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Summertime Ü12 bei der Künstler-Initiative Lampertheim KIL

Vernissage mit fantasievollen Arbeiten

Die farbigen Kompositionen in Holz sahen ihrer Vollendung entgegen. Noch kurz vor Beginn der Vernissage konzentrierten sich die Jugendlichen auf ihre kreative Arbeit. Foto: Hannelore Nowacki

 

HOFHEIM – Die Workshops in den Sommerferien bei der der Künstler-Initiative Lampertheim (KIL) sind immer sehr begehrt und ausgebucht und die künstlerischen Ergebnisse nach nur vier Stunden Beschäftigung mit dem Material und Thema an einem Nachmittag sind beachtlich, wie die Vernissage am Freitagabend in den Räumen der KIL in der Schulstraße 4 zeigte. Doch manchmal sind vier Stunden zu kurz, um alle Ideen pünktlich in die Praxis umzusetzen. Anette Jansen hatte volles Verständnis für die kleine Verspätung. „Am Schluss lässt sich die Zeit bei kreativen Arbeiten schlecht einschätzen“, meinte sie. In der vergangenen Woche hatte sie selbst mit neun Jugendlichen einen Workshop zum Thema „Vom Klotz zur Kunst“ durchgeführt – hellgraue Bausteine für den Trockenausbau verwandelten sich nach Sägen, Raspeln und Feilen in dekorative Skulpturen. Sehr zufrieden zeigte sich Bernhard Hossner mit den Werken seiner jugendlichen Workshop-Teilnehmer am Freitag, die neben künstlerischen Techniken in der Holzbearbeitung auch den sicheren Umgang mit einer Bandsägemaschine und einer handlichen Stichsäge erlernten. Mit leuchtenden Acrylfarben bemalt, wurden aus den unterschiedlich geformten Holzteilen fantasievoll gestaltete Holzobjekte für die Wand, zusammengefügt zu einem in sich geschlossenen Bild. Zusammengehalten werden die Werke mit Klebstoff und Heftklammern. „Es gab keine Vorgaben, alles sind eigene Ideen der Kinder“, lobte Hossner die jugendlichen Kreativen. War der Kleber noch nicht trocken, war Feinfühligkeit in der Handhabung gefragt. Bernd Kalusche hatte einen weiteren Workshop zum Thema „Klecks!“ betreut. Sein Experiment mit Fingermalfarben, wie sie Kindergartenkinder zum Matschen und Malen lieben, erbrachte bei den Jugendlichen im Workshop erstaunliche Erkenntnisse. So stellte Kalusche fest, dass die Großen im Gegensatz zu den Kleinen etwas Scheu beim Hineingreifen zeigen. „Probiert doch einfach“ – dann habe es aber doch gefunkt, freute sich der Künstler. Mutiges Herangehen führte zu interessanten Malereien, die Kalusche bei einem Rundgang gerne erklärte. Zum Beispiel mit den Fingerspitzen stupfen und schlagen sei eine Technik, die ein Teilnehmer ganz spontan gewählt habe. Vielleicht machen die Teilnehmer mit ihren neuen Erfahrungen zuhause weiter, das würde ihn freuen. Der gemütliche Teil der Vernissage spielte sich im Hof in lauer Sommerluft ab. Auf dem Holzkohlengrill bekamen eine Menge Bratwürste schöne Farbe, mit knusprigen Brötchen und erfrischenden Getränken schmeckte es Künstlern, Workshop-Teilnehmern und ihren Familienangehörigen, bald wurde für das gesellige Beisammensein fleischlicher Nachschub besorgt. Hannelore Nowacki

Ansprechende Kunst war bei der Vernissage zu sehen, eine Vielfalt der Ideen und Techniken. Foto: Hannelore Nowacki

 

 

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Geschrieben in Hofheim, Lampertheim und Stadtteile, Lokal am 10. Juli 2018

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