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Klinikum Worms: Welche Vorteile Telemedizin bringen kann?

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Dass neue Technologien auch im Gesundheitssektor auf dem Vormarsch sind, ist nicht zu verneinen. Die unterschiedlichsten Bereiche profitieren in den meisten Fällen von verbesserten technologischen Strukturen und Geräten. Das Klinikum Worms mit seinen gut 2.000 Mitarbeitern, die sich auf 12 Fachabteilungen verteilen, ist da keine Ausnahme. Notfallzentrum, Altersversorgung, Perinatalzentrum, Krebszentrum und eine umfassende ausgezeichnete Pädiatrie sind einige der Bereiche, die das Klinikum in der Region zu einer der ersten Anlaufstellen macht.

Neue Technologien im Gesundheitssektor

KI und andere eigenständige Technologien halten immer mehr Einzug in Kliniken und Ärztehäuser. Speziell in Krankenhäusern mit einer riesigen Anzahl an Betten, vielen Mitarbeitern und natürlich vielen Patienten können moderne Technologien Prozesse erleichtern, beschleunigen und dementsprechend die Behandlung verbessern.

Besonders interessant aus Sicht der Krankenkassen sind Prozesse, die die Arbeit der Ärzte unterstützen, wie dies beispielsweise bei der Telemedizin der Fall ist.

Neue Technologien sind im Dienstleistungssektor schon lange keine Seltenheit mehr. Chatbots werden auf einer Vielzahl an Webseiten eingesetzt, um Aufgaben des Kundensupports zu übernehmen. Live-Chat und Video-Calls werden sowohl von privaten Unternehmen als auch im öffentlichen Dienst eingesetzt, um Anfahrtswege zu umgehen oder schneller auf Anfragen zu reagieren.

Livestreaming zählt ebenfalls zu einem Trend, der eine rasch ansteigende Fangemeinde verbuchen kann. Transparenz, Schnelligkeit und der Kostenfaktor sind die ausschlaggebenden Punkte, warum Livestreaming nicht mehr nur in der Unterhaltungsbranche angesiedelt ist. In Spielhallen Online beispielsweise, wo man die neuesten Technologien einsetzt, um den Spielern ein immersives Erlebnis zu ermöglichen sind Live Elemente häufig zu finden. Außer dem Entertainment Bereich mit Social Media und Videogames, wird diese Art der Kommunikation auch immer mehr von anderen Branchen eingesetzt. Der Gesundheitssektor kann ebenfalls von profitieren. Nicht nur zur Kundenbindung ist diese Technologie förderlich auch beim Arzt ist ein gutes Patienten-Verhältnis wichtig und ergänzend zu anderen Terminen kann so auch digital unterstützt werden.

Telemedizin: Vorteile und Nachteile

Telemedizin umschreibt medizinische Leistungen, die über die Distanz abgewickelt werden können. Dabei kann natürlich wie eben erwähnt das Live Streaming oder digitale Video-Calls eingesetzt werden, doch werden auch App-Anwendungen, Bild- und Tonübertragungen und Telekonsil-Plattformen unter diesem Oberbegriff gesammelt.

Dabei handelt es sich nicht nur um die Beziehung zwischen Arzt und Patient, sondern auch um die zwischen Medizinern, die beraten, überweisen oder Kollegen unterstützen.

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Viele Vorteile der Telemedizin sind offensichtlich.

  • Termine können effizienter organisiert werden. Damit fallen lange Wartezeiten für die Patienten bei Fachärzten weg.
  • Gerade in strukturschwachen Regionen kann eine bessere medizinische Versorgung gewährleistet werden.
  • Menschen mit eingeschränkter Mobilität erhalten besseren Zugang zum Gesundheitsnetzwerk.
  • Reisende können bei Vorfällen ihren deutschen Arzt konsultieren.

Das sind einige interessante Vorteile aus der Sicht des Patienten, die mit der Telemedizin einhergehen. Schaut man sich das Ganze aus der Sicht des Systems an, wird ebenfalls deutlich, dass einige bedeutende Vorteile genutzt werden können. Einfache Fälle werden wesentlich leichter abgearbeitet werden, was den Ärzten mehr Zeit für schwere Fälle lässt. Überlastete Regionen könnten bestimmte Fälle an Partnerkliniken oder -ärzte abgeben. Das sind einige Punkte, die generell das Gesundheitssystem flexibler und leistungsfähiger machen.

Limits der Telemedizin

Bei all den Vorteilen stößt diese Technologie doch auch an ihre Grenzen. Überraschende starke Schmerzen und Beschwerden sollten nicht via Telemedizin diagnostiziert oder behandelt werden. Gleiches gilt für andere Notfälle. Bestimmte Diagnosen können noch nicht digital gestellt werden. Gerade dann, wenn weitere Laboruntersuchungen daran gekoppelt sind. Die Qualität der ärztlichen Versorgung muss hier an oberster Stelle stehen.

Bundesregierung bringt gesetzlichen Rahmen für die Telemedizin

Die Bundesregierung hat diesen Trend in der Medizin vorausschauend erkannt und bereits 2015 das E-Health-Gesetz aktiviert. Hierbei wird speziell darauf geschaut, eine sichere Telematikinfrastruktur für alle digitalen Anwendungen zu schaffen. Mit der Digitalisierung soll das Gesundheitswesen modernisiert, optimiert und wesentlich sicherer werden. Die Kommunikation verschiedener Systeme des Gesundheitssektors wird reguliert, ebenso wie die Sicherung vertraulicher Patientendaten.

Vor allem der letzte Punkt ist mit fortschreitender Digitalisierung immer wichtiger geworden. Das zeigt der Hackerangriff auf die Düsseldorfer Uniklinik. Um dem vorzubeugen setzt das Wormser Klinikum beispielsweise auf moderne Back-up-Systeme, die alle Daten der Patienten speichern.

Telemedizin und digitaler Fortschritt bringen vielen Menschen und dem System selbst einige entscheidende Vorteile. In den nächsten Jahren wird dieser Trend eher zunehmen als abnehmen, obwohl einige Situationen immer der Vorsprache beim Arzt direkt vor Ort bedürfen.

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