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Gottesdienstplan noch im Test

Kirchenvorsteher Ulrich Thomas informierte über Aktivitäten und Zahlen des Jahres 2017

HÜTTENFELD – Normalerweise hält die evangelische Kirchengemeinde in Hüttenfeld ihre Gemeindeversammlung gleich zu Beginn des neuen Jahres ab. Diesmal wurde der Termin in den April verschoben. Bei der Versammlung – eingerahmt in den Gottesdienst – informierte Kirchenvorsteher Ulrich Thomas die Gemeinde über Aktivitäten und Zahlen des Jahres 2017. Sein Dank richtete sich an die Gemeindegruppen wie die Frauenhilfe, Kirchenchor, den Theaterverein ZwiBuR und die KiTa. Sie, und auch die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer machen Veranstaltungen wie Gemeinde- und Kindergartenfest, Kabarettveranstaltungen, Bücher- und sonstige Märkte oder musikalische Gottesdienste erst möglich. Ein buntes Gemeindeleben wird dadurch ermöglicht. Gemeindepädagogin Astrid Münk-Trindade forciert die Kinder-, Jugend- und Konfirmandenarbeit, von deren Erfolg man sich gerade vor zwei Wochen in der Osternacht überzeugen konnte. Bedenklich sind da eher die rückläufigen Zahlen der Gemeindeglieder. Im Jahr 2016 hatte man noch 704 Gemeindeglieder, die sich 2017 auf 668 verringerten. In den letzten zehn Jahren ist ein Mitgliederschwund von fast 20 Prozent zu verzeichnen. Pfarrer Reinald Fuhr stellte dann noch einmal die im letzten Jahr erprobte Gottesdienststruktur vor. Am ersten Sonntag im Monat gibt es einen normalen Vormittagsgottesdienst mit Abendmahl. Am zweiten Sonntag steht die Kirche für jeden offen ohne offizielles Gottesdienstangebot. Am dritten Sonntag ist Abendgottesdienst und am vierten Wochenende bietet die Gemeinde freitags eine Wochenschlussandacht an. Umstritten blieb hierbei die Ansetzung des Abendgottesdienstes, der gerade in den Sommermonaten sehr dürftig besucht ist. Die Intension, neue Gottesdienstbesucher ausgerechnet an sonnigen Sonntagabenden zu gewinnen, scheint hier nicht von Erfolg gekrönt zu sein. Der Kirchenvorstand wird sich hierzu und auch zu Möglichkeiten, Kirche für junge Familien anziehender zu gestalten, noch beraten.

Fuhr stellte der Gemeinde anhand eines Schaubildes dar, wie es aussieht, wenn zum nächsten Jahr das Dekanat Ried, dem Hüttenfeld und Neuschloss derzeit angehört, aufgelöst und dem Dekanat Bergstraße zugeordnet wird. Veränderungen, gerade im personellen Bereich, werden hierbei nicht ausbleiben. ehr

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Geschrieben in Hüttenfeld, Lampertheim und Stadtteile am 16. April 2018

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