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Ein schöner Erlebnistag im Herzen Lampertheims

Fast 300 Oldtimer zu Gast / Neuwagen bei Autoschau im Blickpunkt und volle Geschäfte

Beim Empfang der Oldtimer gab es viel zu sehen. Roland Marke entlockte den Oldtimerfahrern interessante Details. Foto: Hannelore Nowacki


LAMPERTHEIM – Die Spargelstadt Lampertheim ist auch eine attraktive Autostadt, davon konnten sich tausende Besucher am vergangenen Sonntag überzeugen. Zum dritten Mal in Folge hatte der Verein Lampertheim Classics rund um den Dom ein Aufsehen erregendes Treffen für klassische Autos und Motorräder organisiert. Nach deutschlandweiter Einladung in verschiedenen Publikationen rollten fast 300 Fahrer mit ihren Autos und Motorrädern durch den großen Torbogen in der Römerstraße zum persönlichen Empfang mit Vereinsmitglied Roland Marke, der allen ein herzliches Willkommen aussprach und eine Tüte mit Lampertheimer Produkten überreichte, selbstverständlich war ein Glas Spargel dabei. Die ankommenden Damen in der Oldtimerparade begrüßte Marke zusätzlich mit einer langstieligen Rose und einem Armband zum Muttertag. Alle Gaben seien dank großzügiger Sponsoren möglich, ließ Marke im Gespräch mit dem TIP wissen, der auch bei dieser Autoschau wieder Medienpartner war. Die Zuschauermenge rechts und links der Römerstraße erfuhr viele interessante Details von den Oldtimerfahrern, die Marke fachkundig interviewte. Viele Fahrer hatten eine längere Strecke hinter sich, sogar aus Frankreich kamen einige Motorradfahrer. Die ersten Oldtimer kamen schon gegen neun Uhr morgens, einer der späteren Ankömmlinge fuhr eine besonders seltene Corvette C1 aus den 1950er Jahren, sehr eindrucksvoll, wie Marke den Zuschauern mitteilte.
Bürgermeister Gottfried Störmer eröffnete mit Spargelkönigin Nadine II. und dem Ersten Vorsitzenden von Lampertheim Classics Christian Rösch gemeinsam die Lampertheimer Autoschau, mitten auf der gesperrten Römerstraße vor dem alten Rathaus, in dem eine sehenswerte Ausstellung mit Fotos und motorisierten Exponaten den Besuchern die legendäre Geschichte der Lampertheimer Rennfahrertradition nahebrachte – bei Autorennen und Motorradrennen fuhren die Lampertheimer Spitzenfahrer vor Jahrzehnten viele Preise ein.

Bei strahlendem Sonnenschein glänzten die Oldtimer auf dem Europaplatz gegenüber der Domkirche. Foto: Hannelore Nowacki


Doch auch in der Gegenwart glänzen Rennfahrer wie Marvin Dienst weltweit, wie Bürgermeister Störmer in seiner Ansprache betonte: „Lampertheim und Motorsport ist seit vielen, vielen Jahren eine gute Verbindung“. Der Stadt Lampertheim dankte Vereinsvorsitzender Rösch für die „hervorragende“ Logistik und Verkehrsführung, den ehrenamtlichen Helfern der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft Lampertheim (DLRG) für die Organisation bei Anfahrt und Abfahrt der Oldtimerfahrzeuge. Auch den vielen Müttern dankte er, die diesen Tag bei Autoschau feiern. Auch an anderer Stelle erfuhren die Damen an diesem Muttertag besonders blumige Zuwendung, in den Geschäften wurden jedoch alle Kunden verwöhnt, mit tollen Angeboten und vielfach mit einem Glas Sekt zur Feier des Tages. Mit großer Resonanz präsentierten sich in der Kaiserstraße und auf dem Schillerplatz Auto- und Motorradhäuser sowie Dienstleister rund um die Motorisierung aus Lampertheim und Umgebung. Ausführliche Informationsgespräche, Probesitzen und Kofferraum aufmachen waren vielfach gefragt, beim Ford Mustang genossen die Fans auch einen tiefen Blick unter die Motorhaube. Nicht immer hat die Wettervorhersage recht, so kam es, dass der Erlebnistag in Lampertheim ein sommerlicher Tag wurde, mit Spaß am Flanieren, Schauen, Einkaufen und Eisessen, mit Sonne und auch harmlosen, grauen Wolken. Für handgemachte Livemusik allerorten sorgte der Walking Act der Musiker-Initiative Lampertheim. Hannelore Nowacki

Karl Ernst fuhr einst erfolgreich Motorradrennen – bei der historischen Ausstellung im alten Rathaus beantworteten sein Enkel Marco Steffan und Bernd Kissel, Vereinsmitglied von Lampertheim Classics, gerne Fragen der Besucher. Dem Enkel hatte der Opa schon ein Motorrad gekauft, bevor dieser das Licht der Welt erblickte, was jedoch die Großmutter nicht begeistert habe, erzählte Marco Steffan. Foto: Hannelore Nowacki

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Geschrieben in Lampertheim und Stadtteile, Lokal am 14. Mai 2018

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