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Erntedank beim Seniorennachmittag

Pfarrer Roland Schein beleuchtete die nachhaltige Großzügigkeit von „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“

Nach der Andacht folgt das gemütliche Kaffeetrinken. Das Helferteam versorgt die Senioren mit Getränken und Kuchen. Foto: Eva Wiegand

LAMPERTHEIM – Dank zahlreicher Spender blickten die Senioren beim letzten Seniorennachmittag im Gemeindezentrum der Martin-Luther-Kirche auf reiche Gaben: Erntedank hatte nicht nur in der Ansprache von Pfarrer Roland Schein sowie in den ausgesuchten Liedern Einzug gehalten, auch die Tische und ein groß angelegter Altar, gespickt mit der Fülle des Herbstes, waren beim Erntedankfest zu bewundern. In seiner Andacht ging Pfarrer Roland Schein auf das bekannte Gedicht von Theodor Fontane und die Großzügigkeit des „Herrn von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“ ein, der jedem, der an seinem Garten vorbeikam, eine Birne schenkte. Kurz vor seinem Tod wünschte er sich noch, dass ihm eine Birne mit ins Grab gelegt werde und dank seiner Weitsicht, wuchs nach einigen Jahren ein Birnbaum aus seinem Grab heraus. Pfarrer Schein machte damit deutlich: „Alles was ich bin und habe ist Gottes gutes Geschenk, das hat wenig mit Geld zu tun. Das kann man am alten Ribbeck ablesen.“ Schließlich sei das Zeichen, die Geste am Wichtigsten. „Von Ribbeck können wir bis heute lernen, er hat seine Mitmenschen gesehen.“ Passend zum Erntedank hatte das Seniorennachmittags-Team schöne Dankeslieder ausgesucht. Nach einem gemütlichen Nachmittag mit Kaffee und Kuchen, dem ein oder anderen Plausch, der Ehrung der Geburtstagskinder der letzten 14 Tage und Rätselfragen, Witzen und kurzen Geschichten, mit denen Kirchenvorstand Helmut Schollmeier die Besucher unterhielt, wurden schließlich die Erntdankgaben unter den Senioren verteilt. Bei einer Verlosung erhielt jeder zum Abschied ein mit Kartoffeln, Zwiebeln, Kürbis und vielem mehr gefüllten Beutel. Das zehnköpfige Helferteam lädt in der Regel vierzehntägig in das Gemeindehaus ein und gestaltet einen abwechslungsreichen Mittwochnachmittag für die Senioren. „Wer Lust hat, kann uns gerne unterstützen“, so Schollmeier, der diesbezüglich auch ein guter Ansprechpartner ist. Eva Wiegand

 

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