kooperation mit der Stadt Lampertheim. Unterstützt wird sie von der Volksbank Darmstadt Südhessen eG. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei Dekanats-Bildungsreferentin Christine Geipert unter 06258/ 98970. zg

Datum/Zeit
Datum - 20/03/2015
00:00

Ort
Stadtbücherei Lampertheim

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