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„Heute geht es in die Zukunft”

Erich Kästner-Schule nach Sanierung feierlich eingeweiht / Rote Luftballons steigen in Himmel auf

Schulleiterin Stephanie Dekker, Landrat Christian Engelhardt und Bürgermeisterin Barbara Schader durchschnitten strahlend das rote Band zur Einweihung der „neuen” EKS. Foto: Benjamin Kloos

BÜRSTADT – Reges Treiben herrschte am Dienstag auf dem Schulhof der Erich Kästner-Schule (EKS) in Bürstadt, unzählige rote Luftballons und Schüler machten bereits optisch deutlich, dass etwas ganz Besonderes anstand: Nach vier Jahren Sanierung wurde die „neue” EKS endlich eingeweiht und ihrer Bestimmung übergeben. Ein Fest- und Freudentag für die Schüler, Lehrer, Eltern und alle Bürstädter – da waren sich alle einig.

Den Festakt unter freiem Himmel, der durch Adrian Schnellbächer von der Schülervertretung moderiert wurde, eröffnete die EKS-Band und der EKS-Chor mit dem Lied „Auf uns”. „Dies ist ein passender Titel zum heutigen Tag, an dem wir unsere Schule frisch saniert und in neuem Glanz zurückerobern können”, freute sich Adrian Schnellbächer, bevor er das Wort an Schulleitern Stephanie Dekker übergab. „Fünf Jahre haben wir jetzt auf einer Baustelle gelebt und gelernt. Das war nicht immer ganz einfach, wir mussten auf Fachräume verzichten, im Container lernen und Staub und Lärm ertragen – dennoch möchten wir uns bei allen Unternehmern und Handwerkern bedanken, denn das Miteinander gelang gut und wenn Prüfungen oder Arbeiten geschrieben wurden, war es fast mucksmäuschenstill auf der Baustelle.” Ohnehin Seiten nahezu alle wirklich lärmintensiven Arbeiten auf die Ferien oder den Nachmittag gelegt worden. Eine Anekdote ließ sich Stephanie Dekker aber dennoch nicht nehmen: „Eine Klasse, deren Klassenraum direkt an einer Baustellenwand lag, kam zu mir und beschwerte sich, dass es so laut auf der Baustelle ist. Immer, wenn Mathe wäre, würden die Handwerker laut ‚Atemlos‘ von Helene Fischer mitsingen.” Einen besonderen Dank richtete die Schulleiterin an Landrat Christian Engelhardt. „Wir sind dankbar und stolz, nun eine der modernsten Schulen im Kreis zu haben, Wir werden das schöne Gebäude nun auch schön dekorieren und achtsam damit umgehen.”

Die Tanz AG der EKS zeigte bei der Einweihung der Schule nach der Sanierung, welche Power und Freude in der Schulgemeinschaft steckt. Foto: Benjamin Kloos

Raum zum Leben und Lernen

Auch der Bauherr, Landrat Christian Engelhardt, nutzte die Gelegenheit für eine Ansprache an die Schülerschaft. „Ein Hoch auf Euch: Denn für Euch Schülerinnen und Schüler machen wir das. Wir wollen im Kreis Bergstraße das Beste für unsere Kinder und Jugendlichen, daher haben wir 19 Millionen Euro in die Sanierung der EKS investiert. Wenn man sich die EKS ansieht, meint man, wir hätten eine komplett neue Schule gebaut, sie gehört nun zu den Top 10 der Schulen im gesamten Kreis”, freute sich Landrat Christian Engelhardt über die gelungene Sanierung. „Diese war in vier Abschnitte aufgeteilt, die Klassensäle, die naturwissenschaftlichen Räume, der Mehrzweckraum, alles ist nun auf dem neuesten Stand. Und 2019 beginnen wir mit dem Schulhof und dem Außengelände.” Schulen seien für ihn persönlich sehr wichtig, betonte der Landrat. „Wir werden in den kommenden Jahren im Kreis noch mehr als 620 Millionen Euro in unsere Schulen investieren. Denn Schule ist ein Raum, in dem Leben stattfindet. Daher wollen wir eine moderne Pädagogik ermöglichen und setzen gleichzeitig auf Digitalisierung. Es ist wichtig, in Kinder, Jugendliche und Schulen zu investieren. Denn Ihr seit die Zukunft unserer Gesellschaft, die Zukunft Bürstadts.”

Ein rotes Meer an Luftballons füllte den Schulhof der EKS. Foto: Benjamin Kloos

Lebendige Schulgemeinschaft

Eine Choreographie, die den Schwung und die Power, mit der die EKS-Schulgemeinde in die neuen Räume mitnimmt, veranschaulichte, bot die die Tanzaufführung der Tanz AG, bevor Bürgermeisterin Barbara Schader eine kurze Begrüßungsrede hielt. Ihr war der stolz, den sie an diesem besonderen Tag empfand, dabei deutlich anzusehen. „Die EKS ist ein Treibhaus der Zukunft mit modernen Räumen geworden”, strahlte sie. „Danke an alle, die zum Gelingen beigetragen haben, aber vor allem an Euch: Ihr habt geduldig gewartet bis die Schule fertig saniert ist. Das war nicht immer einfach, denn es war eine Operation am lebenden Objekt. Aber heute geht es in die Zukunft! Ich bin stolz auf die EKS und auf Euch, die die ihr Schulgemeinschaft lebendig gestaltet. Hier wird heute der Grundstein gelegt für die Zukunft unserer Gesellschaft.”

Auch die Vertreterin des Schulamtes, Daniela Vogel, freute sich über die gelungene Sanierung und überreichte einen Birnbaum für die Streuobstwiese. Für den Personalrat sprach Alexander Schubert. Und auch die Schülervertretung (SV) nutzte die Gelegenheit, sich an ihre Mitschüler zu wenden. Neben der aktuellen Schülervertretung um deren Sprecher Kim Szekely, Adrian Schnellbächer und Salvatore di Bernardo waren mit Samuel Huy und Panagiotis Katsanpis zwei ehemalige Schülersprecher auf die Bühne gekommen, ebenso wie die Gestalterin des Schullogos, Svenja Schmidt. „Wir bedanken uns für die neuen Klassensäle, die perfekten Naturwissenschafts- und PC-Räume, mehr Platz für Sitzmöglichkeiten und einen eigenen SV-Raum. In diesen könnte Ihr gerne kommen, um mit uns über Eure Anliegen zu sprechen”, lud die SV die Schüler ein.

Hunderte rote Luftballons

Den Abschluss des Festaktes bildete der „Cup Song”, vorgetragen durch EKS-Chor und -Band, bevor die Schule feierlich eröffnet und das obligatorische rote Band durchschnitten wurde. Die unzähligen roten Ballons, die zeitgleich mit dem Durchschneiden des Bandes gen Himmel stiegen, sollen ein Zeichen für die Freude über den Tag der Einweihung und über das schöne Schulgebäude sein, wie Stephanie Dekker betonte. Zum Abschluss wartete auf die Schülerinnen und Schüler der EKS eine besondere Überrashcung in Form eines Wassereises, über das die Freude ebenfalls riesig war – allerdings nicht so groß wie die Freude über die neuen Räume, die das Lernen in der EKS von nun an auf ihre eigene Art und Weise verbessern. Benjamin Kloos

Der EKS-Chor begeisterte mit dem „Cup-Song”. Foto: Benjamin Kloos

 

 

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