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„Hessen Open 2018“ mit internationalen Teilnehmern

7. Speedcubing-Wettbewerb in der Lampertheimer Zehntscheune

Den „Speedcubern“ gelang es in kurzer Zeit, die unterschiedlichsten Aufgaben zu lösen. Foto: Sigrid Samson


LAMPERTHEIM – Was versteht man eigentlich unter „Speedcubing“? So bezeichnet man die Fähigkeit, einen Zauberwürfel (englisch: Rubik’s Cube) in möglichst kurzer Zeit zu lösen, also in den Zustand zu bringen, dass alle Seiten in ihrer entsprechenden Farbe gefärbt sind. Am vergangenen Wochenende fand der 7. Speedcubing-Wettbewerb, die „Hessen Open 2018“ statt, zu der mehr als 100 Teilnehmer aus ganz Deutschland, aber auch aus dem Ausland angereist waren, um ihr Können unter Beweis zu stellen.
Das bunte Treiben im Obergeschoss der Zehntscheune war für Zuschauer sehr interessant zu beobachten. Die Teilnehmer saßen an den Tischen und drehten äußerst fingerfertig blitzschnell die unterschiedlichsten Cubes in ihren Händen, um die gestellten Aufgaben zu lösen – eine für Laien schier unlösbare Aufgabe.
„Es gibt viele verschiedene Disziplinen im Speedcubing“ erklärte Hauptorganisator Fabian Simon gegenüber dem TIP. Neben der klassischen 3x3x3-Variante existieren viele weiteren Variationen. Auch nicht-würfel-, sondern pyramidenförmige Versionen gehören dazu. Nachdem der Würfel von den anwesenden Schiedsrichtern kontrolliert wurde, durfte der Speedcuber den Würfel 15 Sekunden lang in die Hand nehmen und inspizieren. Die Zeit startete, sobald die Hände vom Timer abgehoben wurden und stoppte, als wieder beide Hände auf dem Timer lagen. Um die Zeiten genau messen zu können, werden sogenannte Stack-Timer verwendet. Besonders beliebt ist der altbekannte Rubik’s Cube, auch Zauberwürfel genannt. Für Außenstehende mag es schon schwer genug erscheinen, den bunten Würfel überhaupt zu lösen, aber die schnellsten Speedcuber schaffen dies in weniger als 10 Sekunden. Auf den altbekannten Zauberwürfel bauen viele weitere Disziplinen auf, darunter das Lösen des 3×3-Cubes mit nur einer Hand, um ihn danach mit verbundenen Augen zu lösen.
Im Vordergrund standen dabei nicht nur der eigentliche Wettkampf, sondern auch der Spaß, das gemeinsame Beisammensein und das Austauschen von Tipps und Tricks.
Acht Newcomer waren laut Simon dieses Mal mit von der Partie; die meisten Teilnehmer sind regelmäßig bei den Wettbewerben dabei. Eine Altersbegrenzung sowie Einteilung in Altersklassen existiert dabei nicht. Die weiteren Organisatoren, eine Gruppe junger Erwachsener rund um Fabian Simon, wollten gemeinsam mit der Jugendförderung der Stadt Lampertheim auch allen Interessierten diesen Sport näher bringen. Drei sogenannte „Delegates“ beaufsichtigten den Wettkampf und überwachten, dass die bestehenden Regeln eingehalten wurden.
Extra zum Wettkampf aus der Schweiz angereist war der 27-jährige Bernhard Brodowsky, der seit zwei Jahren an Speedcubing-Wettkämpfen teilnimmt. „Ich bin über einen Freund dazu gekommen. Es hatte mich fasziniert und er erklärte mir, wie das funktioniert“ berichtete er. Während er an fast allen Disziplinen der „Hessen Open 2018“ teilnahm, war das „Multi Blind“ seine Spezialität: „Es geht darum, in einer Stunde möglichst viele Cubes zu lösen. Diese kann man sich vorher ansehen und anschließend werden sie blind gelöst. Darin bin ich oft richtig gut“ erklärte er stolz.
Die Teilnehmer hatten von frühmorgens bis in die späten Abendstunden an beiden Veranstaltungstagen gemeinsam viel Spaß und freuen sich bereits auf künftige Wettbewerbe und Zusammenkünfte. Weitere Informationen sowie Wettkampfergebnisse finden Sie unter cubecomps.com Sigrid Samson

 
 

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Geschrieben in Lampertheim und Stadtteile, Lokal am 14. Mai 2018

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