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12.22 Uhr | 13. Januar 2020

Mit Bürgern noch mehr ins Gespräch kommen

CDU blickte beim Neujahrscafé auf die anstehenden Projekte im Jahr 2020

Der Landtagsabgeordnete Alexander Bauer berichtete den Mitgliedern beim Neujahrscafé der CDU Bürstadt: Die Hessen sind laut „Glücksatlas“ mit ihrem Leben so zufrieden, wie noch nie. Foto: Eva Wiegand

BÜRSTADT – Viel zu tun gibt es auch in 2020: Im Rahmen ihres Neujahrscafé im Back- und Brauhaus Drayß, zu dem die CDU seit einigen Jahren regelmäßig ihre Mitglieder einlädt, gaben die Bürstädter Christdemokraten am vergangenen Sonntag einen Jahresausblick auf die anstehenden Projekte in Bürstadt. Mit Bürgerversammlungen und besserer Kommunikation der hiesigen politischen Vorhaben und Entscheidungen, will die Bürstädter CDU die Bürger mit ins Boot holen – das machte Stadtverordnetenvorsteher Jürgen Eberle deutlich. Dafür wollen die Christdemokraten die Bürger dort abholen, wo sie gerade stehen und regelmäßig, auch in den Vereinen, den Kontakt zu den Bürgern suchen. Großes Lob sprach Eberle der anwesenden Bürgermeisterin aus. Barbara Schader habe für Bürstadt als Zugpferd gewirkt und für die Stadt, das Gemeinwohl und die Vereine angepackt, dafür aber nur 52 Prozent der Stimmen bei der Bürgermeister-Wahl erhalten. Hier sprach Eberle von einem Wahlkampf, „der niveaulos war.“ Positiv bewertete er schließlich das Umdenken in der Stadtverordnetenversammlung, in der Anträge nun angehört und rege Gespräche und Argumente mit der Opposition ausgetauscht würden. Nachdem die stellvertretende Vorsitzende Lena Keiber die Gäste im Namen der verhinderten Vorsitzenden Julia Kilian-Engert begrüßt hatte, das Sektglas erhoben und der Kuchen verteilt war, gab Ursula Cornelius, die den Fraktionsvorsitz von Jürgen Eberle übernommen hat, schließlich einen Ausblick auf die anstehenden Vorhaben in Bürstadt und den Stadtteilen. Viele Projekte seien auf den Weg gebracht worden: Neben dem Bahnhofsumbau, nannte Cornelius unter anderem die „Gesunde Stadt“, die auch in 2020, mit dem Sport- und Bildungscampus weiterentwickelt werden soll. Außerdem soll bis Ende 2020 ein Klimaschutzkonzept erarbeitet werden. Zentrales Thema sei auch die Umgestaltung der Nibelungenstraße, wo im Bereich des Alten Rathauses ein Kreisel sowie zwei Zebrastreifen sowie Markierungen für den Fahrradverkehr entstehen sollen. Für die wiederkehrenden Straßenbeiträge wird es eine neue Satzung geben, die eine Abrechnung nach den tatsächlich vorhandenen Geschossen möglich macht. Beschlossene Sache ist auch der Abriß der Raiffeisenhallen und des Turms. Hier sollen Gespräche mit Eigentümern und möglichen Investoren folgen. „In Bobstadt werden weitere Ü3 Kindergartenplätze benötigt“, berichtete Cornelius weiter. Hier sei die Erweiterung der Katholischen Kindertagesstätte Pater-Maximilian-Kolbe um eine weitere Gruppe und damit ein Anbau erforderlich. Für die Frankensteinstraße gebe es in 2020 neue Messungen, derzeit seien die Hürden, das Tempo dort auf 30 km/h zu reduzieren, zu hoch. Als weitere Möglichkeit, den Verkehr in der Frankensteinstraße zu verlangsamen, nannte Cornelius den Bau eines Kreisels auf Höhe der Mannheimer Straße. Auch in Riedrode wird 2020 einiges geschehen: so soll eine neue Urnenwand erstellt werden, die Kita Regenbogen bekommt eine neue Heizungsanlage und das Bürgerhaus neue Fenster und Türen. „Für 2020 stellen wir außerdem die Weichen für die Kommunalwahl 2021. Es wird ein ereignisreiches und arbeitsreiches Jahr, gehen wir es an“, beendete Cornelius ihre Ansprache. Schließlich gab der Landtagsabgeordnete Alexander Bauer den CDU-Mitgliedern einen kurzen Einblick in seine Arbeit in Wiesbaden. Der höchste Beschäftigungsstand aller Zeiten, gute Einkommen und ebenfalls gute Gesundheitswerte bei Jung und Alt sorgten dafür, dass Hessen innerhalb von acht Jahren von Platz 14 auf Platz 2 des „Glücksatlas“ hoch geklettert ist. Damit Hessen stark bleibe, seien für 2020 viele weitere Investitionen geplant, unter anderem in die Digitalisierung auf allen Ebenen, Bildung, zusätzliche 650 Stellen für mehr Polizisten, IT Experten, Richter und Staatsanwälte sowie eine modernere Ausstattung der Polizei. Ein deutliches Zeichen solle auch gegen Hass und Hetze sowohl in der realen wie virtuellen Welt mit einem Online-Meldeportal gesetzt werden. Als „Brücken-Bauer“ wolle er sich weiterhin dafür einsetzten, „dass auch in Bürstadt ein großes Stück vom Glückskuchen ankommt.“ Eva Wiegand

 

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