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10.27 Uhr | 13. Januar 2020

Für die Lampertheimer Kegler beginnt der Abstiegskampf

Marco Zimmermann glänzt mit 1.000 / Zweite mit ärgerlicher Niederlage

LAMPERTHEIM – Am vergangenen Wochenende war für die Lampertheimer Bundesligakegler bei der heimstarken Mannschaft Bad Soden-Salmünster trotz einer Glanzleistung von Marco Zimmermann nichts zu holen.  Die Spargelstädter unterlagen in der Ferne auch aufgrund einer Verletzung von Ralf Schmitt deutlich.

Stark ersatzgeschwächt traten die Lampertheimer Kegler in Südosthessen an. Mit Holger Thiemig und Niklas Schulz fehlten gleich zwei Leistungsträger. Die Partie eröffneten Bernd und Kevin Günderoth in der über vier Bahnen ausgetragenen Partie. Zumindest die ersten 100 Wurf hielten beide gut mit. Besonders Kevin Günderoth legte auf seinen ersten beiden Bahnen (je 260) mächtig los. Doch auf der dritten Bahn löste sich bei den Gastgebern durch Michael Klüber (284) der Knoten. Zwar kegelte Kevin Günderoth gut weiter und verpasste am Ende mit 998 Holz den 1000er nur knapp, musste aber gegen Klüber, der mit 1069 Holz die Tagesbestleistung spielte, insgesamt 73 Holz abgeben. Bernd Günderoth spielte mit gleichmäßig guten Durchgängen auf passable 948 Zähler. Gegen René Hagenbach (994) gab allerdings auch er  46 Zähler ab, was einen Rückstand von 119 Holz bedeutete.

In der Mittelachse gingen Karl Jeude und Marco Zimmermann auf die Bahnen. Jeude, machte seine Sache über weite Strecken gut und landete am Ende bei 915 Holz. Doch auch er zog gegen Björn Bonarius (980) mit 65 Zähler den Kürzeren. Dass Marco Zimmermann zu großen Zahlen fähig ist, hat er in der Vergangenheit bereits bewiesen. Aufgrund einer langen Verletzung ist er allerdings erst wieder 10 Wochen im Training. Mit 252 Holz legte er gleich mächtig los um dann mit 275 das Lampertheimer Highlight zu setzen. Mit zwei weiteren guten Durchgängen erspielte er sich mit genau 1.000 Holz seine neue persönliche Bestleistung und war damit auch bester Lampertheimer Kegler. Dennoch musste er gegen Mike Lauersdorf (1005) noch 5 Zähler abgeben. Spätestens hier war mit einem Rückstand von 189 Holz die Entscheidung gefallen.

Steffen Back und Ralf Schmitt gingen zum Schluss auf die Bad Sodener Bahnen. Nach schwachem Start kegelte sich Steffen Back noch auf 909 Holz, war aber gegen Stefan Schwan (1058) chancenlos. Ralf Schmitt musste in seinem letzten Durchgang verletzt aufgeben und konnte nicht ersetzt werden da die Lampertheimer keinen Auswechselspieler dabeihatten. Somit zählten nur seine 814 Holz und die Begegnung endete mit 6115:5582 Holz eindeutig zu Gunsten der Hausherren. „Für uns ist der Zug nach oben nun endgültig abgefahren, so Frank Griesheimer, wir müssen jetzt schnellstens schauen, dass wir in die Spur finden um so schnell als möglich aus dem unteren Drittel herauszukommen. . Die Chance hierfür haben die Lampertheimer Kegler bereits am kommenden Wochenende beim Tabellenzweiten in Grünstadt.

Eine schmerzliche 5275:5236 Niederlage musste die Zweite bei Gut Holz Sandhausen hinnehmen. Die Chance auf wichtige zwei Punkte zum Klassenerhalt hatten die Lampertheimer zu jeder Zeit, doch die Leistungen waren zu unterschiedlich. In der über sechs Bahnen ausgetragenen Begegnung spielten Kevin Münch, mit 921 Holz bester Lampertheimer und Jan Richter (915) die besten Resultate auf dem anspruchsvollen Sandhäuser Geläuf. Peter Suppes (834) fand an diesem Tag nicht zum gewohnten Spiel. Dennoch waren die Gäste mit 6 Zählern in Front. Im zweiten Durchgang konnte nur Karlheinz Fellner (886) überzeugen. Zwar kämpften Zuharid Gibic (854) und Justin Krämer (831) aufopferungsvoll, doch am Ende hatten die Gastgeber knapp die Nase vorn. Mit 8:14 Punkten steckt die Zweite weiterhin voll im Abstiegskampf und benötigt dringend Punkte.

Den einzigen Sieg landete an diesem Wochenende die vierte Mannschaft im Lokalderby gegen das Rollende Glück. Die Entscheidung in dieser Partie fiel bereits in der ersten Hälfte. Mit der Tagesbestleistung von 465 Holz setzte Jürgen Kuhbach das erste Ausrufezeichen.  Reinhold Bayerlein (463) stand ihm in Nichts nach. Harry Bopp (388) fand nicht zu seiner Form, dennoch führte die SG mit 99 Zählern. Trotz der starken Leistung von Michael Jungk (463) auf Seiten der Roller ließen sich Manfred Röhrig (428), Frank Griesheimer (405) und Günter Richter (397) nicht aus der Ruhe bringen und gewannen die Partie am Ende mit 2536:2477 klar. zg

 

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Geschrieben in Sport

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