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14.03 Uhr | 12. März 2019

Übergänge von Schule zu Ausbildung und Beruf meistern

Jugendberufshilfe des Diakonischen Werkes unterstützte auch 2018 erfolgreich junge Menschen bis 27 Jahren

Hilfe bei Bewerbungen sind eine der Hauptaufgaben der Jugendberufshilfe des Diakonischen Werkes – 2018 nahmen 132 Klienten bis 27 Jahre das vielfältige Angebot in Anspruch. Foto: www.pixabay.com

LAMPERTHEIM – Den eigenen Berufsweg zu finden, sich für einen Beruf zu entscheiden – das ist für viele Jugendliche eine Herausforderung. Wenn dann noch schwierige Lebenslagen wie ein fehlender oder schwacher Schulabschluss, ein Ausbildungsabbruch, soziale und familiäre Probleme oder individuelle Beeinträchtigungen dazukommen, kann der Übergang von der Schule in den Beruf für Jugendliche zu einem kaum lösbaren Problem werden. Hier setzt die Fachstelle Jugendberufshilfe des Diakonischen Werkes Bergstraße mit ihrem Beratungsangebot an und unterstützt besonders benachteiligte junge Menschen dabei, ihren Weg in Beruf und Gesellschaft zu finden und befähigt sie zu einer eigenständigen Lebensführung. Dabei werden Menschen bis zu 27 Jahren aus Lampertheim, Bürstadt, Biblis, Groß-Rohrheim und Lorsch beraten, wobei sich das Augenmerk insbesondere auf die Übergänge in Ausbildung und Beruf richtet. Unterstützt werden die jungen Menschen beispielsweise durch individuelles Coaching rund um die Berufsorientierung, bei der Analyse der bisherigen Schul- und Berufsbiographie, beim Bewerbungsverfahren – angefangen von der Erstellung von Bewerbungsmappen über die Stellenrecherche bis zur Vorbereitung auf Eignungstests und Vorstellungsgespräche – sowie bei der Vermittlung und Begleitung in Anschlusshilfen. 

Die Fachstelle arbeitet dann erfolgreich, wenn sie junge Menschen mit besonderem Förderbedarf stabilisiert, sie zu neuen Schritten auf dem Weg zu einer positiven Lebensperspektive bewegt und sie längerfristig in Ausbildung oder Arbeit vermittelt.

Dass dieses Angebot wichtig und notwendig, gleichzeitig aber auch sehr erfolgreich ist, zeigen die Zahlen aus dem Jahr 2018, die Diplom-Sozialpädagogin Kerstin Biehal und Diplom-Sozialarbeiterin Tatjana Maier-Borst am Dienstag in einem Pressegespräch vorstellten: So nahmen insgesamt 132 Personen die Angebote der Jugendberufshilfe in Anspruch, davon 59 in langfristiger Begleitung. Der Anteil von männlichen Klienten lag dabei über dem der weiblichen, während der Anteil von Jugendlichen mit Migrationshintergrund bei 94 von 132 liegt. Ein Migrationshintergrund ist hierbei bereits vorhanden, wenn mindestens ein Elternteil nicht in Deutschland geboren wurde. 

Die langfristige Begleitung und Beratung wurde vor allem von Jugendlichen im Alter von 18 bis 20 Jahren genutzt, wobei die Tendenz immer mehr dahin geht, dass die Jugendlichen, welche die Beratung aussuchen, älter werden. Dies liegt in erster Linie daran, dass auch die Schulabschlüsse dr Klienten steigen, so verfügte das Gros der Klienten 2018 über einen Realschulabschluss, aber auch Schüler waren mit dabei,

Erfreulich für das Team der Jugendberufshilfe ist die Tatsache, dass viele der zu Beratenden eigenständig oder durch das familiäre Umfeld bzw. Freunde den Weg zur Beratung finden. Dies zeigt auch den hohen Bekanntheitsgrad der Beratungsstelle, wobei die meisten jungen Menschen aus Lampertheim selbst kommen, auch weil das Angebot hier direkt vor Ort ist. 

Erfreulich war im Jahr 2018, dass 39 junge Menschen vermittelt werden konnten, davon 23 in eine duale Berufsausbildung, drei in Vollzeit, einer in Teilzeit sowie vier in berufsvorbereitende Maßnahmen. 20 Jugendliche hatten die Beratung bis zum Jahresende nicht beendet und werden weiterhin begleitet. Benjamin Kloos

Info: Um die jungen Menschen zu erreichen, bietet die Fachstelle Jugendberufshilfe an zwei Tagen in der Woche einen Ausbildungs- und Bewerbungstreff an: Dienstags und donnerstags jeweils von 14 bis 16 Uhr können Ratsuchende das Angebot ohne Anmeldung und kostenfrei wahrnehmen. Hier gibt es unter anderem konkrete Hilfe beim Schreiben von Bewerbungen.

 

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