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Oldie-Liebhaber kamen voll auf ihre Kosten

„Oldies but Goldies“ der MIL mit beliebten Songs der 50er und 60er Jahre versetzte Publikum im Schwanensaal in Feierlaune

Die Musiker begeisterten die Gäste im ausverkauften Schwanensaal mit Hits vergangener Zeiten. Foto: Sigrid Samson

LAMPERTHEIM – Die 50er und 60er Jahre haben unzählige zeitlose Superhits hervorgebracht, die auch heute noch bei Jung und Alt beliebt sind. Die Musik aus dieser Zeit unterstütze die Aufbruchstimmung der damaligen Jugend – viele erinnern sich gerne an die Zeiten zurück, in denen lange Haare, Cord-Jeans und Parka angesagt waren. Beatles, Stones, Bee Gees, Beach Boys, Simon und Garfunkel und viele weitere Bands vermittelten ein neues Lebensgefühl und die Hoffnung auf eine bessere Welt.  

Die Musiker der MIL (Musiker-Initiative Lampertheim) präsentierten dem Publikum im ausverkauften Schwanensaal ein stimmungsvolles Konzert unter dem Motto „Oldies but Goldies“, bei dem die Gäste wieder einmal kräftig feiern konnten. Ein musikalisches Highlight unter der Regie und Projektleitung von Hans-Jürgen Götz ließ die Gäste in Erinnerungen an vergangene Zeiten schwelgen, mitsingen und ordentlich abtanzen. 

Zu den Mitwirkenden des Abends zählten neben Projektleiter Hans-Jürgen Götz (Schlagzeug) seine Mitstreiter Helmut Wehe (Gesang und Gitarre), Patrick Embach (Gesang und Bass) sowie die beiden Gastmusiker Andreas Haberer aus Eppelheim (Gesang und Keyboard), Siggi Groß aus Biblis (Gesang und Gitarre) sowie Kai Häfner aus Brühl (Gesang und Saxophon).

Nach dem gemeinsamen Start zu „Keep on Running“ der Spencer David Group aus dem Jahr 1965 ließ der Song  „Pretty Woman“ von Roy Orbison die Frauenherzen höher schlagen. Es wurde eifrig mitgesungen und getanzt, ebenso wie zu Patrick Embachs „Everlasting love“, das unter die Haut ging. Gastsänger Siggi Groß performte „The Lion Sleeps Tonight“ von den Tokens und beeindruckte die Gäste mit seiner Stimme in höheren Stimmlagen. Auch „Massachusetts“ und „She Loves You“ kamen beim Publikum außerordentlich gut an. „Ein ganz besonderes Stück mit einem ganz besonderen Sänger“, kündigte Wehe an und versprach damit nicht zu viel: Kai Häfner animierte die Musikfans mit „Delilah“ zum Schunkeln und erntete viel Applaus für seine Darbietung. Seine Saxophoneinsätze zu „The Wanderer“ ließen das Publikum staunen, während Andreas Haberer sein Gesangstalent unter Beweis stellen konnte. „Ramalama ding dong“  brachte ordentlich Schwung in den Saal. Mit einem ganz besonderen Wunsch von Hans-Jürgen Götz ging es anschließend weiter – bei seinem phänomenalen Trommelsolo „Wipe out“ war das Publikum komplett aus dem Häuschen und klatschte eifrig im Rhythmus mit. 

Auch Elvis-Songs durften bei den Oldies selbstverständlich nicht fehlen: Wehe ließ mit „Teddy Bear“ aus dem Jahr 1957 die Elvis-Ära Revue passieren. Die Freunde der alten Musik konnten sich im weiteren Verlauf des Abends über viele weitere Hits freuen, darunter auch der Song „Surfing USA“  von den Beach Boys, bei dem die Musiker zu dem schnellen Rhythmus ordentlich in die Tasten griffen. Kai Häfner präsentierte den unvergessenen Hit „Diana“von Paul Anka, begleitet von seinen grandiosen Saxophoneinsätzen.

Mit viel Schwung ging es weiter: zu „Let’s twist again“ hielt es fast niemanden mehr auf den Stühlen. „Seid ihr bereit? Wir twisten jetzt alle in die Hocke“, feuerte Wehe das Publikum an, die sich gerne mitreißen ließen – die Tanzfläche war proppevoll und es wurde getwistet, was das Zeug hält. 

Ein absolutes Highlight bot Häfner mit „Unchained Melody“, zu dem er sein phänomenales Gesangstalent zeigen konnte und mit seinen Saxophonklägen dazu die Anwesenden begeisterte – ein Song, der unter die Haut ging. Tobender Applaus und Zugaberufe waren ihm gewiss.

Die anwesenden Oldie-Fans konnten sich über ein rundum gelungenes stimmungsvolles Konzert mit vielen schönen Erinnerungen an vergangene Zeiten freuen. Sigrid Samson

 

 

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