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Feierliche Zertifikatsübergabe mit viel Lob 

Qualifizierungskurs für Altenpflege und Hauswirtschaft erfolgreich abgeschlossen

Bei der Zertifikatsübergabe wurde mit Lob nicht gespart, auch an emotionalen Momenten fehlte es nicht. Kursteilnehmer, Referentinnen und Caritas-Mitarbeiterinnen waren sich während des Kurses auch menschlich näher gekommen. Foto: Hannelore Nowacki

BÜRSTADT – Im Briebelsaal des Alten- und Pflegeheims St. Elisabeth waren die Tische schön gedeckt, Blumensträuße standen bereit, in entspannter Atmosphäre konnte mit Sekt angestoßen werden. Nach dem offiziellen Teil waren alle zum Mittagessen und gemütlichen Beisammensein eingeladen. Gemeinsam feierten am Freitag die erfolgreichen Kursteilnehmer mit den Referentinnen, Caritasmitarbeiterinnen und Mitarbeiterinnen der verschiedenen Alteneinrichtungen die Zertifikatsübergabe. Von Herausforderungen, auch von emotionalen Situationen, war in Gesprächen und Grußworten zu  hören, die alle mit viel Einsatz gemeistert haben. In allen Reden hörten die Kursteilnehmer viel Lob. Caritas-Direktorin Stefanie Rhein sprach den Absolventen zur Zertifikatsübergabe ihre herzlichen Glückwünsche aus, merkte jedoch an, dass die Gesellschaft diesen Beruf höher bewerten müsse. Die Kursteilnehmer können nun als Helfer in der Hauswirtschaft, als Pflegehelfer, als Betreuungsassistenten oder als Alltagsbegleiter arbeiten. Heimleiter Günter Schwering schloss sich den Glückwünschen an und sprach von einem erreichten Teilerfolg, denn nun gehe es ins Berufsleben hinein. Etwa 25 Prozent seiner Mitarbeiter seien aus diesen Kursen gekommen. Hinter den sieben Frauen und zwei Männern liegen 210 Theoriestunden, in denen sie sich umfangreiches Wissen zum Bereich „Altenpflege, Betreuung von demenzkranken Menschen und Hauswirtschaft“ angeeignet haben. Einige haben ihren praktischen Teil wegen des unterschiedlichen Kursbeginns noch nicht abgeschlossen, zwei Frauen haben eine Festanstellung in Aussicht oder schon einen Vertrag. Corinna Brucks war zwei Jahre arbeitssuchend und will sich nun als Betreuungsassistentin bewerben. Wie man sich richtig bewirbt hat sie im Kurs gelernt. Ihr habe der Kurs gut getan und das Selbstvertrauen gestärkt, erklärte sie. Für weitere Fragen können sich die Kursteilnehmer auch an Caritasmitarbeiterin Silvia Haußer als Jobcoach wenden. Mit ihrer Unterstützung will Projektleiterin Dorothee Spieß die erfolgreiche Vermittlungsquote in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung noch weiter steigern. Das Qualifizierungsprojekt in den Bereichen der stationären und ambulanten Altenpflege mit Betreuung demenzkranker Menschen und Hauswirtschaft bietet der Caritasverband Darmstadt nun schon im dreizehnten Jahr in Zusammenarbeit mit dem Eigenbetrieb „Neue Wege Kreis Bergstraße“ und Jobcentern als Kostenträger an. Das erworbene theoretische Wissen wird durch die praktische Arbeit im ganz normalen Schichtbetrieb der Pflege vertieft. Zu den Kursinhalten gehören Gerontologie, Pflegetechniken, der Umgang mit demenzkranken und sterbenden Menschen, die Kommunikation mit Wahrnehmung, Sozialverhalten, Gesprächsführung und mehr, die hauswirtschaftliche Versorgung, Rechtskunde, ein Erster-Hilfe-Kurs, psychische Erkrankungen und das Bewerbungstraining.  Nach Jahren der Arbeitslosigkeit oder nach einer Familienpause bietet der Abschluss mit Zertifikat die Möglichkeit in Arbeitsbereichen Fuß zu fassen, für die vielfach eine hohe Nachfrage prognostiziert wird. Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben der Caritas 75 Prozent der Kursteilnehmer vermittelt. Der Praxisteil findet in den Caritas-Altenheimen in Bürstadt, Bensheim und Einhausen statt, auch im Alten- und Pflegeheim Mariä Verkündigung in Lampertheim, im SenVital-Senioren- und Pflegezentrum Mörlenbach sowie in den Caritas-Sozialstationen. Für den neuen Qualifizierungskurs im April 2018 sind noch Plätze frei, Projektleiterin Dorothee Spieß empfiehlt Interessierten, sich jetzt schon mit ihr (Telefon 06251/85425152) in Verbindung zu setzen. Hannelore Nowacki

 

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Geschrieben in Bürstadt und Stadtteile, Lokal am 13. Februar 2018

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