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Immer am Ball

Frauen- und Gemeindekreis der Martin-Luther-Gemeinde besuchte neue Kunsthalle in Mannheim

LAMPERTHEIM – Bekannt ist, dass der Frauen- und Gemeindekreis der Martin-Luther-Gemeinde unter Pfarrer Schein kulturell interessiert ist. So werden immer hervorragende Vorträge angeboten. Außerdem finden stets Theaterbesuche im Zimmertheater in Heidelberg oder Besichtigungen statt. So auch am 10. Juli, an dem eine Gruppe von 23 Interessierten die neue Kunsthalle in Mannheim besuchte. Mit Kai Lichtenauer hatte die Gruppe einen kompetenten Museumsführer mit fundiertem Wissen. Der Bau selbst ist so groß wie zwei Fußballfelder. Der Architekt hat sich für das Gebäude bemerkenswertes einfallen lassen. Um einen Lichthof gruppieren sich Kuben. Sie sollen die Mannheimer Quadrate symbolisieren. Ein großes Glasfenster gibt den Blick von der ersten Etage auf den Wasserturm frei. Es wirkt auf den Besucher wie ein gerahmtes Bild. Das war die Absicht des Architekten. Viele moderne Kunstwerke konnten die Lampertheim dort besichtigen. Mit der pendelnden Uhr und einem Felsbrocken als Gegengewicht von Alicja Kwarde wird auf die Beständigkeit der Erde und unsere vergängliche Zeit hingewiesen. In eine Installation von Anselm Kiefer lässt sich eine Wasserkaskade deuten, die in ein Geröllbett fällt. Das sind nur einige der vielen Werke. Das bekannteste und wertvollste Gemälde ist die Erschießung von Kaiser Maximilian von Mexiko von Manet, das von einer ebenfalls künstlerisch gestalteten Treppe zu besichtigen ist. Wertvoll waren auch die Erläuterungen des Museumsführers zu diesem Gemälde. Eine wunderbare Skulptur mit viel Aussagekraft ist auch die „Eva“ von Rodin. Es war für alle Teilnehmer wieder ein informativer Nachmittag. Bedauerlich, dass mit der Pensionierung von Pfarrer Schein diese Angebote verloren gehen. zg

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Geschrieben in Lampertheim und Stadtteile am 12. Juli 2018

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