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06.32 Uhr | 21. September 2019

Kalle & Mônners: Geburtstag

Hochdeutsche Version der Kolumne in der KW 38

Kalle: Guten Tag Manfred, alles klar?

Manfred: Servus Kalle, Dankeschön – ein klein wenig besser und ich müsste schreien. 

Kalle: Du bist aber schon wieder früh auf den Beinen. Gerade nach der ersten Geburtstagsfeier der Lômbadda Babbler. Ich habe gedacht, du schläfst als Rentner jetzt etwas länger. 

Manfred: Kalle, mit den Gewohnheiten und dem Schlafen ist das so eine Sache. Wenn du 40 Jahre fast jeden Tag um 5 Uhr aufgestanden bist, kannst du jetzt nicht so einfach bis 9 Uhr schlafen.

Aber sage einmal, warum bist du denn schon so früh auf den Beinen?

Kalle: Zuerst einmal konnte ich überhaupt nicht schlafen, weil mich die schöne Geburtstagsfeier gefühlsmäßig noch so beschäftigt hat. Zum Anderen hatten wir ja bei der Gründung der Lômbadda Babbler im letzten Jahr vereinbart, dass wir nach dem ersten Jahr einmal schön und gemütlich essen gehen. Jetzt will ich in den Starkenburger Hof und einen Tisch für uns bestellen. 

Manfred: Kalle, ich habe das Gefühl, du hast wirklich noch nicht ausgeschlafen. Den Starkenburger Hof gibt es schon lange nicht mehr. Genauso wie der Hessische Hof, der Mannheimer Hof…

Aber in einem hast du auf jeden Fall Recht, die Geburtstagsfeier  war wirklich sehr schön und unvergesslich. Die einzelnen Gratulanten hatten ganz tolle Beiträge mitgebracht. Eine schöne Mischung von humorvollen und besinnlichen Vorträgen.  

Kalle: Ja, ich habe mich sehr darüber gefreut, dass so viele gekommen sind und die Liste der Gratulanten so lang war. Zu unseren großartigen und festen Geschichtenerzählern gehören ja mittlerweile die Erika Krämer-Tomczak, die Michaela Pasing und die Käthe Lahr-Bachert.

Manfred: Ja, die sind richtig gut. Und bei den Beiträgen von Maria Kern, Helmut Hummel und Herbert Tiefel hätte ich mich fast weggeworfen vor Lachen. 

Kalle: Ja, das stimmt. Ich fand es auch sehr schön, dass Helga Brune und Herta Kleinert aus Hüttenfeld jetzt wieder dabei sind. Und das wir mit Margit Kühn jetzt auch eine Neueinsteigerin aus Hofheim haben. Für mich gibt es ja sowieso keine Stadtteile, sondern nur ein Lampertheim.

Manfred: Für mich auch. Eigentlich müsste man beim Spargellied singen. Biedensand, Neuschloß, Hofheim, Rosengarten und Hüttenfeld, alles singt jetzt mit. Aber ganz großartige war auch der Vortrag von „Clever“ Eichenauer. Der hat dir ja sehr humorvoll eine ganz schöne Breitseite verpasst.

Kalle: Damit kann ich leben. Aber für mich ist es wie ein Ritterschlag, wenn „Clever“ zu unseren Treffen erscheint. Und er hat ja gesagt, dass er sich wünscht noch weitere 25 Jahre kommen zu können. Und dafür will ich auch alles tun.

Manfred: Die Musikbeiträge, von dem Manfred Beck, fand ich richtig gut.

Kalle: Ja, es war ein großer Wunsch von mir, dass wir in Lampertheim zu den vielen bekannten Liedern auch ein neues, moderneres Lied haben würden. „Männe“, wie ihn in Lampertheim jeder kennt, hat mir diesen Wunsch jetzt erfüllt. Ich denke, wir werden den Song, „Dehôm in Lômbadde“ noch oft hören. Das zweite Lied „Koffer in der Hand“ war auch sehr schön und ein schöner Abschluss des Abends.

Manfred: Ja, das Ende des Treffens war sehr schön und auch ein bisschen sentimental. Aber wir können schon ein bisschen stolz sein auf das, was wir in diesem einen Jahr auf die Beine gestellt haben. Schau dir doch einfach einmal die Kerstin Zecher und die Nadine Schütz an. Hatten auch diesmal wieder tolle Beiträge vorbereitet und sind aus unserem Kernteam gar nicht mehr wegzudenken. Fast schon wie eine kleine Familie.

Kalle: Ja, wir sind fast schon wie eine Familie. Hat nur noch der Hans-Henning Lassen gefehlt. Er lässt sich ja jede Woche eine tolle Illustration für unsere Kolumne einfallen und arbeitet auch aus der Ferne kräftig bei unseren Aktivitäten mit. Wirklich schade, dass er nicht dabei sein konnte. 

Manfred: Kalle, manchmal denkt man ein Jahr vergeht wie im Fluge, aber wenn man auf den ersten Geburtstag der Lômbadda Babbler zurückschaut war das schon eine ganz lange Strecke. Wir hatten in diesem Jahr schon neun unserer  Babbler Treffen. Du hast mit Nadine den heimatkundlichen Sprachunterricht an der Schillerschule gemacht. Mit Kerstin und Marius Schmitt vom Odenwaldklub die Radtour vom „Kroddeloch bis ins Gaaseneschd“ organisiert.  

Kalle: Ja, und mit der Neuauflage des Lampertheimer Wörterbuchs von Manfred Rupp kommen wir Dank Otto Edinger und Franz Korb jetzt auch weiter voran. Besonders stolz bin ich auch mit Frank Gumbel aus Bürstadt einen neuen Freund gefunden zu haben und da er jetzt auch die „Bäschdädder Babbler“ gegründet hat.

Manfred: Und was ich nie vergessen werde, ist die interessante und unterhaltsame Rhein-Tour mit dem Frischling. Ursula und Werner Reuters sind schon ganz großartige Leute. Toll, dass ich die jetzt auch besser kennenlernen durfte.

Kalle: Wir könnten die Liste natürlich noch weiter verlängern. Denken wir doch an die Auftritte von Wilma Bock, Peter Gutschalk, Fritz Medert, Heiner Kraft, Kurt Muntermann, Iris Henkelmann, Diana Boll, Gottlieb Ohl, Hans-Peter Deubel, Baschtl Strubel, Anneliese Horstfeld, Inge Weber und und…

Manfred: Kalle, jetzt höre langsam einmal auf. Du hast ja jetzt schon die Hälfte der Lampertheimer Einwohner aufgezählt.

Kalle: Noch nicht ganz. Aber wir haben ja noch einige Jahre vor uns. Die Liste der Mitwirkenden wird bestimmt noch länger. Und man muss sich ja auch immer wieder neuen Herausforderungen stellen. Und von wegen Herausforderung: wir sehen uns am Sonntag bei der Demo auf der Heide, nicht wahr?

Manfred: Na sicher, da kannst du dich drauf verlassen.

Gut, dass wir miteinander geredet haben. Tschüß und auf Wiedersehen!

Kalle: Gut, dass wir uns gesehen haben! Auf Wiedersehen und noch einen schönen Tag!

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Geschrieben in Kalle und Monners

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