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09.16 Uhr | 16. Oktober 2020

Neue Blitzer werden installiert

Grabsteine werden überprüft / Corona: „Es geht nur gemeinsam”

Die alte Messtechnik mit sehr wartungsintensiven Kontaktschleifen in der Fahrbahn hat an einigen Stellen ausgedient – so wie hier in Rosengarten werden derzeit die alten stationären Blitzer gegen neue Geschwindigkeitsmessanlagen mit Lasermessung ausgetauscht. Foto: Benjamin Kloos

LAMPERTHEIM – Grabsteine können sich aus den verschiedensten Gründen lockern und im schlimmsten Fall umstürzen, einen Friedhofsbesucher verletzen oder zu Tode bringen. Ein Gefahrenpotenzial, das durch die gesetzlich vorgeschriebene mindestens jährliche Überprüfung der Standfestigkeit so weit wie möglich ausgeschlossen werden soll. Daher wird die Stadt Lampertheim ab Montag die Standfestigkeit der Grabmäler auf allen fünf Lampertheimer Friedhöfen durch eine beauftragte Fachfirma überprüfen lassen. Ein Warnaufkleber weist die Nutzungsberechtigten für die Grabpflege darauf hin, wenn das Grabmal nicht den Vorschriften entspricht. Bei absehbarer Gefährdung wird das Grabmal vorläufig gesichert oder umgelegt. In diesen Fällen werden die Nutzungsberechtigten per Post aufgefordert die Standsicherheit durch eine Fachfirma wieder herstellen zu lassen. 

Blitzer sehen alle Spuren 

Die alte Messtechnik mit sehr wartungsintensiven Kontaktschleifen in der Fahrbahn hat an einigen Stellen ausgedient – in der Alten Viernheimer Straße, in der Bahnhofstraße in Hofheim und in Rosengarten Richtung Lampertheim werden derzeit die alten stationären Blitzer gegen neue Geschwindigkeitsmessanlagen mit Lasermessung spätestens bis Ende kommender Woche ausgetauscht. In Rosengarten konnten Autofahrer dies schon am Donnerstag beobachten. Die „Leerstellen“ durch abmontierte Blitzer werden durch die schwarzen runden Säulen mit Rundumsicht besetzt. Alle vier Spuren einschließlich Gegenverkehr wie beispielsweise auf der B 44 am Ortsausgang in der Andreasstraße können diese Anlagen überwachen. Geschwindigkeitsbeschränkungen seien grundsätzlich einzuhalten, mahnt Bürgermeister Störmer, will man keine teure Erinnerung bekommen. Derzeit werde abgeklärt, ob die neuen Anlagen auch das LKW-Durchfahrtsverbot zwischen 22 und 6 Uhr überwachen können. Der Austausch der Messtechnik ist kostenneutral im Rahmen des Wartungs- und Leasingvertrages mit der Firma JenOptik in Monheim.  

Corona: „Es geht nur gemeinsam!“

Beim Magistratspressegespräch am Mittwochvormittag im Rahmen einer Video-Telefon-Schaltung brachte Bürgermeister Gottfried Störmer seine Sorge über den Anstieg der Infiziertenzahlen  auch in Lampertheim zum Ausdruck mit. Am Mittwoch wurden 15 infizierte Personen gezählt – die höchste Zahl an bestätigten Corona-Infektionen im Kreis Bergstraße. Störmer appelliert an die Geduld der Menschen, mit den Einschränkungen und den Corona-Regeln zu leben. „Ich bitte Sie alle, die AHA+A+L-Formel (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske + CoronaWarnApp + Lüften) zu beherzigen und auch die vom Robert Koch-Institut aufgezeigten drei Gs (geschlossene Räume, Gruppen und Gedränge, Gespräche in lebhafter Atmosphäre) zu vermeiden“. Durch besonnenes Verhalten könne Lampertheim für andere Kommunen im Kreis Bergstraße zum Vorbild werden und motivieren. Den von der hessischen Landesregierung getroffenen neuen Regelungen schließt sich Störmer an und macht deutlich: Die Vor-Ort-Kontrollen werden angezogen und weiterhin vom Ordnungsamt durchgeführt. „Es geht nur gemeinsam“ lautet Störmers „eindringlicher Appell“ an die Menschen, um das Ziel zu erreichen, die Infektionszahlen möglichst gering zu halten und einen zweiten Lockdown zu verhindern. 

Graffitis mehr als ein Ärgernis

In allen Stadtteilen ist das ärgerliche Ergebnis von illegalen Farbsprühaktionen zu sehen – Hauswände, Verteilerkästen und andere Flächen werden verunstaltet. Dabei handelt es sich um Sachbeschädigung und Straftaten, macht Bürgermeister Störmer deutlich und appelliert an die jungen Leute, die dies tun, solche Aktionen zu unterlassen. Die Bevölkerung ruft Störmer auf, Hinweise auf Täter an Polizei oder Ordnungsamt zu geben und betont: „Das ist kein Denunzieren, es geht um Straftaten“. Hannelore Nowacki 

 

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