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16.39 Uhr | 16. Dezember 2013

Perspektiven für Rehabilitanden

Reha-Berater des kommunalen Jobcenters Neue Wege Kreis Bergstraße unterstützen betroffene Langzeitarbeitslose

Die Reha-Kümmerer des kommunalen Jobcenters Neue Wege Kreis Bergstraße: Peter Wagner, Fritz Strößinger (fachlicher Leiter), Manja Göck-Thron und Steffen Tischler (v.l.n.r.). Foto: oh

Die Reha-Kümmerer des kommunalen Jobcenters Neue Wege Kreis Bergstraße: Peter Wagner, Fritz Strößinger (fachlicher Leiter), Manja Göck-Thron und Steffen Tischler (v.l.n.r.). Foto: oh

KREIS BERGSTRASSE – „Bei Rehabilitanden ist ein besonderer Betreuungsbedarf vorhanden. Daher stehen Betroffenen in den Jobcentern Bergstraße, Odenwald, Viernheim und Ried sogenannte Reha-Kümmerer, speziell geschulte Fachkräfte, als Ansprechpartner zu Seite. Wir möchten Frauen und Männern, die auf Grund gesundheitlicher Einschränkungen nicht mehr in ihrem erlernten Beruf arbeiten können, bei ihrem Weg zurück in die Beschäftigung gezielt unterstützen“, erklärt der Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernent Thomas Metz.
Menschen, die länger als sechs Monate erkrankt oder dauerhaft gefährdet sind zu erkranken, können Hilfen zur beruflichen Rehabilitation, also zur Wiedereingliederung in das Berufsleben, erhalten. Die Erkrankungen können körperlicher, geistiger und seelischer Art sein. Leistungen der beruflichen Rehabilitation sollen die Arbeitsfähigkeit erhalten, verbessern oder wiederherstellen. Rehabilitanden benötigen eine besondere Unterstützung bei der Integration in den Arbeitsmarkt, die ihre persönliche, soziale und gesundheitliche Situation berücksichtigt. Dem trägt das kommunale Jobcenter Neue Wege Kreis Bergstraße durch ein spezielles, dezentrales Betreuungsteam Rechnung. Die Mitarbeiter helfen, einen geeigneten Arbeitsplatz zu finden und beraten zu Fragen der Erwerbsfähigkeit. Auch wenn es um berufliche Integrationsmaßnahmen, Eingliederungsleistungen und die Kontaktherstellung zum zuständigen Reha-Träger geht, stehen die Reha-Kümmerer mit Rat und Tat zur Seite. Dies kann unter anderem die Agentur für Arbeit, die Deutsche Rentenversicherung oder die Berufsgenossenschaft sein. Diese schätzen nach Eingang des Rehabilitationsantrags ein, inwieweit ein Rehabilitationsbedarf besteht. Die Leistungen können die Übernahme der Kosten für technische Arbeitshilfen, Hilfen zur Einrichtung eines behinderungsgerechten Arbeitsplatzes oder auch Maßnahmen zur beruflichen Weiterbildung umfassen. zg

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Geschrieben in Aus dem Nibelungenland

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