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Unterhaltsames Musikprogramm von Hirsch bis Händel

Begeisterung beim Sommerkonzert 2018 im Lessing-Gymnasium

Die Bläserklasse 6 beeindruckte mit „Star Wars“. Foto: Hannelore Nowacki


LAMPERTHEIM – Das ausgelegte Konzertprogramm machte neugierig, ein Versprechen für einen langen schönen Abend mit Filmmusik und Oper bis zu Jazz und Popmusik. Foyer und Aula des Lessing-Gymnasiums wurden am Dienstagabend zum Konzertsaal, auch die Galerie mit Blick von oben auf das Geschehen war besetzt. Geboten wurde beim Sommerkonzert 2018 in hochsommerlicher Stimmung ein unterhaltsames, vielseitiges Musikprogramm, das die Schülerinnen und Schüler verschiedener Jahrgangsstufen im Unterricht und in Arbeitsgemeinschaften erfolgreich einstudiert hatten – sichtlich zufrieden waren die Musiklehrer und das Publikum applaudierte begeistert, häufig sogar mit gesteigertem Nachdruck. Dass so viele Konzertbesucher der Einladung der Fachschaft Musik zu diesem eintrittsfreien Konzert gefolgt waren, freute Frank Bocksnick für die Schulleitung sprach. „Wenn Publikum da ist, motiviert das noch viel mehr“. Applaus erhielt auch die Technik AG, die sich auf alle Spielsituationen einstellte. Konzentriert und hoch motiviert, auch locker und souverän, mit gelebter Spielfreude, zeigten die Jugendlichen ihr Können. Die Gitarren-AG unter der Leitung von Dr. Reimund Popp stimmte das Publikum meditativ mit drei Stücken auf den Abend ein, beginnend mit „Der Rocker“ von Erhard Hirsch, Rhythmus betont, dann melodisch mit „Boulevard of broken dreams“ und „One call away“. Mit der Ode an die Freundschaft „Ohne dich wär’s grau“ heimsten der Unterstufenchor und Wahlunterricht Klasse 9 großen Applaus ein. Das fröhliche „Summer Holiday“ passte besonders gut zum aktuellen Sonnenwetter. Die Leitung hatten Kathrin Gehrling und Dr. Reimund Popp. Fünf Schülerinnen dirigierten die drei Stücke, die gemeinsam von der Musikklasse 6 mit dem Orientierungskurs Einführungsphase 2 (OK Musik E2) und dem Chor 7. bis 9. Klasse aufgeführt wurden. Dem „Frühling“ von Vivaldi aus den „Vier Jahreszeiten“ folgten „Now is the Month of Maying“, ein Mailied von Thomas Morley, und „Tourdion“, ein französisches Trinklied. Noch einmal trat der Chor mit dem Instrumentalensemble OK Musik E2 auf, unter der Leitung von Cathrin Räpple und Diana Bauer. Zwei gar nicht einfache Stücke präsentierten sie: „Love my Life“ von Robbie Williams und „If Everyone Cared“ von Nickelback. Musiklehrer Jérôme Dath leitet die Bläserklasse 6, die vor der viertelstündigen Pause mit drei Stücken ihr besonderes Profil zeigte, belohnt mit extra starkem Applaus.

Die Bigband brillierte mit „Night and Day“ von Cole Porter und „The Muppet Show Theme“ von Sam Pottle. Foto: Hannelore Nowacki


Zu „Star Wars – Main Theme“ stand Till mit schwarzer Star-Wars-Maske an den beiden Pauken. Rasant war das nächste Instrumentalstück mit dem Zungenbrechertitel „Supercalifragilistischexpialigetisch“. Nach dem „School Spirit“ war Pause mit Getränkeausschank, dessen Erlös dem nächsten Abiturientenjahrgang zugutekommen werde, wie Musiklehrer Dath dem Publikum erklärte. Tiefgründige, zarte Stücke kündigte Dr. Popp nach der Pause an. „Obstacles“ und „Jar of Hearts“, präsentiert vom Wahlunterricht 9, eine kleine vierköpfige Gruppe. Die Bandcoaching-AG beeindruckte das Publikum mit sieben Sängerinnen, begleitet auf Flügel und Gitarren, die drei Stücke präsentierten: „Impossible“ von Shontelle, „Demons“ von Imagine Dragons und „Far, far away“ von Slade, wobei Popp dem Publikum das letzte Stück besonders ans Herz legte: „Sie singen es für Sie“. Den Schülern selbst habe es nämlich nicht gefallen. Von der Bigband, die Dr. Matthies Andresen leitet, war bei „Night and Day“ und „The Muppet Show Theme“ echter Bigband-Sound zu hören, das Publikum war begeistert. Zum Abschluss hatte das Blas-Orchester unter der Leitung von Jérôme Dath seinen großen Auftritt – die ganze Aula wurde bestuhlt, alle Lehrkräfte eilten mit immer mehr Stühlen herbei, bis schließlich alle Orchestermitglieder einen Sitzplatz hatten. „Ombra mai fu“, eine Arie aus der Oper Xerxes von Georg Friedrich Händel, kündigte Jérôme Dath an, der dann drei Musikerinnen und drei Musiker verabschiedete, die gerade ihr Abitur gemacht haben. Händel sei bei der Teilnahme an einem Wettbewerb des Hessischen Rundfunks verlangt worden. Schwungvoll endete das Sommerkonzert mit drei Stücken aus „Where the River Flows“ von James Swearingen. Hannelore Nowacki

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