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00.09 Uhr | 17. Dezember 2013

Ein Ort lebhafter Kommunikation und Unterhaltung

Großer weihnachtlicher Seniorennachmittag mit 300 Gästen in der Bürgerhalle

Als „Little Stars Zumbathomic“ vom TV Groß-Rohrheim begeisterte die junge Tanzformation mit ihrer gelungenen Vorführung. Foto: Hannelore Nowacki

Als „Little Stars Zumbathomic“ vom TV Groß-Rohrheim begeisterte die junge Tanzformation mit ihrer gelungenen Vorführung. Foto: Hannelore Nowacki

GROSS-ROHRHEIM – Kerzenlicht und strahlend rote Weihnachtsterne zierten die schön gedeckten Tische, ein prachtvoller Weihnachtsbaum als Blickfang auf der Bühne und eine lange Reihe roter Weihnachtssterne komplettierten die vorweihnachtliche Stimmung. Alle Seniorinnen und Senioren des Orts im Alter ab 65 Jahren waren von der Ortsgemeinde Groß-Rohrheim zum alljährlichen vorweihnachtlichen Seniorennachmittag am dritten Adventssonntag eingeladen, etwa 300 hatten sich beim Rathaus angemeldet. Auch Senioren vom Altenheim waren gekommen. Zur Eröffnung spielte die Rohrheimer Blasmusik unter der Leitung von Torsten Henzel das  Adventslied „Macht hoch die Tür“. Später begleitete die Blasmusik die Zeit des geselligen Beisammenseins bei Kaffee und Kuchen mit weihnachtlichen Melodien. Bürgermeister Rainer Bersch begrüßte die Gäste, Ehrengäste, die Bühnenmitwirkenden und „die vielen helfenden Hände“ aus den Frauenkreisen der beiden Konfessionen, der Landfrauen und der Konfirmanden. In seiner Ansprache nahm der Bürgermeister die üblicherweise hektische Vorweihnachtszeit aufs Korn, die als Advent eigentlich der Besinnung gehört. Auch in seinem Gedichtvortrag klang dieses Thema an, am Ende hieß es:  „Der Zauber ging nicht verloren, er will gelebt nur sein“. Pfarrer Konrad Knolle sprach aus, was gar nicht so abwegig schien. „Der Kuchen steht auf dem Tisch und eigentlich ist jeder, der etwas sagt einer zu viel – feiern wollen wir“. In seiner Ansprache ließ Pfarrer Knolle noch eine kleine Weihnachtsgeschichte und Gedanken zu Weihnachten und zum Advent folgen. „Irgendwie stolpere ich Jahr für Jahr aufs Neue in diese Feiertage“, meinte er, doch das soll dieses Jahr anders werden. Mit einer Frage an das Publikum ging er von der Bühne und machte den Weg frei für Kaffee und Kuchen. „Was wäre im Leben anders, wenn es kein Weihnachten gäbe?“. Mit Kaffeekannen eilten die Damen der beiden Kirchengemeinden und vom Landfrauenverein durch die Tischreihen, um immer wieder die Tassen zu füllen. Große gemischte Kuchenteller standen auf den Tischen schon bereit zum Zugreifen. Der Gesangverein Liederkranz unter der Leitung von Herbert Ritzert präsentierte ein weihnachtliches Repertoire mit schönen, auch nicht so häufig gehörten Liedern wie „Advent ist ein Leuchten, ein Licht in der Nacht“. „Es ist immer ein Genuss, euch zu hören“, sagte Bürgermeister Bersch nach dem Abklingen des Beifalls und wies auf das 150-jährige Jubiläum des Gesangvereins im nächsten Jahr hin. Mit ihrer rhythmusstarken Vorführung eroberten die elf kleinen und größeren Kinder vom TV 1906 Groß-Rohrheim die Herzen der Zuschauer im Sturm. Mit lustigen Nikolausmützen ausgestattet zeigten sie als „Little Stars Zumbathomic“ sie mit viel Freude und Können einen rasanten Formationstanz zum Song „That’s the way I like it“ – eine Leistung, die das Publikum mit begeistertem Applaus feierte. Viele Mamas und Papas hielten das Ereignis auf Videofilm fest. Von  Bürgermeister Bersch, der durch das Programm führte, bekamen die Kinder ein Extralob: „Eine ganz große Show war das“.  Mit dem gemeinsamen Singen von drei Weihnachtsliedern, stimmlich vom Gesangverein Liederkranz begleitet, endete das Programm nach etwa zwei Stunden. Alte Freunde treffen, am Ortsgeschehen teilnehmen und einen unterhaltsamen Nachmittag mit Gesprächen bei Kaffee und Kuchen verbringen, dafür sei der weihnachtliche Seniorennachmittag seit Jahrzehnten eine gute Gelegenheit, meinte Bürgermeister Bersch im Gespräch mit dem TIP. Auch sei es eine Wertschätzung der Älteren, die sich in der Gemeinde wohlfühlen sollen. „Auf dem Land wollen wir den Kontakt zu den Mitmenschen – und alles ist dabei ehrenamtlich“. Hannelore Nowacki

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Geschrieben in Groß-Rohrheim, Lokal

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