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16.28 Uhr | 30. Juli 2020

Närrischer Frohsinn von Corona ausgebremst

HCV: Heimat- und Carnevalverein Bürstadt entscheidet im September über Kampagne

Ob und wie das Courageordensfest 2021 stattfinden kann und wird, steht noch in den Sternen – das beliebte Weinfest hat der HCV aber bereits abgesagt. Archivfoto: Hannelore Nowacki

BÜRSTADT – Beim Heimat- und Carnevalverein Bürstadt (HCV) hat der Gesamtvorstand im Juli einstimmig weitreichende Entscheidungen getroffen, die alle mit der Coronalage zusammenhängen. Denn das Vereinsleben muss den aktuellen Umständen entsprechend gestaltet werden. Im September wird endgültig entschieden, ob die Prunksitzungen, das bundesweit beachtete Courage-Ordensfest und die Frauensitzung stattfinden werden. Veranstaltungen, bei denen das närrische Herz höherschlägt, die in normalen Jahren ein volles Bürgerhaus und Begeisterungsstürme garantieren. Jetzt ist erstmal Sommerpause, aber nach den Ferien wollen die Tanzgruppen wieder ins Training einsteigen. „Gebremst“ natürlich durch Coronaregeln, wie HCV-Präsident Patrick Brenner im Gespräch mit dem TIP betont, „nichts ist mehr wie es war, wir alle mussten lernen mit der neuen Situation umzugehen“. Den Beginn der närrischen Zeit am 11.11. wird der HCV als vereinsinternes Fest auf dem eigenen Gelände unter Beachtung der aktuell geltenden Corona-Hygienevorschriften im Freien feiern können. Abgesagt sind das HCV-Weinfest im Lächner, das Schlachtfest und der Familienabend. Die Jahreshauptversammlung 2020 wird bis zur regulären Jahreshauptversammlung 2021 verschoben, was dann zur Folge hat, dass der komplette Vorstand gewählt wird, wie es die Satzung erlaube. „Das ist eine grobe, vage Planung“, sagt Brenner, „aber wir brauchen Planungssicherheit“. Einen Hoffnungsschimmer sieht Brenner am närrischen Horizont, wenn es die Situation denn zulässt. Hannelore Nowacki

 

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