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Startschuss zur Optimierung des Radwege-Netzes

Kreis Bergstraße überarbeitet Radverkehrskonzept / Bürgerinnen und Bürger können ihre Anregungen, Ideen und Wünsche einbringen

Schalteten die Online-Plattform zur Bürgerbeteiligung in Sachen Radwegekonzept frei: (v.l.n.r.) Natascha Mützel, Planungsbüro RV-K, Corinna Schierz, Leiterin der Abteilung Raumentwicklung, Landwirtschaft und Denkmalschutz in der Kreisverwaltung, Paul Fremer, Planungsbüro RV-K, Wim Roukens, ehrenamtlicher Radverkehrsbeauftragter des Kreises Bergstraße, Landrat Christian Engelhardt und Andreas Moritz von Hessen Mobil. Foto: oh

KREIS BERGSTRASSE – Der Kreis Bergstraße wird sein Radwege-Netz optimieren und das aktuelle, 1992 verabschiedete Radverkehrskonzept an die heutigen Bedürfnisse und Anforderungen der Bevölkerung anpassen. Ziel der Überarbeitung ist eine kreisweite Verbesserung der Radwegeführung sowie die Stärkung der Nahmobilität. Der Landkreis möchte damit zudem einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Dem Projekt liegt ein entsprechender Beschluss des Bergsträßer Kreistages zugrunde. Unterstützt wird das Vorhaben mit Fördermitteln des Landes in Höhe von 77.000 Euro. Das neue Konzept soll bis zum September vorliegen.

An dem kreisübergreifenden Projekt werden neben Mitarbeitern der Kreis- und Gemeindeverwaltungen und dem Planungsbüro Radverkehr-Konzept aus Frankfurt auch verschiedene Verbände, wie der Allgemeinen Deutschen Fahrradfahrer Clubs (ADFC), sowie Arbeitgeber beteiligt sein. Auch Bürgerinnen und Bürger des Kreises Bergstraße können ihre Ideen, Anregungen und Wünsche in punkto Radwege einbringen. Eine entsprechende Internetplattform – www.radforum-bergstrasse.de – wurde bei der Auftaktveranstaltung freigeschaltet. Hier können Interessierte bis zum 17. März beispielsweise mangelhafte oder fehlende Radverkehrsverbindungen sowie Gefahrenstellen in einer Karte markieren und beschreiben.

Aufbauend auf den Meldungen der Bergsträßerinnen und Bergsträßer und auf den Anregungen der Kommunen wird das beauftragte Planungsbüro in Zusammenarbeit mit der Steuerungsgruppe ein Zielnetz Radverkehr 2030 definieren. Dann werden Maßnahmen, die zur Erreichung des Zielnetzes notwendig sind, erarbeitet, auf ihre Umsetzbarkeit geprüft und mit den Trägern öffentlicher Belange abgestimmt. Abschließend werden alle Ergebnisse des Projektes aufbereitet und veröffentlicht.

„Mit dem neuen Radverkehrskonzept wollen wir ein flächendeckendes und attraktives Radwegenetz aufbauen, das sowohl für den Alltag, als auch für den Freizeitverkehr attraktiv ist“, fasste Landrat Christian Engelhardt bei der Auftaktveranstaltung in Heppenheim zusammen. „Die dafür notwendigen Maßnahmen sollen im nun angestoßenen Prozess erarbeitet und priorisiert werden.“ Denn das Radfahren habe laut Engelhardt zahlreiche Vorteile: Ein erhöhter Radverkehrsanteil trüge nicht nur zum Klimaschutz bei, sondern führe auch zur Steigerung der Verkehrssicherheit und nicht zuletzt zu einer Verbesserung der Gesundheit der Radlerinnen und Radler selbst. Zudem steigere ein optimiertes Radwege-Netz die Attraktivität der Tourismus-Region Bergstraße, so Engelhardt. Abschließend rief Landrat Engelhardt alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich via Online-Plattform an der Überarbeitung des Radwegekonzeptes zu beteiligen. zg

 

 

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Geschrieben in Aus dem Nibelungenland, Lokal

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