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Gelungene Mischung aus Tanz, Klamauk und Witz

Mit Schluckimpfung gut gerüstet für den Abend bei der TG Biblis

Piksten die Bibliser auch aus dem fernen Afrika mit der Voodoo Nadel: Christine Müller und Martina Hüter als Magret und Lisbett. Foto: Eva Wiegand

BIBLIS – Bereits am Eingang wurde deutlich: die Karnevalsabteilung der TG Biblis macht keine halben Sachen. Denn sowohl am Freitag-, als auch am Samstagabend mussten die Narren erst einmal eine Grenzkontrolle passieren – inklusive Schluckimpfung. Auch viele Narren hatten sich das Motto „Afrika“ zu Herzen genommen und kamen als Tiger, Zebras, Leoparden und Giraffen verkleidet in die Jahnturnhalle. Rund 50 Darsteller auf der Bühne und weitere 40 Helfer aus allen Abteilungen der Turngemeinde sorgten bei beiden Sitzungen für eine gelungene Mischung aus Tanz, Bütten und reichlich Spaß. Noch bevor es allerdings so richtig losgehen konnte, machten sich die Fastnachter gezwungenermaßen auf die Suche nach einem neuen Sitzungspräsidenten. Der bisherige Amtsinhaber, Jürgen Schmidt, bei dem sich die Narren für viele Jahre der guten Sitzungsführung herzlich bedankten, wollte endlich auch einmal die Sitzung als Gast verfolgen. Beim Präsidenten-Casting tauchten dann schließlich skurrile Persönlichkeiten auf. Die Nordheimer Bewerber wurden von den Casting Juroren Felix Schmitzer und Christian Marsch sogleich in die Ablage R, wie Reißwolf, aussortiert. Auch der Bürstädter Kandidat schoss sich bereits durch seine Herkunft ins Aus. Schließlich tauchte noch Norbert Linn, bekennender Fastnachter, Büttenredner, Konfettiausstanzer und Luftschlangenaufwickler auf, den die beiden allerdings aus Altersgründen ablehnten. Mit Bernd Klink, zwar gebürtiger Nordheimer, aber bereits seit 30 Jahren in Biblis wohnhaft, konnte das Präsidentenamt schließlich gefüllt werden. Dieser ließ dann auch gleich die noch leer gebliebene Reihe auf der Bühne mit dem Elferrat auffüllen, begrüßte die Narren und erklärte die Sitzung mit dem folgenden Gardetanz der Funkengarde für eröffnet.

Zum bunten Programm bei der Sitzung der Karnevalabteilung der TG Biblis gehörte auch der gelungene Auftritt der Hip Hop Gruppe 4th Wave. Foto: Eva Wiegand

Dann stieg der abgelehnte Präsidenten-Kandidat Norbert Linn als Auswanderer in die Bütt und beklagte sich über den Rechtsruck bei der Wahl, die hohen Betonklötze im Norden von Biblis, das Kneipensterben und so einiges mehr, was ihm Kopfzerbrechen machte. Schließlich kam er aber doch zu dem Schluss: „Ich bleib doch daheim und woanner net aus. Ich bleib euch treu in diesem Bau, macht´s gut un drei donnernde Helau“. Etwas für das Auge boten dann die Tänzerinnen von 4th Wave. Dem Motto entsprechend lieferten sich die erwachten Mumien ein Dance Battle. Die Verleihung des Zündstoffordens fiel diesmal aus – hatte sich im vergangenen Jahr leider niemand aus der Gemeinde für diese Auszeichnung qualifiziert, so dass sich für den vorangegangenen Würdenträger, Bürgermeister Felix Kusicka, in diesem Jahr keinen Nachfolger fand. Christiane Müller und Martina Hüter wandelten in diesem Jahr als Magret und Lisbett auf magischen Pfaden beim Voodoo-Kurs in Afrika. Und da der Voodoo-Zauber auch über tausende Kilometer funktioniert, stachelten sie im wahrsten Sinne des Wortes neben ihren daheimgebliebenen Ehemännern, „Wenn die Nadel steckt im Rigge, kannscht uff de Couch net ligge“, dem Bürgermeister, der Gurkenkönigin und einigen mehr mit ihren Voodoo Nadeln an. Für musikalischen Klamauk mit lokalem Bezug sorgten vor der Pause Matthias Vormehr und Oliver Wetzel als Tschubuja. Weitere Highlights folgten auch im zweiten Teil des Geschehens. Auf die Suche nach Arbeit machte sich Dieter Marsch in seinem Vortrag, das Männerballett gab wie immer sein bestes, gefolgt vom großen Finale. Anschließend war Tanz und Geselligkeit zu Musik von Double Pi, Matthias Vormehr und Patrick Embach, angesagt. Eva Wiegand

 

 

 

 

 

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Geschrieben in Biblis und Ortsteile, Lokal am 12. Februar 2018

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