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Entlastung und Unterstützung in schweren Krisensituationen 

Informationsveranstaltung zur Palliativ- und Hospizversorgung im Ried am 24. September

Wie ein würdevolles Leben trotz schwerer Krankheit gelingen kann, dafür setzt sich die Hospizbewegung seit vielen Jahren ein. Das Letzte-Hilfe-Kit, um den Sterbenden die letzten Stunden so angenehm und würdevoll wie möglich zu gestalten, ist eines der vielfältigen Angebote. Foto: Hannelore Nowacki

BÜRSTADT – Vor vier Jahren hat Gaby Weiß-Szpera ihre Arbeit als hauptamtliche Koordinatorin bei der Palliativ- und Hospizinitiative im Ried e.V. (PaHoRi) aufgenommen, rund 400 Beratungen hat sie seither durchgeführt. Doch nur zwei der Menschen, die sich von ihr beraten ließen, wurden von ihrem Arzt geschickt. Die Mehrheit hat sich persönlich informiert oder im Bekanntenkreis von dem Angebot erfahren. „Auch nach rund 20 Jahren, in denen es uns gibt, bleibt die Problematik, dass wir an der Basis gar nicht so bekannt sind und dass demzufolge nur wenige Menschen von Ärzten zu uns kommen“, erklärte Weß-Szpera. Diese Erkenntnisse erlangte sie, als sie sich auf den Weg zu einigen Ärzten in der Region machte, um das geänderte Angebot der PaHoRi vorzustellen. Das Ergebnis: Den besuchten Ärzten war das Angebot schlichtweg unbekannt. Doch ihre Erfahrungen, die sie als Palliativ-Care Fachkraft, pflegerische Schmerzexpertin und Trauerbegleiterin nach BvT für Erwachsene, Kinder und Jugendliche gesammelt hat, zeigen ihr oft, dass mit einem Beratungsgespräch bereits in vielen Fällen geholfen und Sicherheit geschaffen werden kann. Gerade wenn Menschen an Krebs erkrankten, stürzten sie in eine tiefe Krise – auch ohne das gleich der Tod ein Thema sein müsse.  „Viele Menschen denken, sie sind durch das Gesundheitssystem gefallen, sie werden nicht gehört oder wahrgenommen oder nicht verstanden. Dabei ist unsere Arbeit gerade in diesen Krisensituationen entlastend für Betroffene und Angehörige“, weiß die Koordinatorin, die sich wünschen würde, dass die Ärzte den Menschen in solchen Situationen wenigstens einmal den Flyer der PaHoRi in die Hand drücken würden mit den Worten „Lassen sie sich doch einfach mal beraten.“ Um das Problem an der Wurzel zu packen, lädt die PaHoRi am 24. September zu einem Informationsabend in die Kultur- und Sporthalle Nordheim, Wormserstraße 12, ein. Dort wird Weiß-Szpera das Thema „20 Jahre Hospizarbeit – was bedeutet das für unsere Region“ beleuchten. Weitere Informationen über die Arbeit der PaHoRi finden Interessierte auf der Homepage unter www.pahori.de Eva Wiegand

 

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