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11.12 Uhr | 25. November 2021

Kein Weihnachtsmarkt und Absage weiterer Veranstaltungen

BÜRGERMEISTERIN SCHADER: „Risiken angesichts Corona minimieren und Zuversicht bewahren“

Bürgermeisterin Barbara Schader (links) und Edit Appel-Thomas von der IG Adventszauber erklärten die Absage des Weihnachtsmarktes. Foto: Hannelore Nowacki

BÜRSTADT – Der diesjährige Weihnachtsmarkt findet nicht statt. Eine Überraschung war diese Entscheidung des Magistrats am Montagabend nicht, nachdem bereits die Stadt Lampertheim, Bensheim, Heppenheim und weitere Nachbargemeinden ihre Entscheidung in den Tagen zuvor bekannt gegeben hatten. Auch hatte die Nachricht in Bürstadt schnell die Runde gemacht, bevor Bürgermeisterin Barbara Schader die Entscheidung im Rahmen eines Pressegesprächs am Dienstagabend im Bürgerhaus gemeinsam mit der Sprecherin des Orga-Teams der IG Adventzauber Edit Appel-Thomas offiziell erläuterte. „Es ist keine einfache Entscheidung gewesen“, bekannte Bürgermeisterin Schader. Doch als vor ein paar Wochen die Vorbereitungen starteten, seien die Fallzahlen nicht so hoch gewesen wie jetzt, auch im Kreis Bergstraße seien die Zahlen in die Höhe geschossen. Verschiedene Szenarien seien durchgesprochen worden, auch sei man für 2G gewappnet gewesen, berichtete Orga-Team-Sprecherin Appel-Thomas, die von einer richtigen Entscheidung spricht. Nicht Knall auf Fall habe das Aus die Akteure, Gruppen und Vereine getroffen, sie seien zuvor darauf hingewiesen worden noch nicht einzukaufen. Auch im Namen ihrer Mitstreiter der IG Adventszauber Reinhold Schober, Roland Gündling und Pia Baaden dankte sie der Stadt Bürstadt, der Bürgermeisterin, Wirtschaftsförderer Tim Lux für die Unterstützung sowie den Ausstellern für ihre Geduld und denjenigen, die das Programm mitgestaltet haben, dass sie das alles auf sich genommen haben. Nun richtet Edith Appel-Thomas ihre Hoffnung auf das nächste Jahr. Bürgermeisterin Schader betonte, dass zwar Weihnachtsmärkte stattfinden, es gehe ihr aber um die Verantwortung für die Akteure vor Ort angesichts der alarmierenden Botschaften aus dem RKI, es gehe um die Gesundheit für alle, um eine gemeinsame Anstrengung. Ihre Botschaft: „Risiken minimieren und Zuversicht bewahren“ und der Appell „nehmt die Impfangebote und Testangebote an“. Eine Bitte hat Bürgermeisterin Schader an die Bürger, die im Rathaus etwas erledigen wollen – von persönlichen Besuchen absehen, besser  telefonieren oder über E-Mail kommunizieren. Viele Mitarbeiter seien auch wieder im Home-Office oder arbeiten allein im Büro, Besprechungen seien als Online-Treffen organisiert. Für einen gesicherten Betrieb der Kläranlage wurde der Schichtbetrieb eingeführt, um Ansteckungsgefahren zu vermeiden. „Wir sind in der absoluten Vorsichtsphase zurück“, betonte Schader. Der Neujahrsempfang mit vielen Ehrungen, der am 14. Januar geplant war, könne in der gewohnten Form nicht stattfinden und werde ins Frühjahr verschoben, dann vielleicht draußen in der alla hopp!-Anlage. Sitzungen der städtischen Gremien seien im Januar nicht geplant. Hannelore Nowacki

 

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