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Nachbarschaftliche Netzwerke in der Altenhilfe tragen

Caritasverband Darmstadt zieht positive Bilanz des Projekts SoNAh

Mit dem Projekt „Sozialraumorientierte Netzwerke in der Altenhilfe“ (SoNAh) soll älteren Menschen ein längerer Verbleib in ihrem vertrauten Umfeld und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht werden. In Bensheim, Bürstadt und Einhausen wurden einige Angebote entstanden. Foto: oh

BÜRSTADT – Der Caritasverband Darmstadt e. V. hat zum Abschluss seines Projektes Sozialraumorientierte Netzwerke in der Altenhilfe“ (SoNAh) eine positive Bilanz gezogen. Es braucht neue Ideen, damit ältere Menschen möglichst lange und selbstbestimmt im eigenen Zuhause wohnen bleiben können. Intensiv haben wir uns in Bensheim, Bürstadt und Einhausen vor Ort gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern mit diesem Thema beschäftigt und Initiativen und Strukturen aufgebaut, die ein gutes Leben im Alter ermöglichen“, so Caritasdirektorin Stefanie Rhein. Bei dem 2012 gestarteten Projekt der Caritas im Bistum Mainz ging es darum, älteren Menschen einen längeren Verbleib in ihrem vertrauten Umfeld und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. In den SoNAh-Projekten Bensheim, Bürstadt und Einhausen sind momentan rund 100 Ehrenamtliche tätig. Viele niedrigschwellige Betreuungsangebote wurden an den drei Standorten für Seniorinnen und Senioren ins Leben gerufen, wie zum Beispiel in Bensheim die Quartierszeitung „Hembsberg Nachrichten“. Die Nachbarschaftszeitung versorgt die Menschen im Quartier mit Informationen aus ihrer unmittelbaren Nachbarschaft. In Bürstadt wurde unter anderem der Wunsch nach einem Offenen Männertreff umgesetzt. Bei Gesprächen, Spielen und Ausflügen treffen sich Männer aus dem Quartier, der gesamten Stadt, dem Betreuten Wohnen und dem Alten- und Pflegeheim. „Die caritative Vernetzungsinitiative wird auf jeden Fall in Bensheim bestehen bleiben“, so Koordinatorin Claudia Sänger. „Wir haben viele erfolgreich etablierte Angebote, wie Boule spielen, die Handarbeitsgruppe, der monatlich offene Mittagstisch, die Arbeit der Seniorenlotsen oder die Quartierszeitung, die fortgeführt werden.“  Auch in Bürstadt werden Birgit Mascetta und Ingrid Schich-Kiefer den Offenen Singkreis, Filmvorführungen, Stadtgespräche, die Offene Handarbeitsgruppe, Offene Gymnastikgruppen und die Cafeteria als Offenen Treffpunkt weiterhin anbieten und mit den vielen Ehrenamtlichen, die ihre Angebote unentgeltlich durchführen, für viel Abwechslung sorgen. Bistumsweit entstanden an 15 Standorten gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern fast 150 Projekte, die das Leben im Quartier verbessern. Fast 1.000 Ehrenamtliche brachten sich ein und sorgten dafür, dass ein WIR-Gefühl entstehen konnte. Es fanden in allen Standorten Bürgerversammlungen und Zukunftswerkstätten statt, an denen sich viele Menschen beteiligten. Sie entwickelten gemeinsam Vorschläge für das Quartier und setzten diese später auch um. Der Caritasverband für die Diözese Mainz und die Wilhelm Emmanuel von Ketteler-Stiftung unterstützten das Projekt mit insgesamt rund 1,3 Millionen Euro. „Mit dem Projekt SoNAh haben wir das Miteinander im Quartier befördert, ehrenamtliche Ressourcen dabei miteinbezogen“, erklärte Diözesancaritasdirektor Thomas Domnick. „Es sind neue Angebote und Kontaktmöglichkeiten entstanden und unterschiedliche Personen und Gruppen miteinander ins Gespräch gekommen. Eine enge Zusammenarbeit mit den Pfarrgemeinden war dabei ganz wichtig. So konnte die Lebensqualität vieler Menschen im Quartier verbessert werden. Auch wenn das Projekt nun ausläuft, werden wir auf diesem Weg weitergehen.“ In der Broschüre „Miteinander leben im Quartier“ finden sich die Ergebnisse der verschiedenen SoNAh Standorte unter www.caritas-bistum-mainz.de/akuellesundpresse/projekte/netzwerkaltenhilfe/netzwerkaltenhilfe. zg

 

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Geschrieben in Bürstadt und Stadtteile

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