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22.39 Uhr | 29. Januar 2018

Endlich ist der Knoten geplatzt

Erster Heimsieg der TVL-Handball-A-Jugend gegen Hüttenberg II

 

Tim Pfendler konnte mehrere sehenswerte Rückraumtore erzielen. Foto: oh

LAMPERTHEIM – Die männliche Handball-A-Jugend des TV Lampertheim siegte am Sonntag in der heimischen Jahnhalle verdient mit 30:28 (17:14) Toren gegen den TV  Hüttenberg II und konnte sich somit auf drei Punkte vom aktuellen Tabellenschlusslicht der A-Jugend-Oberliga absetzen.

Die gut 150 Zuschauer im Sportzentrum „Ost“ sahen eine äußerst spannende und über die kompletten 60 Spielminuten sehr enge Partie zweier nahezu gleichwertiger Mannschaften. Gleichzeitig boten die Zuschauer aber auch stimmungsmäßig dem, mit mehreren Trommel angereisten, Hüttenberger Anhang Paroli und stellten somit in Sachen Anfeuerung öfters den „siebten Feldspieler“.

Den Auftakt in die umkämpfte Partie machte Daniel Frei mit einem Rückraumtreffer zum 1:0. Der Gast lies sich allerdings nicht lumpen und kam umgehend zum Ausgleich. In den ersten zehn Spielminuten lief die Partie so fort. Lampertheim legte vor und Hüttenberg egalisierte. In  der 11. Spielminute war es Ian Knisley am Kreis vorbehalten, die erste Zwei-Toreführung (6:4) für die Turner herauszuwerfen. Im Anschluss sank dann etwas die Konzentration der Gastgeber. Hüttenberg nutzte diese Phase und erzielte durch schön heraus gespielte Kreisläuferanspiele drei Tor in Folge, zur 6:7 Führung. Tim Pfendler, der mehrere sehenswerte Rückraumtore erzielen konnte, brachte seine Farben beim 7:7 wieder in die Spur zurück. Weitere 10 Minute liefen von der Uhr in der die Turner vorlegten und die TV Hüttenberger ausglichen. In der 24. Spielminute war es dann wieder soweit, Daniel Frei und Robin Kettler warfen einen Zwei-Torevorsprung heraus. Nun hatten die Hausherren etwas Oberwasser und konnten sich zum 17:13 absetzen. Leider gelang es nicht die letzte Aktion des Gastes zu unterbinden, so dass beim Stande von 17:14 Toren die Seiten gewechselt wurden.

Die Halbzeitansprache der Trainer Thorsten Jakob und Gero Nieter war recht knapp gehalten, waren die Verantwortlichen doch mit der Leistung der 1. Hälfe sehr zufrieden. Das Gespann appellierte lediglich an die Mannschaft mit gleicher Konzentration und vor allem Einsatzwillen im zweiten Abschnitt weiter zu agieren.

Die Lampertheimer kehrten auch sehr „wach“ aus der Halbzeitpause auf das Spielfeld zurück. Ein Doppelschlag von Tim Pfendler und Justus Fröhlich bedeuteten die die 19:14 Tore Führung für die Spargelstädter. Doch wer von den Zuschauern dachte, dass dies die Vorentscheidung gewesen war, der sah sich getäuscht. Hüttenberg wollten den Sieg und damit die Rote Laterne der Oberliga an die Turner abgeben und diese wollten unbedingt den ersten doppelten Punktgewinn in heimischer Halle einfahren.

Ein erneuter Drei-Tore-Lauf der Gäste bedeutete wieder den Anschluss beim 19:18. Keines der beiden Teams konnte sich nun entscheidend absetzen. Ab der 50. Spielminute spitzte sich die Partie zum „End-Show-Down“ zu. Daniel Frei, siebenfacher Torschütze und ständiger Unruheherd im Angriffsspiel, verletzte sich am Kinn und musste längere Zeit behandelt werden. In dieser Situation kamen die Lampertheimer etwas aus dem Tritt, Hüttenberg war zur Stelle und ging mit 26:27 Toren sogar in Führung, die Kai Lillinger in der 56. Spielminute zum 28:28 wieder gleichstellte. Der nochmals aufs Spielfeld geschickte Daniel Frei brachte seine Farben beim 29:28 neunzig Sekunden vor Spielende in Führung, die Hüttenberg mit einer Auszeit beantwortete. Der Torwurf des anschließenden Gästespielzuges konnte Marc Schäfer im Tor unter dem Jubel der Zuschauer abwehren. Im letzten Angriff der Partie belohnte sich Ian Knisley für seine starke Leistung in Abwehr wie Angriff mit dem Treffer zum 30:28 Endstand. Die Zuschauer in der Halle standen Kopf und feierten den Sieg ihrer Jungs lautstark.

Das Trainergespann der Lampertheimer war mit der Partie sehr zufrieden. „Endlich“, so Thorsten Jakob, „konnten wir uns bei, unseren treuen und nimmermüden Fans, neben einem sehr spannenden Handballspiel auch mal mit einem Sieg bedanken. Unser Team hat heute mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einer konzentrierten Leistung in Abwehr und Angriff, die beste Saisonleistung abgerufen und verdient die beiden Punkte gewonnen. Ein großes Kompliment an meine Jungs.“

Gegen Hüttenberg spielten: Marc Schäfer und Nikolas Thamm, Justus Fröhlich (5), Sören Fetsch, Ian Knisley (2), Wim Größler, Robin Kettler (1), Kai Lillinger (1), Nicolas Kern (2), Tim Pfendler (12/7), Nikolas Venske, Alex Kühr, Sebastian Hedderich und Daniel Frei (7).

Am kommenden Sonntag, 4. Februar, fährt die Mannschaft nach Großwallstadt. JSG Wallstadt. Im Hinspiel gegen die JSG Wallstadt unterlagen die Spargelstädter nur denkbar knapp mit 37:38 Toren. Mit dem „Drive“ aus der Partie gegen Hüttenberg, ist das erklärte Ziel auch aus Wallstadt etwas Zählbares mit nach Lampertheim zu bringen. zg

 

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Geschrieben in Sport

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