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11.03 Uhr | 19. Oktober 2021

Hallenbad für Training und Wettkämpfe unverzichtbar

BIEDENSAND BÄDER: Wassersportler präsentieren sich auf der Vereinsmeile bei der Wiedereröffnung des Hallenbades

Wassersport als Trockenübung – der Wassersportverein Lampertheim machte es im Hallenbad vor. Foto: Hannelore Nowacki

LAMPERTHEIM – Zwei Jahre und acht Monate lang haben die Vereine auf ihr örtliches Hallenbad wegen der Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten verzichten müssen. Eine schwierige Zeit ist nun vorbei, die zusätzlich von den Corona-Beschränkungen geprägt war. Strahlende Gesichter waren am Samstag bei der Feier zur Wiedereröffnung des Hallenbades zu sehen, gute Stimmung bei den Vereinen, die an ihren Infoständen auf dem Parkplatz mit Blick auf den neu gestalteten Eingang des Hallenbades für sich warben. Beim Wassersportverein Lampertheim am Schwimmerbecken war sportliches Trockentraining an zwei Ruderergometern angesagt, ein Angebot, das zwar Anstrengung abverlangte, aber im neuen angenehmen Hallenbadklima offensichtlich Spaß machte. Am Infostand des Tauch-Clubs erklärten Vorstandsmitglied Thomas Kilian und der 2. Vorsitzende Benjamin Ihrig den Besuchern, dass man nicht tauchen muss, wenn man Mitglied wird. Jeder könne kommen, nur Schwimmen sei möglich, was auch als Ergänzungssport zum Beispiel für Fußballer interessant sei. Das Schwimmtraining mit Flossen dienstags von 20 bis 21.30 Uhr im Hallenbad diene der Kondition und Koordination. Angeboten werde die Grundausbildung zum Tauchen. Trainiert werde im Schwimmerbecken auch das Apnoetauchen. Am Stand waren schöne Bilder von Korallenriffen mit bunten Fischen zu sehen, aber der Tauch-Club nimmt auch mit dem Badesee der Biedensand Bäder Vorlieb. Hier könne man sogar Hechte sehen. Beim Förderverein hielten Nico Tamburello, der kommissarische Vorsitzende, und Kassenwart Philipp Butterfass die Stellung, unterstützt von Tochter Sabine. Im September 2019 fand die Vereinsgründung statt, doch wegen der Corona-Pandemie hätten Vorstand und Verein nichts tun können. „Jetzt wird der Förderverein zum Leben erweckt“, lautet der Plan. Am Stand der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft Lampertheim (DLRG) leuchteten die roten Jacken, nicht zu übersehen mit „DLRG“ beschriftet, die Wasserretter waren zahlreich vertreten. Vorsitzende Susanne Hanselmann, der stellvertretende Vorsitzende Michael Langer und die Jugendvorsitzende Vanessa Marsch standen dem TIP neben Schwimmschulleiterin Ivone Glaschke für ein Gespräch zur Verfügung. Schwimmschulleiterin Glaschke erklärte, dass nur Mitglieder in der Schwimmschule sind, aber die Schwimmkurse für Nichtmitglieder angeboten werden, die im Sommer im Freibad durchgeführt wurden. In der Schwimmschule im Hallenbad seien die Trainingszeiten dreimal in der Woche geplant. Kinder ohne Seepferdchen können teilnehmen und Kinder ab 12 Jahren können sogar Rettungsschwimmer in Bronze werden. Vorsitzende Hanselmann zeigte sich mit der Resonanz zufrieden, viele bekannte Gesichter habe sie am Stand gesehen. Den jüngsten Interessenten wurde im kleinen Bassin das Entenangeln mit Belohnung angeboten. Beste Stimmung auch bei SG Neptun, dessen Stand von mehreren Mitgliedern betreut wurde. Uschi Bicher, Trainerin der 1. und 2. Mannschaft, berichtete zunächst begeistert von der Bezirksmeisterschaft im August in Darmstadt. „Das hat so einen Spaß gemacht, zum ersten Mal nach Corona wieder ein Wettkampf, nachdem die Hallenbäder geschlossen waren.“ Umso größer die Freude, dass nach der Hallenbadsanierung jetzt auch in Lampertheim wieder Wettkämpfe möglich sind. Das Hallendbad-Schwimmerbecken sei wettkampftauglich, nach der Sanierung des Schwimmerbeckens im Freibad mit neuer Edelstahlwanne seien auch dort Wettkämpfe möglich. Die Kacheln müssten halt abgeschlagen werden, damit die Größe erreicht werde. Zu den Mitgliedern gehören der Vorsitzende des Hessischen Schwimm-Verbandes Bezirk Südhessen, Richard Thürauf, und Michael Thürauf, der im Vorstand des Bezirksverbandes ist und sportlicher Leiter bei SG Neptun. Bei den Kinderschwimmkursen im Sommer zur Wassergewöhnung und für das Seepferdchen seien bei den vier Kursen von SG Neptun und den vier DLRG-Kursen 180 Kinder gewesen. Ein neues Kursangebot sei in Planung. Die Angebote würden sich an der Nachfrage orientieren. „Wir müssen erstmal schauen“. Hannelore Nowacki

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