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Sportjugend geht gut aufgestellt in nächste Jahre

Neuer Vorstand gewählt / Georg-Hofmann-Gedächtnispreis an alle 17 Bewerber

Der neu gewählte Vorstand der Sportjugend des Landkreises Bergstraße. Foto: oh

Der neu gewählte Vorstand der Sportjugend des Landkreises Bergstraße. Foto: oh

KREIS BERGSTRASSE – Die Sportjugend des Landkreises Bergstraße traf sich am 17. März in der Südhessenhalle des Birkenauer Ortsteils Reisen zu ihrer Vollversammlung. Hauke Jürgens aus dem Vorstand der Sportjugend Hessen erklärte in seiner kurzen Ansprache zur Jugendarbeit: „Man darf nicht vergessen, es gibt nicht nur sportliche, sondern auch andere Baustellen, die immer bedeutsamer werden.“ Als Beispiele nannte er Ganztagsschulen und G8, die die Zeit der Kinder für Sport einschränken, aber auch Inklusion und das Problem der Kindeswohlgefährdung.

Jugendwart Werner Hartel verschaffte der Versammlung einen Überblick über vergangene Aktionen und Projekte. Er erklärte, die Sportjugend Bergstraße sei die aktivste Sportjugend in Hessen. 30 000 Kinder sind in der Bergsträßer Sportjugend organisiert; damit ist diese mit Abstand die größte Jugendorganisation im Kreis. Neun Millionen Stunden Bewegung kamen 2012 bis 2015 so zustande. Insgesamt sind im Kreis Bergstraße 100.000 Menschen Mitglied in einem Sportverein, also mehr als jeder Dritte. Hartel betonte, dass auch den politischen Rahmenbedingungen Dank gebühre. „Die Bürgermeister hier wissen, wie Sport geschrieben wird.“

Besonders freute ihn beim Rückblick, dass eine zweite FsJler Stelle genehmigt worden war. Die beiden Freiwilligendienstleister haben ihren Standort im Kindergarten Sonnenschein in Biblis. Die FsJler setzen den Leitsatz der Sportjugend um, der lautet: „Zeit, dass sich was dreht“. So waren sie auch beim Hessentag in Bensheim aktiv, dem Veranstaltungshighlight der Bergsträßer Sportjugend im letzten Jahr.

Auch Hartel ging auf das Problem Kindeswohlgefährdung ein. Gerade sei als Neuerung im Kreis eingeführt worden, dass mehr Jugendtrainer erweiterte Führungszeugnisse vorlegen sollen. Jene Vereine, die Gelder vom Kreis bekommen, müssen dieses Zeugnis künftig von ihren Jugendtrainern verlangen. Dabei gibt es für Ehrenamtler die Möglichkeit, das Führungszeugnis unentgeltlich zu erhalten. Hartel lobte auch die „starken Partner“ von Kreis über Polizei bis Karl-Kübel-Stiftung, die mit der Sportjugend zusammenarbeiten. Als Ausblick auf 2015 sprach Hartel kurz einige Projekte für das laufende Jahr an wie die Zukunftswerkstatt oder die Ferienspiele.

Bei den Wahlen konnte sich die Versammlung rasch auf einen Vorstand einigen. Werner Hartel bleibt dabei der Jugendwart. Ihm zur Seite steht die bisherige FsJlerin Janine Klinger. Den Vorstand komplettieren Jugendsprecher David Hartel, Jugendsprecherin Nadine Müller sowie als

Beisitzer Andreas Roeß, Marc Meckel, Marcel Meckel, Julia Keller, Julian Held und Carolin Hartel.

17 Bewerbungen, 17 Gewinner: Die Preisträger des Georg-Hofmann-Gedächtnispreises. Foto: oh

17 Bewerbungen, 17 Gewinner: Die Preisträger des Georg-Hofmann-Gedächtnispreises. Foto: oh

Den Abschluss der Sitzung bildete die Verleihung des Georg-Hofmann-Gedächtnispreises. Dieser Preis würdigt jene Sportvereine, die eine aktive Jugendarbeit vorweisen können. Dabei wird von einem Preisträger neben sportlichen Leistungen auch gefordert, dass die Kinder und Jugendlichen eine soziale Förderung erhalten. Sie sollen zum Beispiel im Verein Mitspracherechte besitzen. Auch wichtig ist, wie gut Behinderte und Migranten integriert werden. Es waren kreisweit 17 Vereine, die sich für diese Auszeichnung beworben hatten. Der Jugendwart machte es ein bisschen spannend, bevor er das Ergebnis bekanntgab. Er konnte erfreut verkünden, dass diesmal alle Bewerber den Preis gewonnen hatten. zg

 

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