Sie sind hier: Home » Bürstadt und Stadtteile » Illumination an der Hauswand und Musik im Zeichen der Freude 
10.01 Uhr | 3. Dezember 2019

Illumination an der Hauswand und Musik im Zeichen der Freude 

Bürstadt im Advent – das erste von 24 Türchen im Adventskalender ist geöffnet

Mit der berührenden Illumination der Brüder Christian und Tobias Rohatsch wurde am ersten Adventssonntag die Eröffnung von „Bürstadt im Advent 2019“ gemeinsam mit Bürgermeisterin Barbara Schader und vielen Gästen gefeiert. Foto: Hannelore Nowacki

BÜRSTADT –

Schön kalt war der sternenklare Abend des ersten Adventssonntags und auch noch dunkel, als sich eine Menschenmenge in der Schubertstraße vor dem Haus der Familie Rohatsch versammelte. Ein besonderes Ereignis war angekündigt – zur Eröffnung der Aktionswochen „Bürstadt im Advent“ hatten die Brüder Christian und Tobias Rohatsch wie in den Vorjahren zur Illumination ihres Elternhauses eingeladen, dessen Fassade die beiden versierten Veranstaltungstechniker mit immer neuen, überraschenden weihnachtlichen Motiven illuminierten, meditativ mit ausgewählter Musik verbunden, um ihren Gästen ein gemeinsam zu erlebendes und erhebendes Gesamtkunstwerk zu bieten. Eine Lichtshow mit LED-Technik, wie sie die Brüder in anderem und viel größerem Format auch bei der Veranstaltung „Kirche im Licht“ am Mittwochabend in der Pfarrkirche St. Michael zeigen werden. Den berührenden Song „What a wonderful World“ hörten die Zuschauer, dekorativ unterlegt mit den Textzeilen an der Hauswand, die die Schönheit dieser Worte umso eindringlicher machten. Diskokugeln drehten sich, die das Funkeln und Strahlen des Lichts weitertrugen, sanft eingehüllt vom Diskonebel. Ganz still und andächtig schauten die Menschen zum Haus empor, an dem sich in stetig wechselnder Folge ein Universum mit Sternen zeigte, goldene Lichtvorhänge fielen herab und golden leuchtende Säulen ragten auf. Lichtpunkte funkelten wie Sterne weit im Weltall. Riesige Weihnachtsbaumkugeln schienen am Dachfirst zu schwingen. Große Vorfreude auf fröhliche  weihnachtliche Tage daheim konnte bei den Wandbildern mit vielen bunten Kugeln, Lebkuchen und geringelten Zuckerstangen aufkommen. Bei feinem Winzerglühwein und harmonisch mundendem heißen Orangensaft verweilten die Gäste auch nach dem offiziellen Teil, vielfach in lebhaft sich unterhaltenden Gruppen. Lebkuchen und anderes weihnachtliches Gebäck stand auf den Stehtischen zum Zugreifen bereit. Keine Preisliste lag aus, Familie Rohatsch hatte die Gäste um Spenden gebeten. Am Ende waren 360 Euro zusammengekommen, die der Kita Spatzennest zugutekommen. Beim Ausschank unterstützt wurde Familie Rohatsch von Helfern aus dem Pfarrgemeinderat und weiteren Gemeindemitgliedern. Bürgermeisterin Barbara Schader sprach in ihrer kurzen Rede  zur Eröffnung des Bürstädter Adventskalenders vom Licht, das zu Herzen geht und sich als Faden durch die nächsten Wochen weiterzieht zur „Kirche im Licht“, vom Licht als Ursehnsucht und Hoffnung auf Frieden und Daheimsein. Besonders freute sie sich mit Familie Rohatsch, dass mehr Gäste als je zuvor gekommen waren. In seinen einleitenden Worten sprach Christian Rohatsch vom Licht, das den Blick hell macht, „jeder soll heute den anderen in einem guten Licht sehen – in den kommenden Tagen bis Weihnachten wünschen wir Ihnen viele besinnliche und helle Stunden“. Ein duftendes kleines Dankeschön der Familie Rohatsch verteilte er an die Gäste, die sich mit dem Vanillezucker und frisch gebackenen Vanillekipferln nach dem angehefteten Rezept die Adventszeit versüßen können.  Hannelore Nowacki

 

Beitrag teilen Facebook Twitter

Kommentare sind geschlossen