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Glücksspiele im Zeitalter der Digitalisierung

Die ersten Glücksspiele existierten bereits 3000 vor Christus. Seitdem erlebten sie eine durchwachsene Geschichte. In den letzten zwei Jahrzehnten haben insbesondere die Onlinecasinos den Markt der Glücksspiele verändert und neue Möglichkeiten der Freizeitbeschäftigung geschaffen.

Die Geschichte des Glücksspiels in Deutschland
Zu den Glücksspielen zählen alle Spiele, bei denen der Einsatz von Geld notwendig ist und die in ihren Gewinnchancen stark vom Zufall beeinflusst sind. Im Mittelalter waren vor allem Würfelspiele sehr beliebt. Kartenspiele kamen ab dem 14. Jahrhundert auf, Lotterien ab dem 16. Jahrhundert. Trotz der großen Beliebtheit von Glücksspielen in allen Bevölkerungsschichten befanden sich die Obrigkeiten in einem ständigen Zwiespalt: Einerseits hatten sie moralische Bedenken, andererseits profitierten sie von den finanziellen Abgaben.
Die ersten lizenzierten Spielhäuser wurden im 14. Jahrhundert eröffnet und vor allem vom Adel frequentiert, der es sich aufgrund seines finanziellen Reichtums leisten konnte, sein Geld zu verspielen. Eines der ersten entstand 1396 in Frankfurt am Main, weitere folgten im Laufe der Jahrhunderte in Worms und Umgebung. Die unteren Bevölkerungsschichten trafen sich dagegen eher in Gaststätten und Wirtshäusern. Im 18. Jahrhundert vergrößerte sich diese soziale Schieflage: Der Adel betrachtete Glücksspiele wie Pharao und Basette als noble Freizeitbeschäftigung. Die Spiele des Volkes waren dagegen verpönt. Zu hoch schien die Gefahr, dass die Bauern, Handwerker und Tagelöhner all ihr Geld verspielten und ihre Steuern nicht mehr zahlen konnten.

Foto: ©istock.com/alexkich

Mit der Gründung des Deutschen Reiches im Jahr 1871/72 wurden auch die offiziellen Spielbanken verboten. Erst ab 1933 wurden sie wieder geöffnet und nahmen ab den 1950er-Jahren erneut an Fahrt auf. Mit dem Aufkommen des Internets entwickelte sich neben den stationären Casinos eine völlig neue Art der Spielbanken: die Onlinecasinos.

Große Auswahl an Glücksspielen aller Art
Es gibt zahlreiche Anbieter auf dem Markt, die eine Vielzahl an verschiedenen Glücksspielen in ihrem Programm haben. Hierzu zählen etwa Slots, die neben Geduld und Geschicklichkeit auch das richtige Tempo erfordern, um Gewinne zu erzielen. Sie ähneln in ihrer Spielweise den Spielautomaten in Landcasinos. Aufwendige Animationen sorgen jedoch für mehr Unterhaltung und greifen verschiedenen Themen auf, wie Wikinger, den Wilden Westen oder Kinofilme und Comics.
Des Weiteren können Nutzer klassische Tischspiele wie Roulette, Black Jack, Poker oder Skat im Internet spielen. Auch Glücksspiele wie Lotto, Bingo oder Rubbellose ziehen immer mehr Interessenten an. Für die Mehrheit dieser Spiele bieten Onlinecasinos kostenlose Testversionen an. So können die Spieler zunächst die Regeln des jeweiligen Spiels kennenlernen und Strategien entwickeln. Als Willkommensbonus gibt es je nach Anbieter beispielsweise Freispiele oder zusätzliche Geldbeträge. Auf Seiten wie casinogutscheincode.com gibt es eine Übersicht derartiger Willkommensboni.

Onlinecasinos mit hoher Flexibilität
Der größte Vorteil von Onlinecasinos gegenüber stationären Spielbanken ist die hohe Flexibilität. Die Spiele sind an sieben Tagen die Woche rund um die Uhr verfügbar. Um sie zu spielen, ist lediglich ein PC oder Laptop sowie eine Internetverbindung notwendig. Einige Anbieter haben zudem bereits mobile Apps entwickelt, um sich der wachsenden Bedeutung von Smartphones und Tablets anzupassen.
Darüber hinaus sind Onlinecasinos wesentlich günstiger als Landcasinos: Die Kosten für Anfahrt und schicke Kleidung fallen weg und Spiele können bereits mit geringen Einsätzen gespielt werden. So verringert sich auch das finanzielle Risiko. Zugleich ermöglichen etwa Slots im Internet besonders hohe Jackpots. Hier liegt ein spezielles Spielkonzept zugrunde, bei dem die verschiedene Slots miteinander verbunden werden und die Einsätze und Verluste von Spielern an unterschiedlichen Standorten in ein und denselben Topf fließen.

Verantwortungsvoller Umgang wichtig
Wie die Obrigkeiten bereits zu früheren Zeiten moralische Bedenken in Bezug auf Glücksspiele hatten, so gilt dies heute noch gleichermaßen. Der Nervenkitzel und der Rausch, die das Spiel begleiten, können in eine Abhängigkeit führen. Dabei ist der Übergang zur Sucht meist fließend. Die Betroffenen setzen immer mehr Geld ein, um ihre Verluste auszugleichen. Nach und nach vernachlässigen sie ihren Beruf und schließlich Familie und Freunde.

Foto: istock.com/gbrundin

Ein verantwortungsvoller Umgang ist deshalb beim Glücksspiel äußerst wichtig. Wer dieser Freizeitbeschäftigung nachgeht, sollte sich und sein Verhalten regelmäßig beobachten. Informationen zum Thema Spielsucht sowie Unterstützung bieten Beratungsstellen in ganz Deutschland.

Auf seriöse Anbieter achten
Wie in jeder Branche gibt es auch auf dem Markt der Onlinecasinos schwarze Schafe. Bevor man sich für einen Anbieter entscheidet, sollte dessen Seriosität geprüft werden. Sie verfügen im Allgemeinen über eine EU-Lizenz und transparente Vorgehensweisen. Die Anmeldung sollte mit korrektem Namen und gültiger E-Mail-Adresse erfolgen und für die Ein- und Auszahlung der Geldbeträge sollte nur eine Methode wählbar sein, das heißt entweder Kreditkarte, Bankeinzug oder PayPal. Auf unabhängigen Plattformen können sich Spieler über die verschiedenen Anbieter informieren und aus den Erfahrungen anderer Nutzer lernen.

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Geschrieben in Verbraucher-Tipps und Werbung am 5. April 2018

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