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09.30 Uhr | 1. April 2021

Nachwuchs verschafft sich Gehör

Jugendbeirat: Vollgepackten Ideenkatalog an den Ersten Stadtrat Marius Schmidt übergeben

Die Mitglieder des Jugendbeirats Lampertheim gehen mit offenen Augen durch die Straßen von Lampertheim, davon ist der Erste Stadtrat Marius Schmidt jedenfalls sofort überzeugt, als er den Ideenkatalog von Melina Kugler, Arne Jaedke und Helen Diehlmann in Empfang nimmt. Foto: Eva Wiegand

Die Mitglieder des Jugendbeirats Lampertheim gehen mit offenen Augen durch die Straßen von Lampertheim, davon ist der Erste Stadtrat Marius Schmidt jedenfalls sofort überzeugt, als er den Ideenkatalog von Melina Kugler, Arne Jaedke und Helen Diehlmann in Empfang nimmt. Foto: Eva Wiegand

LAMPERTHEIM – „Welt verbessern beginnt vor Ort“, findet der Erste Stadtrat Marius Schmidt. Umso begeisterter war er schließlich, als er im Rahmen eines Treffens mit dem Jugendbeirat und der Beratungsgruppe Jugendbeirat am Europlatz den gesammelten Ideenkatalog der engagierten Truppe in Empfang nehmen durfte. Vollgepackt mit Wünschen, Anregungen, Ideen, aber auch mit Sorgen, ist das Papier, das die Mitglieder Arne Jaedke, Helen Diehlmann, Melina Kugler, Leni Basler, Sarah Saleh, Leonie Krämer und Leon Kros dem Stadtrat vorstellten. „Uns fällt auf, dass man Kinder und Jugendliche oft vergißt. Doch sie einzubeziehen ist unglaublich wichtig“, betonte Arne Jaedke. In Lampertheim werde diesbezüglich bereits viel gemacht, doch die offizielle Übergabe des Ideenkatalogs an den Ersten Stadtrat soll ein symbolischer Anfang für „mehr“ sein, „denn es geht noch besser“, meinte der Jugendbeiratsvorsitzende. 

So wünscht sich der Jugendbeirat unter anderem mehr Beleuchtung an dunklen Ecken in Lampertheim, damit sich Jugendliche auch dort sicherer fühlen können. Mehr Cafés oder Restaurants als Treffpunkt stehen auf der Liste, ebenso die Verschönerung von Plätzen an denen sich Kinder und Jugendlichen gerne aufhalten. Ein großer Herzenswunsch des Jugendbeirats ist auch der Ausbau von Radwegen, beziehungsweise die Erneuerung vorhandener Fahrradwege, wie zum Beispiel in der Alten Viernheimer Straße sowie eine bessere Anbindung an die Stadtteile. Freies WLAN an öffentlichen, beliebten Plätzen in der Spargelstadt, eine belebtere und attraktivere Innenstadt sowie mehr Grünanlagen als Zeichen des Klimaschutzes stehen ebenfalls im Ideenkatalog. Gerne würden die Kinder und Jugendlichen auch mehr einbezogen werden in Entscheidungen der politischen Gremien. „Das sind sehr pragmatische, konkrete und gut umsetzbare Forderungen“, findet der Erste Stadtrat. Einiges davon sei bereits im Gange, wie zum Beispiel der Ausbau des WLAN und die Beleuchtung dunkler Ecken im Rahmen des KOMPASS-Programm. Auch die Innenstadt sei ein Dauerthema. Schließlich hofft Schmidt, dass am Ende der Amtszeit des Jugendbeirats vieles aus dem Ideenkatalog auf der Habenseite verbucht werden könne. Dafür will er sich einsetzen. Eva Wiegand

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