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10.00 Uhr | 17. Oktober 2013
„Weihnachten im Schuhkarton" ist gestartet / Aktion läuft bis 15. November

Mit kleinen Päckchen große Freude bereiten

Weihnachten im Schuhkarton: Bis zum 15. November freuen sich Heike Ulrich, Renate Hinz (von rechts) und ihre Team auf zahlreiche Spenden für Kinder in Not. Foto: Benjamin Kloos

Weihnachten im Schuhkarton: Bis zum 15. November freuen sich Heike Ulrich, Renate Hinz (von rechts) und ihre Team auf zahlreiche Spenden für Kinder in Not. Foto: Benjamin Kloos

LAMPERTHEIM – Weihnachten ist nicht mehr weit – die Zeit der Freude und der Nächstenliebe trägt dazu bei, sich auf das Wesentliche zu besinnen und an seine Mitmenschen zu denken. Was gibt es schöneres, als lachende Kinderaugen zu sehen, die sich über ein kleines Geschenk freuen. Besonders, wenn dies in deren Leben eine vielleicht einmalige Erfahrung ist. Denn viele Kinder in Osteuropa ist es aufgrund der finanziellen Situation ihrer Eltern nicht vergönnt, jährlich zum Fest der Liebe Geschenke zu erhalten.

Gut, dass es da die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ und Menschen wie Heike Ulrich gibt. Gemeinsam mit ihrem Team bestehend aus Rita Umbach, Elfriede Fixa, Renate Hinz und Ursula Kupferschmitt sammelt sie auch in diesem Jahr wieder Schuhkartons vollgepackt mit kleinen Geschenken für Kinder in Not. Denn bereits „mit kleinen Dingen kann man Großes bewirken“, wissen die fleißigen Helferinnen.

Am Mittwoch erfolgte der Startschuss für die Aktion, die bis zum 15. November läuft, und schon sind die ersten Päckchen eingetroffen. Diese können gefüllt an verschiedenen Sammelstellen abgegeben werden, so etwa in der Passage in der Wilhelmstraße, bei der Evangelisch Freikirchlichen Gemeinde in der Römerstraße 120, dem Schuhhaus Hörmann oder den Kindertagesstätten Rosengarten und Neuschloß.

Alles, was Kindern Freude macht

In die Schuhkartons kann nahezu alles verpackt werden, was Kindern Freude bereitet: Kleidung, gern auch Selbstgestricktes, wie Mützen, Pullover und Socken, auch Süßigkeiten, die bis mindestens März 2014 haltbar sind, Spielzeug und Kuscheltiere, Schulsachen und Hygieneartikel wie Zahncreme und -bürsten oder Haarbürsten. „Eine ausgewogene Mischung ist dabei aber ebenso erwünscht wie eine liebevoll Gestaltung der Kartons. Denn die Kinder sollen ja bereits beim Anblick der Geschenke Freude empfinden. Wichtig ist, dass es sich bei den Geschenken um Neuware handelt. Wer keinen Schuhkarton besitzt, kann gerne in der Passage vorbeikommen, und sich leere Kartons abholen“, so Heike Ulrich weiter. Die Kartons sollten zudem speziell entweder auf einen Jungen oder ein Mädchen in einer bestimmten Altersgruppe ausgerichtet sein.

„Nach dem 15. November werden wir die Päckchen kontrollieren, denn bestimmte Dinge dürfen aus zollrechtlichen Gründen nicht mit verpackt werden. Und wir möchten ja, dass alle Päckchen bei den Kindern ankommen“, erläutert Heike Ulrich. Dies ist durch „Weihnachten im Schuhkarton“ garantiert. Denn bei der zertifizierten und ausdrücklich als positives Spendenprojekt ausgewiesenen Aktion erfolgt die Verteilung durch Mitarbeiter und Institutionen wie Gemeinden und Kirchen vor Ort – in diesem Jahr darf erstmals auch Heike Ulrich mit in die Nähe von Warschau fahren, um dort die Päckchen mit zu verteilen.

Für den Versand der Päckchen werden zudem jeweils 6 Euro benötigt. „Es wäre toll, wenn uns die Päckchenpacker diese noch mit zur Verfügung stellen würden. Aber auch alle, die uns nur finanziell unterstützen wollen, sind selbstverständlich herzlich willkommen“, freut sich das Team auf zahlreiche Spender und Päckchenpacker.

Schulkinder in Moldau freuen sich über ihre Geschenke. Foto: Geschenke der Hoffnung

Schulkinder in Moldau freuen sich über ihre Geschenke. Foto: Geschenke der Hoffnung

Familiengottesdienst und Infostand

In diesem Jahr finden zudem zwei weitere besondere Aktionen statt: So wird am Samstag, 26. Oktober, von 10 bis 13 Uhr ein Infostand auf dem Schillerplatz für „Weihnachten im Schuhkarton“ werben, und am Sonntag, 27.Oktober, steht um 10 Uhr der Familiengottesdienst der Evangelisch Freikirchlichen Gemeinde im Mittelpunkt der Aktion.

Ein besonderes Dankeschön richten Heike Ulrich und ihr Team vorab an Annika Elbeshausen. „Sie stellt uns den Raum in der Passage zur Verfügung, obwohl sie selbst noch bis Ende November Mieterin ist. Auf diese Weise können wir allen, die Spenden möchten, wieder eine zentrale Anlaufstelle bieten“, freut sich Heike Ulrich.

Weitere Informationen erhalten Sie zudem in den Flyern, die bei Lampertheimer Ärzten und Geschäften ausliegen und unter www.weihnachten-im-schuhkarton.de, dort sind auch alle Sammelstellen in der Region aufgelistet. Oder Sie melden sich telefonisch bei Heike Ulrich unter 06206/4535 und unter 0172/3504322 sowie direkt in der Sammelstelle in der Passage in der Wilhelmstraße 70 in Lampertheim. Diese ist montags, mittwochs und freitags von 15 bis 18 Uhr und dienstags, donnerstags und samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Verschenken auch Sie zu Weihnachten ein Päckchen voll Liebe und beteiligen Sie sich bei „Weihnachten im Schuhkarton“. Benjamin Kloos

 

 

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