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Schüler befassten sich intensiv mit dem Thema „Gesünder leben”

4. Gesundheits- und Präventionstag an der Alfred-Delp-Schule sorgte erneut für reges Interesse

Wie es ist, betrunken den Weg finden zu müssen, erfuhren die Schüler mittels einer Rauschbrille beim Rauschparcours. Foto: Benjamin Kloos


LAMPERTHEIM – Es ist eine Erfolgsgeschichte, die hier begann und am Mittwoch mit der vierten Auflage ihre erneute Fortsetzung fand: Der 3. Gesundheits- und Präventionstag an der Alfred-Delp-Schule (ADS) in Lampertheim. „YOLO – You only live once” ist der von den Schülern selbst gewählte Titel dieses außergewöhnlichen Tages, an dem statt des regulären Unterrichts die Frage nach dem „Gesünder leben” in vielfältiger Art und Weise näher gebracht wird. Das Gesundheitsamt des Kreises Bergstraße organisierte gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern diesen Tag an der ADS.
„Gesundheitserziehung ist wichtig für die Entwicklung der Kinder und ein Bestandteil des Bildungsauftrages. Mit dem Gesundheitstag, der mittlerweile im Kreis Schule macht, wollen wir dazu beitragen, dass sich Kinder noch stärker mit dem Thema Gesundheit auseinandersetzen. Dabei sollen die Kinder selbst zu Akteuren werden und sich aktiv mit verschiedenen Themen beschäftigten”, erläutere die Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz.
So wie etwa an den Ständen zu den Themen Medien, Zivilcourage oder Drogen. Der BUND informierte zum Thema „Wen esse ich, wen streichle ich”. Besonders gefragt waren auch die Reanimationsübungen und der Rauschparcours, in dem den Schülern der Zustand eines Betrunkenen mithilfe einer entsprechenden Brille wortwörtlich vor Augen geführt wurde.

Zumba sorgte für Begeisterung – nicht nur bei den Schülern, sondern auch bei Dezernentin für Gesundheit, Diana Stolz, und Bürgermeister Gottfried Störmer. Foto: Benjamin Kloos


Doch nicht nur die Prävention stand im Fokus, sondern auch die Bewegung – so wie beim Zumbaangebot, bei Pilates, Yoga und den „Fitten Füßen”.
Wissenswertes über Blutspende und Organspende gab es beim des DRK das eigens einen Krankenwagen mitgebracht hatte, während die Schulsanitäter über das richtige Absenden eines Notrufes informierten – denn auch dies gehört zum Thema Gesundheit dazu.
Die Landfrauen erläuterten den Schülern unter dem Motto „Zu schade für die Tonne”, wie man einen Kühlschrank richtig einräumt und wie lange Lebensmittel haltbar sind.
Über die Gefahren von Energy-Drinks wurde ebenfalls aufgeklärt – nicht nur hinsichtlich deren Zusammensetzung aus Koffein, Zucker und Säure, die eine billige und ungesunde Mischung ergeben, sondern besonders auch bezüglich deren Risiko für Kinder und Jugendliche – denn mehrere Kinder sind nach dem Konsum der Drinks bereits zusammengebrochen.
Dass es auch gesund geht, zeigte die kulinarische Abwechslung, für die eine Cocktailbar und ein vielfältige Buffet, das von den Intensivklassen zubereitet worden war, die sich mit dem Erlös einen Ausflug finanzieren, sorgten. Im Vorfeld hatten die Schüler dazu extra einen Kurs zum Thema Hygiene belegt, um ihre leckeren Obstspieße, Spinattaschen und vieles mehr anbieten zu können.
„Die Vernetzung und das Zusammenspiel der Kooperationspartner ist der beste Weg zu einer effektiven Gesundheitsvorsorge. Dank dem großen Engagement aller Akteure ist es uns wieder gelungen, den Schülern ins Gedächtnis zu rufen, auf ihre Gesundheit zu achten“, zogen die Erste Kreisbeigeordnete Stolz und Bürgermeister Gottfried Störmer ein positives Fazit und freute sich, dass mittlerweile sieben Schulen im Kreis der ADS nacheifern. Benjamin Kloos

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Geschrieben in Lampertheim und Stadtteile, Lokal am 14. März 2018

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