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Frisches Obst und Gemüse im Herzen der Stadt

Temporärer Garten auf Europaplatz lädt zur Ernte ein / Stadtmarketing mit neuer Homepage / Dank an Feuerwehr für Einsätze

Auf dem Europaplatz wachsen derzeit in den Hochbeeten des temporären Gartens zahlreiche Obst- und Gemüsesorten wie Tomaten, Salat, Äpfel oder Peperoni, aber auch bienenfreundliche Blumen wie Lavendel. Foto: Benjamin Kloos

LAMPERTHEIM – Zahlreiche Themen wurden im Rahmen eines Magistratspressegesprächs am Mittwoch in Lampertheim. Im Mittelpunkt stand dabei unter anderem der temporäre Garten auf dem Europaplatz, der in diesem Jahr unter dem Motto Stadtumbau und „Urban Gardening” steht.

„Der temporäre Garten hat in diesem Jahr ein anderes Erscheinungsbild – speziell unter dem Aspekt des Klimaschutz und der regionalen Ernährung”, erläuterten Bürgermeister Gottfried Störmer und Sabine Vilgis, Leiterin der Technischen Betriebsdienste. 

„Urban Gardening ist in Großstädten bereits in aller Munde. Dies bedeutet die Nutzung von Kleinstflächen für Obst- und Gemüseanbau inmitten der Stadt, häufig in Hochbeeten”, so Sabine Vilgis weiter. „Wir wollen die Bevölkerung näher an Obst- und Gemüsepflanzen heranführen und aufzeigen, welches Spektrum auch innerstädtisch und auf öffentlichen Flächen gepflanzt werden kann. Dabei haben wir uns bewusst für Hochbeete entschieden, die wir selbst aus Paletten zusammengebaut haben.” In den Beeten wachsen unter anderem verschiedene Salatsorten wie Ruccola und Kopfsalat, diverse Tomatensorten, Auberginen, Paprika oder Radieschen – jeweils entsprechend beschildert. 

„Die Besonderheit ist: Wenn das Obst und Gemüse reif ist, darf es gerne von der Bevölkerung geerntet werden. Wir bitten jedoch um pfleglichen Umgang mit dem Obst und Gemüse und darum, keine Pflanzen herauszureißen”, ergänzte Sabine Vilgis. „Wir werden immer wieder nachpflanzen, sobald die Beete abgeerntet sind. Im Rahmen des Stadtumbaus haben wir den Auftrag, Urban Gardening zu fördern und den Menschen näher zu bringen. Dies tun wir gerne.” Der temporäre Garten wird bis zur Kerwe auf dem Europaplatz zu finden sein. Auch an den Bauzäunen in der Wilhelmstraße/Eleonorenstraße soll in zwei Wochen die Möglichkeit zu „Urban Gardening” entstehen, dann werden Bauzaunelemente entsprechenden Kübeln weichen.

Sabine Vilgis wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass bei den Technischen Betriebsdiensten im Bereich Garten- und Landschaftsbau auch Ferienjobs sowie Praktika für alle Altersgruppen und sowohl für Männer als auch für Frauen möglich sind. Ebenso kann hier ein Freiwilliges Soziales Jahr abgeleistet werden.

Aufzüge am Bahnhof

Die Aufzüge am Bahnhof sind mittlerweile betriebsbereit, aber noch nicht vom TÜV abgenommen. Dies wird in Kürze geschehen, anschließend können die Aufzüge direkt in Betrieb genommen werden.

Stadtmarketing mit neuem Auftritt

Unter www.stadtmarketing-lampertheim.de wurde die neue Internetseite des Stadtmarketing eingerichtet. Diese wurde bewusst mit vielen Bildern gestaltet, die auf Lampertheim neugierig machen sollen – klickt man die einzelnen Bilder an, erhält man mehr Informationen zu den einzelnen Punkten. „Wir nehmen gerne Hinweise der Bevölkerung zur Verbesserung der Seite auf”, erläuterte Bürgermeister Gottfried Störmer und verwies darauf, dass über die Seite auch direkter Kontakt mit dem Stadtmarketing aufgenommen werden kann. „Das Stadtmarketing zeigt hier seine Aktivitäten und weist auf das Angebot in Lampertheim hin, dies war uns wichtig”, so Bürgermeister Störmer weiter.

Tomaten, Auberginen und Zuckererbsen – sobald das Gemüse des temporären Gartens reif ist, darf dieses gerne von der Bevölkerung geerntet werden. Foto: Benjamin Kloos

Dank an Feuerwehr

Am Freitag vergangener Woche hatte die Feuerwehr Lampertheim am Bahnhof und in der Ringstraße zwei Großeinsätze. „Danke für die hervorragende Arbeit und den hochprofessionellen Umgang mit der Gefahrensituation, um die Gefahr für die Bevölkerung rasch auszuschließen,”, dankte Bürgermeister Störmer den Einsatzkräften. „Bei einer Explosionsgefahr, die glücklicherweise nicht gegeben war, hätten wir die Anwohner durch Lautsprecherdurchsagen informiert und evakuiert. Es war eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Wehren, die zum Einsatzort kamen, auch der Brand in der Ringstraße war rasch unter Kontrolle.” Die Bewohner können derzeit noch nicht in ihre Wohnungen zurück da die Reinigung des Hauses noch nicht abgeschlossen ist. 

Unkrautbekämpfung auf Friedhöfen

Auf den Friedhöfen wird in der kommenden Woche zur Unkrautbekämpfung ein Blattherbizid ausgebracht, das auf Ameisensäure basiert. Dieses ist für Kleintiere wie Vögel, Insekten oder kleine Säugetiere ungefährlich. Da das Mittel bei der Ausbringung jedoch hautreizend ist, werden die Mitarbeiter der Technischen Betriebsdienste entsprechend mit Schutzkleidung versehen sein. Sowohl für Menschen als auch für Tiere hat das Mittel jedoch keine Schädigung zur Folge, da es sofort von den Blüten aufgenommen wird. Benjamin Kloos

 

 

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