Sie sind hier: Home » Aus der Geschäftswelt » Neuer Wohnraum als Gewinn auch für den sozialen Wohnungsbau
09.59 Uhr | 2. März 2021 | PR-Anzeige

Neuer Wohnraum als Gewinn auch für den sozialen Wohnungsbau

BAUGENOSSENSCHAFT LAMPERTHEIM: Bauvorhaben eines Mehrfamilienwohnhaus in der Sophie-Scholl-Straße realisiert / Biodiversität steht im Vordergrund 

In der Sophie-Scholl-Straße konnte die Baugenossenschaft Lampertheim die Wohnungen an die neuen Mieter übergeben – im Gegenzug für das neue Mehrfamilienwohnhaus wurden 870 Quadratmeter Wohnfläche als Sozialwohnungen zur Verfügung gestellt. Foto: Benjamin Kloos

LAMPERTHEIM – Glückliche Gesichter gab es vergangene Woche in der Sophie-Scholl-Straße 55 in Lampertheim: Nach der Fertigstellung des dortigen Neubaus eines Mehrfamilienwohnhauses mit zehn Wohnungen in Verbindung mit mittelbarer Belegung in Lampertheim konnten die Wohnungen an die glücklichen Mieterinnen und Mieter übergeben werden. 

Vom Bau des Mehrfamilienhauses profitiert auch der soziale Wohnungsbau in Lampertheim: Denn die auf dem von der Stadt Lampertheim erworbenen Grundstück entstandenen zehn Wohnungen mit mittelbarer Belegung wurden frei vermietet, im Gegenzug hat die Baugenossenschaft Lampertheim der Stadt gekündigte und nicht mehr in der Sozialbindung befindliche Wohnungen mit insgesamt 870 Quadratmeter Wohnfläche als Sozialwohnungen zur Verfügung gestellt.

Im neuen Mehrfamilienhaus sind sechs 3-Zimmer-Wohnungen mit circa 95 Quadratmetern und vier 2-Zimmer Wohnungen mit circa 60 Quadratmetern bei einer gesamten Wohnfläche von 815 Quadratmetern entstanden. Die Bausumme beläuft sich auf circa 2,5 Millionen Euro.

Alle Wohnungen sind barrierefrei ausgeführt und haben Freibereiche in Form von Terrassen oder Balkonen. Im Gebäude ist ein Aufzug vorhanden, der vom Untergeschoß bis ins oberste Geschoss führt. Ein Abstellraum für Fahrräder, sowie ein Trockenraum, Hausanschlussraum mit Technikraum sind im Untergeschoss vorhanden. Jede Wohnung erhält einen Kellerraum. Warmwasser und Heizung laufen über eine Wärempumpe und zusätzlich einer Gastherme. Alle Wohnungen sind mit Fußbodenheizung und einem hochwertigen Innenausbau ausgestattet. 

Die Interaktion mit und zwischen den Mietern wird seitens der Baugenossenschaft durch ein digitales Infoboard im Treppenhaus gefördert. Dieses ersetzt das klassische „schwarze Brett” und versorgt die Bewohner mit aktuellen Informationen und lädt zu einer schnellen und effizienten Kommunikation ein.

Das Gebäude wurde zudem mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet. Die Miete beträgt 8,50 Euro/Quadratmeter Wohnfläche.

Einen Pluspunkt für das gesamte Wohngebiet Rosenstock stellen die Außenanlagen dar: Diese werden bienen- und insektenfreundlich gestaltet. Biodiversität steht im Vordergrund bei der Gestaltung der gesamten Anlage. Benjamin Kloos

 

Beitrag teilen Facebook Twitter

Geschrieben in Aus der Geschäftswelt

Kommentare sind geschlossen