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Lampertheimer Schreibwettbewerb sucht neue Talente

Motto der zweiten Auflage lautet „… auf Sand gebaut” / Einsendeschluss am 31. Januar 2018

Gedanken in Worte fassen und damit Menschen bewegen – dies ist eine der Aufgaben des 2. Lampertheimer Schreibwettbewerbes. Foto: pixabay.de


LAMPERTHEIM – Schreiben ist Kunst, ist Ausdruck von Gefühlen, von Worten – umso erfreulicher ist es, was sich in Lampertheim im Bereich des Schreibens tut: Nach der erfolgreichen Premiere des Schreibwettbewerbes vor zwei Jahren findet nun die Neuauflage statt, zudem hat sich im Nachgang zu diesem Wettbewerb in der Spargelstadt mit der WIL, der Wortkultur in Lampertheim, eine neue Gruppe gegründet, welche die Kultur in Lampertheim bereichert.

Mut zum ersten Wort haben
Mit dem Wettbewerb soll für alle, die mit dem Gedanken spielen, ein Buch oder eine Geschichte zu schreiben, Anreize geschaffen werden, dies zu verwirklichen. Daher lädt die Stadt Lampertheim alle schreibinteressierten Mitbürgerinnen und Mitbürger zur Teilnahme am 2. Lampertheimer Schreibwettbewerb unter dem Motto „… auf Sand gebaut” ein. Der Wettbewerb richtet sich an Menschen aus der Region, die gerne Geschichten erzählen und diese zu Papier bringen. Das Mindestalter zur Teilnahme am 2. Lampertheimer Schreibwettbewerb beträgt 14 Jahre, die Kurzgeschichte sollte nicht weniger als vier und nicht mehr als zwölf Seiten umfassen.
Einsendeschluss ist der 31. Januar 2016, weitere Informationen sind zudem unter www.lampertheim.de erhältlich. „Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf. Schreiben Sie Ihre Geschichte zum Thema ‚…auf Sand gebaut‘, ganz gleich ob Krimi, Romanze oder Fantasy-Story”, so die Organisatoren um Kulturamtsleiter Rolf Hecher und Autor Roland Kirsch. Unterstützt wird diese besondere kulturelle Aktion durch Energieried.

Autoren-Partnerschaft
Geschichten entstehen meist im Stillen. Umso wichtiger ist, nicht nur für „Erstschreiber”, die ausdrücklich erwünscht sind, der konstruktive Austausch mit Gleichgesinnten. Interessierte Teilnehmer werden mit einer Autoren-Partnerschaft für ihren Wettbewerbsbeitrag unterstützt. Im persönlichen Gespräch werden die Idee, der Aufbau der Geschichte und mögliche Herangehensweisen besprochen. Darüber hinaus erhalten die Schreiber jeweils eine Rückmeldung zum Rohentwurf und zu ihrem fertigen Manuskript. Der Austausch findet ausschließlich zwischen dem Autor und dem jeweiligen Paten statt, vertraulich und unabhängig. Die Autoren-Patenschaften werden von Roland Kirsch koordiniert, Anfragen können gerne per E-Mail an roland.kirsch@kirschkrimi.de gesendet werden.

Freuen sich auf die Neuauflage und auf zahlreiche neue Autoren: Roland Kirsch, Kulturamtsleiter Rolf Hecher, Ludwig Baumgartner und Energieried-Geschäftsführer Frank Kaus (v.r.). Foto: Benjamin Kloos

Beste Werke werden veröffentlicht
Auf die Gewinner des 1. Lampertheimer Schreibwettbewerbes warten zudem attraktive Preise: So wird der 1. Platz mit 500 Euro prämiert, der zweite Platz mit 200 Euro und der dritte Platz mit 100 Euro. Zudem wird auch der jüngste Teilnehmer prämiert, die Preise werden durch ENERGIERIED zur Verfügung gestellt. Auf die Sieger und die besten Autoren wartet noch ein besonderer Höhepunkt: So werden diese Werke in einer Anthologie unter dem Titel „… auf Sand gebaut“ veröffentlicht.

Trauen Sie sich!
Stolz auf das Erreicht ist Kulturamtsleiter Rolf Hecher: „Zwischen dem ersten und dem zweiten Schreibwettbewerb ist etwas passiert. Die WIL wurde gegründet. Es macht mir am meisten Freude, dass durch Projekte wie dieses Künstlerarbeit entsteht. Mit der Wort-Initiative Lampertheim hat sich ein Kreis geschlossen, der vor zehn Jahren als Idee existiert hat. Diese hat auch den Titel des diesjährigen Schreibwettbewerbs mit gestaltet, der perfekt zu Lampertheim passt, schließlich wächst auch der Spargel in Sandboden. Trauen Sie sich und machen Sie mit!”
Roland Kirsch betonte bei der Vorstellung des Wettbewerbes, das Erstschreiber ausdrücklich erwünscht sind, der Wettbewerb richte sich zudem an Menschen aus der Region.
„Auf einer Halbinsel in der Weser, mitten in Bremen, stehen alte Speicherhäuser. Auf dem Fundament am Wasser leuchtt in großen, weißen Buchstaben der Spruch ‚Auf Sand gebaut‘. Das Haus beherbergt das Museum für Moderne Kunst und steht beileibe nicht auf wackeligem Fundament. Der bekannte Konzeptkünstler Lawrence Weiner ist der Urheber der plakativen Darstellung. Der Text soll den Menschen zum Nachdenken bewegen, weil er sich einer einzigen richtigen Interpretation entzieht, dafür aber reichlich Raum für Fantasien lässt. Aber man muss sich darauf einlassen. Vor diesen Herausforderungen stehen die Autoren des Schreibwettbewerbs und ich bin auf die eingereichten Texte sehr gespannt”, hob Frank Kaus, Geschäftsführer von Energieried, hervor. „Bereits beim ersten Schreibwettbewerb hat sich unser Versorgungsunternehmen als Sponsor engagiert und damit einen kleinen Beitrag zum Premierenerfolg geleistet. Ich freue mich, dass es nun zur zweiten Auflage kommt und versichere, dass sich Energieried wieder gerne einbringt.”
Wenn Sie bisher noch keinen erzählenden Text geschrieben haben, dann scheuen Sie sich nicht, jetzt zur Feder zu greifen – oder ein entsprechendes Textverarbeitungsprogramm zu starten. Die Jury und die Organisatoren freuen sich auf Ihren kreativen Beitrag! Benjamin Kloos

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