Sie sind hier: Home » Lampertheim und Stadtteile » Es tut nicht weh und es hilft
10.51 Uhr | 14. April 2020

Es tut nicht weh und es hilft

Blutspende: DRK Lampertheim freut sich über 176 Spendenwillige 

Bei der jüngsten Blutspende des DRK Lampertheim galten besondere gesundheitliche Vorsichtsmaßnahmen. Foto: oh

LAMPERTHEIM – Der Blutspende-Termin des DRK Lampertheim am Karsamstag startete um 12 Uhr mit den ersten zwölf Spendern, die sich online zur Spende angemeldet hatten. „Immer im 15 Minuten-Rhythmus konnten wir die nächsten Spendenwiiligen in die Hans-Pfeiffer-Halle einlassen. Insgesamt konnten wir am Ende des Termins 176 Spendenwillige begrüßen”, freuen sich die Verantwortlichen des DRK, die die Blutspende, bedingt durch die Situation rund um den Corona-Virus, etwas anders gestalteten wie gewohnt. 

Nach einem Check der Körpertemperatur und einer Einweisung der Spender zur Händedesinfektion und zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes wurden die Spendewilligen durch die anwesenden Ärzte des Blutspendedienstes und nach einer Laboruntersuchung zur Spende zugelassen. 19 Personen mussten leider zurückgewiesen werden, denn im Vordergrund steht die Gesundheit und Sicherheit der Spender.

„Besonderen Dank verdienen unsere 17 Erstspenderinnen und Erstspender, die den Mut fanden, zum ersten mal Blut zu spenden. Alles halb so schlimm… so ein Zitat eines Erstspenders. Diese hohe Anzahl freut unsere Helfer besonders und lässt uns positiv in die Zukunft blicken”, so das DRK. „Ein herzliches Dankeschön an den Lions-Club Lampertheim, der uns im Bereich der Anmeldung tatkräftig unterstützt. Wie üblich laden wir unsere Gäste nach der Spende zu einem kleinen Imbiss ein. Insgesamt waren sechs Helferinnen und Helfer aus Lampertheim präsent. Im Laufe des Blutspendetermins konnten dieses mal, aufgrund der derzeitigen Situation, keine Ehrungen für mehrmaliges Spenden durchgeführt werden.”

Spenden darf jeder von 18 bis zur Vollendung des 69. Lebensjahres. Eine Ausnahme gibt es allerdings: Mit ärztlichem Attest dürfen auch Spender bis zum vollendeten 71. Lebensjahres spenden. Unterlagen, die der Hausarzt für den Blutspendedienst ausfüllen muss erhält man bei der örtlichen Blutspende. Der Vorteil für die Spender liegt dabei klar auf der Hand: Das gespendete Blut wird kostenlos untersucht. Festgestellt werden die Blutgruppe und der Rhesusfaktor. Es wird ein HIV (AIDS)-, Hepatitis B und C (Gelbsucht)- sowie ein Syphilis.Test durchgeführt und zudem der Leberwert bestimmt. Sollten Blutwerte nicht stimmen, wird jeder Spender kostenfrei informiert. zg

Information

Die nächste geplante Blutspende findet am Mittwoch, 10. Juni 2020, in der Zeit von 14 bis 19 Uhr statt. 

 

Beitrag teilen Facebook Twitter

Kommentare sind geschlossen