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11.31 Uhr | 25. Juni 2020 | PR-Anzeige

In Annelie-von Heyl-Straße entsteht neuer Wohnraum 

Baugenossenschaft Lampertheim informiert über Neubau eines Mehrfamilienwohnhauses in Hüttenfeld

In der Annelie-von Heyl-Straße entsteht derzeit ein neues Wohngebäude mit neun Wohnungen — aufgrund der aktuellen Situation hat die Baugenossenschaft Lampertheim auf ein Richtfest verzichtet. Foto: oh

HÜTTENFELD – Kurz nach dem „ausgefallenen“ Richtfest am Wacholderweg in Lampertheim-Neuschloß wäre jetzt eigentlich der Zeitpunkt das Richtfest in Hüttenfeld in der Annelie-von Heyl-Straße zu feiern. Aufgrund der Corona-Krise verzichtet die Baugenossenschaft Lampertheim auf das traditionelle Richtfest, möchte aber dennoch über den Baufortschritt informieren.

Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um ein dreigeschossiges Mehrfamilienwohnhaus mit neun Wohneinheiten, davon sind sechs 3-Zimmer-Wohnungen und drei 2-Zimmer-Wohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von circa 740 Quadratmetern. Die Wohnungen werden zur mittelbaren Belegung durch das Land Hessen gefördert.

Pro Geschoss finden sich im Gebäude jeweils zwei 3-Zimmer-Wohnungen mit je circa 92 Quadratmetern sowie eine 2-Zimmer-Wohnung mit circa 57 Quadratmetern, wobei die 3-Zimmer-Wohnungen im Erdgeschoss barrierefrei und mit großer befahrbarer Dusche, WC und Waschtisch, sowie separatem WC und Abstellraum mit Waschmaschinen-Anschluss sind. Das Wohnzimmer mit offener Küche umfasst nahezu 34 Quadratmeter und ist lichtdurchflutet. Hier fügt sich eine große Terrasse mit circa 13 Quadratmetern an. Die 2-Zimmer-Wohnung hat ebenfalls eine offene Küche zum Wohn- Esszimmer hin – hier ist ebenfalls eine Terrasse mit 6,5 Quadratmetern zu finden. In dieser Wohnung ist ebenfalls ein großzügiger Abstellraum für Waschmaschine und Trockner.

Das Gebäude verfügt über einen behindertengerechten 8-Personen-Aufzug nach DIN EN 81-70, so dass alles sehr bequem erreichbar ist. 

Im 1.Obergeschoss befinden sich ebenfalls zwei 3-Zimmer Wohnungen mit normalem Bad und separatem WC sowie Abstellraum. Auch hier ist die Küche offen zum Wohn-Esszimmer mit anschließendem großen Balkon nach Süden ausgerichtet. Die Aufteilung der 2-Zimmer-Wohnung entspricht der im Erdgeschoss. Das Dachgeschoss hat einen hohen Kniestock und alle traufseitigen Räume haben Gaupen oder Velux- Panoramafenster und ebenfalls Balkone nach Süden.

Jeder Mieter bekommt einen großzügigen Kellerraum zwischen sieben und zehn Quadratmetern zugeordnet, außerdem gibt es einen großen Trockenraum, einen Technikraum und einen Fahrradkeller mit fast 60 Quadratmetern Fläche, der direkt über eine Außentreppe mit Fahrradspur erreichbar ist.

„Uns war als Architekten wichtig, dass die Fassade eine ansprechende Gliederung erfährt, daher werden bestimmte Bereiche mit einer vorgehängten, hinterlüfteten Fassade ausgeführt”, erläutert Dr. Gerd Siegler. Die Wärmeerzeugung erfolgt mit einer Brennwerttherme und auf der nach Süden ausgerichteten Dachfläche ist eine Photovoltaik-Anlage geplant.

Im Außenbereich ist jeder Wohnung ein PKW-Stellplatz zugeordnet, der, wie auch sämtliche Wege, mit versickerungsfähigem Pflaster ausgeführt wird. Es gibt außerdem einen Kinderspielplatz. Alle freien Flächen werden gärtnerisch angelegt und mit standortgerechten Bäumen entsprechend den Vorgaben aus dem Bebauungsplan bepflanzt. Das anfallende Regenwasser wird in eine Versickerungsmulde geleitet. 

„Das attraktive Wohngebäude an dieser Ecksituation fügt sich städtebaulich sehr gut in die vorhandene Bebauung ein. Wir als Träger Architekten hatten den Entwurf, die Genehmigungs- sowie die Ausführungsplanung erhalten, die Ausschreibungen und die Bauleitung obliegt der Bauabteilung der Baugenossenschaft Lampertheim eG. Wir möchten uns besonders bei den beteiligten Firmen, der Firma Ehrhardt Bauunternehmung (Rohbau), der Firma Gärtner Bedachungs GmbH Bürstadt sowie dem Zimmermann Helferich bedanken. Bedanken möchten wir uns weiterhin beim Architekten Herrn Dr. Siegler, dem Statikbüro Bläß Ingenieure, den Fachingenieuren vom Büro Sinden sowie der Energieeffizienz Werkstatt. Unser besonderer Dank gilt auch der Nachbarschaft für die Einschränkungen während der Bauzeit”, so Wolfgang Klee vom Vorstand der Baugenossenschaft. zg

 

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Geschrieben in Aus der Geschäftswelt

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