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08.45 Uhr | 24. August 2021

Leonie-Marie Kipfstuhl übernimmt Krone und Zepter 

PFAFFENAU-STADION: Feierliche Inthronisierung der 68. Gurkenkönigin und ihrer Prinzessin mit geladenen Gästen

Der Krönungsmeister Volker Scheib legte den beiden Hoheiten Leonie-Marie und Melanie Schärpe und Kronen an. Foto: Eva Wiegand

BIBLIS – „Heute ist alles anders als sonst“ hört man dieser Tage immer wieder und auch bei der Inthronisierung der 68. Gurkenkönigin kam Bruno Neumann, der Vorsitzende des Wirtschafts- und Verkehrsvereins Biblis (WVB) nicht umhin, es genauso festzustellen. Schließlich fand auch die Inthronisierung der mittlerweile 68. Gurkenkönigin in einem ganz anderen Rahmen statt als gewohnt. Denn auch in diesem Jahr war es nicht möglich, das beliebte Gurkenfest durchzuführen, das sonst den perfekten Rahmen für die Amtseinführung der neuen Hoheiten bietet. Um sicher zu gehen, dass die geplante Inthronisierung nicht abgesagt werden muss, fand das festliche Geschehen im Pfaffenau-Stadion unter freiem Himmel statt, nur geladene Gäste waren vorgesehen, denn der WVB rechnete im Vorfeld bereits zum Ende des Sommers mit steigenden Zahlen. Gekommen waren neben einer Abordnung aus der Partnergemeinde Nittenau in Bayern auch der Kreisbeigeordnete Philipp Otto Vock in Vertretung des Landrats sowie der Lampertheimer Bürgermeister Gottfried Störmer und zahlreiche politische Vertreter. Das Amt des Krönungsmeisters übernahm wie gewohnt der Bibliser Bürgermeister. Für Volker Scheib war es das erste Mal, dass er diesen Part übernehmen durfte. „Das Gurkenfest ist ein Generationenvertrag, nur so kann es jedes Jahr gestemmt werden“, freute er sich und lobte das ehrenamtliche Engagement der Damen, die das Amt der Gurkenkönigin und Gurkenprinzessin übernehmen. Schließlich gab er den alten Griechen recht, die den Worten, „Die Jugend taugt nichts“, schon vor tausenden Jahren folgendes entgegen setzten: „Die Hoffnung lebt in unserer Jugend“. „Ich habe mit Leonie-Marie und Melanie zwei hochmoderne, interessante Damen kennengelernt“, berichtete Scheib. Ihnen bedeute Freundschaft und Engagement sehr viel. „Sie sind füreinander da als Ansprechpartner und als Anker im Leben. Wir können sie alle als Vorbild nehmen“, meinte der Bürgermeister und sicherte den beiden neuen Hoheiten die Unterstützung der Gemeinde Biblis zu. Zur offiziellen Krönung legte er den Damen schließlich Schärpen und Kronen an. Die neue Gurkenkönigin Leonie-Marie freute sich angesichts der Umstände umso mehr, dass es mit der Krönung doch noch geklappt hat: „Der WVB hat das beste daraus gemacht und ich freue mich, Biblis auch über die Grenzen hinweg präsentieren zu dürfen.“ Ihr und ihrer besten Freundin aus Kindertagen steht eine spannende Amtszeit bevor, der die beiden mit Vorfreude und Spannung entgegen fiebern. Viel Lob und Dank gab es schließlich für die beiden scheidenden Amtsinhaberinnen, Gurkenkönigin Noemi und Gurkenprinzessin Kyra, die als erste Hoheiten in Biblis mit einer zweiten Amtszeit in die Geschichte eingehen werden. Zwar boten sich den beiden nicht allzu viele Termine, dennoch berichtete das Hoheiten-Duo von einigen interessanten und schönen Erfahrungen. „Es war ein wundervolles Amt, das wir trotz Corona genießen konnten“, meinte Noemi, der einige Veranstaltungen, ebenso wie der Gurkenprinzessin Kyra, in bester Erinnerung bleiben werden. Schließlich dankte sie dem WVB für die Unterstützung, ebenso ihre Familie und ihrer Wochenendfamilie: „Wir haben tolle Termine erlebt, ihr seid uns sehr ans Herz gewachsen.“ Die Abkrönung von Noemi und Kyra hatte die Bensheimer Blütenkönigin Josefine vorgenommen, die den beiden versicherte auch weiterhin ein Teil der Wochenendfamilie zu bleiben. Eva Wiegand

Nur geladene Gäste konnten in diesem Jahr an der feierlichen Inthronisierung der Gurkenkönigin und ihrer Prinzessin im Pfaffenau-Stadion teilnehmen. Fotos: Eva Wiegand

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Geschrieben in Biblis und Ortsteile, Lokal

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