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09.06 Uhr | 20. November 2020

Flexibilität, Fortschritt und beste Perspektiven

GEO-NATURPARK: Virtuelle Mitgliederversammlung mit beeindruckender Bilanz im ausgehenden Jahr  

Die Natur in ihrer ganzen Vielfalt genießen: Das ist für viele Menschen insbesondere in den letzten Monaten wichtiger geworden. Foto: Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald

KREIS BERGSTRASSE – Flexibilität war für den Geo-Naturpark in diesem Jahr in jeder Hinsicht gefragt: Nachdem die Mitgliederversammlung im Frühling, bedingt durch den Lockdown, ausgefallen war, hatte man sich nun zu einer virtuellen Versammlung zusammengefunden, um einen Rückblick auf das Jahr zu halten und gemeinsam in die Zukunft zu blicken. 

So hat die Geschäftsstelle bereits zu Beginn der Corona-Krise ihre Aktivitäten für die Öffentlichkeit angepasst und eine Reihe neuer digitaler Formate entwickelt, die das Naturerleben auch in diesen Zeiten bestmöglich unterstützen. Neben einer Online-Plattform für Familien entstanden besondere Wandertipps und Videos – und auch die Kooperationspartner und Ehrenamtlichen erhielten regelmäßig hilfreiche Tipps und Fortbildungsmöglichkeiten. 

Im Sommer und Frühherbst konnte dann eine ganze Reihe beliebter Führungen und Veranstaltungen durchgeführt werden, wie etwa die Auszeichnung zum Geotop des Jahres, Geopunkt-Einweihungen, die Ausstellung der Bayerischen Naturparke in Mömlingen oder die Eröffnung des Geo-Infopunktes Abtsteinach. Und auch die eigens an die aktuelle Lage angepassten Naturparkplatz-Infostände der Geopark-Ranger erfreuten sich großer Resonanz – sie werden auch im kommenden Jahr fortgesetzt.

Die von der Geschäftsstelle präsentierten Aktivitäten und Vorhaben haben überdies gezeigt, dass der Geo-Naturpark mit seinem im Frühling beschlossenen Managementplan „Geo-Naturpark 2030“ auf einem sehr guten Weg ist. „Sowohl die laufenden wie auch die neuen Vorhaben für das Jahr 2021 spiegeln die Kernthemen, Leitbilder und die Vision wieder, auf die wir uns im Frühling gemeinsam verständigt haben und zeigen, dass wir auch für die Herausforderungen der kommenden Jahre sehr gut aufgestellt sind“, so der Vorsitzende des Geo-Naturparks Landrat Christian Engelhardt. Und auch in Bezug auf das EU-RURITAGE-Förderprojekt hat sich der Geo-Naturpark international zum Vorzeigepartner entwickelt, der seine geplanten Vorhaben innovativ und flexibel angepasst hat und so beispielgebend für die übrigen europäischen Partner agiert.   

Wie engagiert man gemeinsam in Richtung Zukunft unterwegs ist bestätigt auch das für die Mitgliedskommunen im Jahr 2021 geplante Projektvolumen von etwa 717.000 Euro in beeindruckender Weise. Das Spektrum reicht dabei von der traditionellen und elementar wichtigen Infrastruktur über Naturschutz und Landschaftspflege bis hin zur Bildung für nachhaltige Entwicklung und Projekten zu den Themen Klimawandel und Digitalisierung.   

Für Geschäftsführerin Dr. Jutta Weber ist es dabei besonders augenfällig, dass „gerade angesichts der Krise der Wert unserer heimischen Natur und Landschaft und deren Funktion für unser aller Wohlbefinden wieder besonders ins Gesichtsfeld gerückt ist“. Umso wichtiger sei es, so die einhellige Auffassung der Verantwortlichen, dieses Potenzial gemeinsam weiter zu erhalten, erlebbar zu machen und zu entwickeln. 

Hierfür stehen die Weichen in jeder Hinsicht auf Grün – neben den Projekten 2021 wurde auch eine Anpassung der Beiträge für Kreise und kreisfreie Städte beschlossen. Eine zukunftsweisende Investition, die unserer Region, ihrer Natur und Landschaft und damit den Menschen, die hier leben und die bei uns zu Gast sind, direkt zugutekommt.    

Zum Abschluss der umfangreichen Tagesordnung dankte der Vorsitzende den Mitgliedern und Ehrenamtlichen des Geo-Naturparks für das großartige Engagement und der Geschäftsführerin mit ihrem Team für die hervorragende Umsetzung der vielfältigen Aufgaben, die gerade in diesem Jahr voller neuer Herausforderungen zu bewältigen waren. zg

 

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Geschrieben in Aus dem Nibelungenland

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