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08.43 Uhr | 11. Juni 2021

Hoffen auf eine Jubiläums-Kampagne

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG HCV: Hinter Terminen steht ein großes Fragezeichen 

Der HCV ist gut aufgestellt: Sitzungspräsident Alexander Scholl (2.v.l.) und Erster Vorsitzender Edwin Stöwesand (3.v.l.) mit Vorstandskollegen, Wirtschaftsausschuss und Ehrenmitgliedern. Foto: Petra Gahabka

HOFHEIM – „Die Lust sich zu treffen ist scheinbar groß“, stellte Alexander Scholl, Geschäftsführer und Sitzungspräsident des Hofheimer Carneval Verein (HCV), bei der Jahreshauptversammlung am Mittwochabend mit Blick auf den gut gefüllten Bürgerhaussaal schmunzelnd fest. Doch noch ist ungewiss, inwieweit geselliges Beisammensein und Fastnachtsveranstaltungen aufgrund der Corona-Pandemie überhaupt möglich sind. Hinter den Terminen steht ein großes Fragezeichen. 

Mit einem dreifach donnerndem „Howwe Helau“ hieß der Erste Vorsitzende Edwin Stöwesand die zahlreich erschienenen Mitglieder, darunter auch die Träger des Ehrenordens „der närrische Till“, herzlich willkommen. Nach einer Gedenkminute für den verstorbenen Rudolf Vock, der viele Jahre als Zeugwart im Vorstand tätig war, dankte Stöwesand allen für die Treue zum Verein. Deshalb habe man es sich trotz ausgefallener Kampagne auch nicht nehmen lassen, den Aktiven ein kleines Fastnachtspaket samt Jahresorden zukommen zu lassen. 

„Die Vereine durchleben eine recht schwierige Zeit“, brachte es Alexander Scholl auf den Punkt. Treffen, Veranstaltungen, Training – Fehlanzeige. Da werde einem erst mal bewusst, welchen Mehrwert Vereine mit sich bringen und was fehlt, wenn auf einmal nichts mehr stattfindet. Die über 300 Mitglieder hätten Durchhaltevermögen gezeigt, der Mitgliederstand sei unverändert. Mit dem Fortschreiten der Impfungen hofft Scholl, dass der im März 1988 gegründete Verein im Herbst sein närrisches Jubiläum 3 x 11 Jahre mit Festkommers, Party und Comedy-Frühschoppen feiern kann. Die Prunksitzungen sind für Anfang Februar terminiert, noch ruht der Trainingsbetrieb. „Wir gehen mit Schwung in die Jubiläumskampagne und holen dann alles nach, was wir im letzten Jahr auf der Strecke lassen mussten“, lautet denn auch der Wunsch des Sitzungspräsidenten.  

Da aktuell noch die Bundesnotbremse und die Landesverordnungen gelten, konnten hinsichtlich des Sommerfestes an der Grillhütte am 10. Juli, der Howwemer Kerb oder weiterer Termine keine Aussagen getroffen werden. Hier rechnet man in den nächsten Wochen mit Entscheidungen. Nach den Berichten des Finanzvorstandes Volker Hildebrand sowie der Kassenprüferinnen Rosemarie Scholl und Rita Rose sprach sich die Versammlung einstimmig für die Entlastung des Vorstandes aus. Bei den Neuwahlen wurden die Zweite Vorsitzende Doris Hebauer, Geschäftsführer Alexander Scholl und die Mitglieder des Wirtschaftsausschusses in ihren Ämtern einstimmig bestätigt. Auch die Änderung der Vereinssatzung (Zweck und Aufgaben, Versammlungen, Auflösung, Datenschutz) fand die Zustimmung aller. Nach 40 Minuten schloss Edwin Stöwesand „die kürzeste Jahreshauptversammlung, die wir je hatten“. Petra Gahabka 

 

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