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09.50 Uhr | 23. September 2020 | PR-Anzeige

„Gesundheit unserer Gäste und Mitarbeiter steht im Mittelpunkt”

Tagesbetreuung „Meine Zeit” der Diakoniestation bietet individuelle Betreuung unter Berücksichtigung der Hygienemaßnahmen / Noch Plätze frei

In der Tagesbetreuung „Meine Zeit” der Diakoniestation Lampertheim können sich Menschen, die an Demenz leiden oder einsam sind, geborgen fühlen – wenn auch aufgrund der aktuellen Situation mit mehr Abstand als noch zu Beginn diesen Jahres. Archivfoto: Benjamin Kloos

LAMPERTHEIM – Am 17. August öffnete die Tagesbetreuung „Meine Zeit” der Ökumenischen Diakoniestation wieder ihre Pforten – wenn auch derzeit nur nachmittags und aufgrund der aktuellen Situation mit einem eigenen Hygienekonzept sowie geänderten Abläufen. Zuvor wurden alle Mitarbeiter – auch die ehrenamtlichen – intensiv im Bereich Hygiene und der neuen Abläufe geschult.

„Die Resonanz auf die Öffnung war sehr gut, auch wenn einige unserer Gäste aufgrund der aktuellen Situation lieber noch zuhause bleiben möchten. Dafür sind erfreulicherweise auch neue Gäste hinzugekommen. Wir wissen, dass die Tagesbetreuung ein Angebot für Hochrisikopatienten ist und gehen jeden Fall individuell durch, um zu sehen, in wie weit eine Betreuung in der Tagesbetreuung möglich ist”, erläuterte Björn Burwitz. „Da dies nicht immer der Fall ist, böten wir auch die Möglichkeit zu einer Einzelbetreuung mit Gesprächen und Spaziergängen, selbstverständlich alles mit Masken. Dies stellt eine große Entlastung für die Angehörigen, aber besonders auch eine Möglichkeit, eine Vereinsamung und eine soziale Isolation zu vermeiden, dar.”

Inhaltlich hat sich im Angebot der Tagesbetreuung „Meine Zeit” nicht viel geändert – außer dass Kontaktangebote wie Ballspiele nicht erlaubt sind und auch das gemeinsame Singen nicht mehr stattfinden kann. Dies ist besonders schade, denn „Singen hält den Kopf zusammen und trainiert den Muskel Gehirn. Daher ist das Singen eigentlich eines unserer wichtigsten Angebote“, bedauern Björn Burwitz und Nadine Landgraf. Was aber auf jeden Fall stattfinden kann sind Gedächtnisübungen und Sitzgymnastik – eben alles, was ohne direkten Kontakt machbar ist. „Wir versuchen, ein Stück Normalität anzubieten. Bei gutem Wetter gehen unsere Mitarbeiter und unsere Gäste daher auch gerne nach draußen in den Stadtpark – hier ist der entsprechende Abstand kein Problem”, betonte Nadine Landgraf. 

Ansonsten beschäftigen sich die Gäste in jeder Woche inhaltlich mit einem anderem aktuellen Thema — beispielsweise mit der Kerwe wie in der vergangenen Woche oder mit dem Oktoberfest und dem Herbst. „Hierbei bietet sich eine sehr gute Möglichkeit, sich in Gesprächen dem Thema zu nähern”, weiß Nadine Landgraf. Darüber hinaus wird viel Gedächtnistraining angeboten, was sehr gut bei den Gästen ankommt. Das genaue Wochenprogramm erhalten die Gäste darüber hinaus mit vielen weiteren interessanten Informationen rund um die Tagesbetreuung als Flyer schriftlich mit nach Hause.

„Wir können derzeit leider keinen Fahrdienst für mehrere Personen anbieten, daher bringen die Angehörigen unsere Gäste zeitlich gestaffelt in die Tagesbetreuung”, bedauern Björn Burwitz und Nadine Landgraf. „Hier wird jeweils die Temperatur gemessen und mögliche Symptome abgefragt. Wichtig ist: Die Angehörigen selbst betreten die Tagesbetreuung zu keiner Zeit, denn die Gesundheit unserer Gäste und Mitarbeiter steht absolut im Mittelpunkt. Bisher hatten wir noch keinen Coronafall, auch nicht bei unseren Mitarbeitern der Diakoniestation sowie bei unseren Klienten.”

Grundsätzlich wird in der Tagesbetreuung der Abstand von 1,5 Metern eingehalten. Daher sind derzeit nur noch sechs Gäste möglich, die von jeweils einem haupt- und einem ehrenamtlichen Betreuer versorgt werden. Diese tragen auch durchgehend einen Mundschutz. Wenn es möglich ist, sollten die Gäste der Tagesbetreuung „Meine Zeit” ebenfalls einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Generell wird regelmäßig gelüftet, aufgrund der derzeitigen Temperaturen ist noch eine Dauerlüftung möglich. Aber auch in den kommenden, kühleren Monaten wird sich das Team an die Vorgaben halten, zumal in den Räumen eine gute Möglichkeit zur Querlüftung gegeben ist. So können die Gäste der Tagesbetreuung „Meine Zeit” gesund und in angenehmer Atmosphäre genießen. Benjamin Kloos

INFO: Derzeit sind in der Tagesbetreuung „Meine Zeit” noch Plätze frei. Interessenten können sich gerne zu einem Beratungsgespräch melden! Die Tagesbetreuung „Meine Zeit“ ist montags bis freitags nachmittags von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Bei Fragen wenden Sie sich bitte telefonisch unter 06206/9097-0 oder per E-Mail unter info@diakoniestation-lampertheim.de an Nadine Landgraf. Weitere Informationen zu „Meine Zeit“ finden Sie zudem unter www.diakoniestation-lampertheim.de

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Geschrieben in Aus der Geschäftswelt

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